
| Buchpräsentation und Finissage AUSLÖSCHUNG|ERASION von Zlatko Kopljar |
| Die Ausstellung AUSLÖSCHUNG|ERASION von Zlatko Kopljar war Beitrag des KULTUM zum steirischen herbst 24, am 11. Jänner 2025 fand ein finaler Ausstellungsrundgang statt, die zur Nachschau auf dem Youtube-Kanal des KULTUM nachgesehen werden kann. Außerdem wurde an dem Tag der dazugehörige Ausstellungskatalog „AUSLÖSCHUNG | ERASION. Die Kunst von Zlatko Kopljar | The Art of Zlatko Kopljar” (176 Seiten, art edition, Verlag Bibliothek der Provinz) von Johannes Rauchenberger präsentiert. |
| Im Bann (s)einer großen Erzählung: Josef Fink zum 25. Todestag |
| Den Auftakt des 50 Jahr Jubiläums des KULTUM machte Im Bann (s)einer großen Erzählung: Josef Fink zum 25. Todestag, eine Werkschau, die sich mit dem künstlerischen Schaffen des KULTUM-Gründers Josef Fink befasste. Die Eröffnung fand am 28. Februar statt. An der Ausstellungseröffnung haben mehr als 200 Personen teilgenommen. Auf dem KULTUM Youtube-Kanal sind die Reden von Generalvikar Erich Linhardt, dem Ressortleiter für Bildung, Kunst und Kultur Walter Prügger und em. Univ. Prof. Dr. Friedhelm Mennekes SJ, sowie die Ansprache des KULTUM Leiters und Kurators Johannes Rauchenberger und seiner Co-Kuratorin und Fink-Erbin Elisabeth Koller zur Nachschau hochgeladen. Die Ausstellung fokussierte insbesondere auf die Sammlung Koller, die auf dem Erbe Finks basiert, sowie die Sammlung Pauritsch, in der sich nahezu 1.000 Werke aus dem frühen Schaffen des Künstlers befinden. Für die Ausstellungsbesuchenden gab es ein Begleitheft, das von Kurator Johannes Rauchenberger verfasst wurde. |
| Maaria Wirkkala: NUN MEHR | MEANTIME |
| Die finnische Künstlerin Maaria Wirkkala verbindet eine langjährige Beziehung zu Graz und dem KULTUM. Bereits zur Kulturhauptstadt Graz 2003 bespielte sie mit der Ausstellung “Himmelschwer” die Dächer der Grazer Altstadt. Nach dem ersten Umbau des KULTUM eröffnete sie 2011 mit der Werkschau „SHARING” die neuen Ausstellungsräume. Daher war es naheliegend, Wirkkala zum KULTUM-Jubiläum erneut einzuladen. Die Schau NUN MEHR | MEANTIME fokussierte sich auf das künstlerische Wirken Maaria Wirkkalas. Besonders, da sie mit ihrem ortsspezifischen Werk „Permanent Collection” im Jahr 2011 den Grundstein für die Idee eines Museums für Gegenwartskunst und Religion legte – eine Sammlung, die im steirischen herbst 25 erstmals öffentlich gezeigt wurde. Basierend auf der Ausstellung ist ein Ausstellungsbegleitheft, sowie die zweisprachige Publikation „NUN MEHR | MEANTIME“ (176 Seiten, art edition, Verlag Bibliothek der Provinz) entstanden. |
| Gott hat kein Museum. Aspekte von Religion in Kunst der Gegenwart |
|
Der Sommer 2026 wurde intensiv dazu genutzt, die bislang größte Ausstellung im KULTUM vorzubereiten, die am 26. September 2026 – von Bischof Hermann Glettler eröffnet wurde und in dieser Aufstellung bis 11. Juni 2026 zu sehen ist. Sie wurde realisert im Partnerprogramm des steirischen herbst. Gott hat kein Museum. Aspekte von Religion in Kunst der Gegenwart fragte danach, wie Religion in der Kunst der Gegenwart vorkommt: Aus Hunderten an Ausstellungen ist in den letzten 25 Jahren eine Sammlung entstanden, die in der Hartnäckigkeit, mit der sie diese Frage stellt, europaweit einzigartig ist. Im steirischen herbst ’25 wurde die Sammlung im neu adaptierten KULTUM – als „Jubiläumsausstellung“ zu dessen 50. Geburtstag – das erste Mal gezeigt. In zehn Abteilungen spürt die Ausstellung einer Lücke im aktuellen Museumsbetrieb nach, die sich nicht füllen lässt: ein Museum für Gott. Seine Codes, seine „Ikonografie“, die Widersprüche in seinen Bildern, der (Aber-)Glaube seiner Zeuginnen und Zeugen, die Not des aktuellen Fundamentalismus, der Traum, Wissen und Glaube zu vereinen, und die Poetik, „letzten Dingen“ beizukommen, entfalten sich in unterschiedlichsten Werken auf drei Etagen. Auch der Dachboden des alten Klosters ist dabei. Jedes der Werke erzählt seine eigene Ausstellungsgeschichte, sein Konzept, seinen Esprit. Mit all dem wurde in dieser ersten Schau eine „Meta-Erzählung“ über unterschiedliche Aspekte von Religion in der Kunst der Gegenwart gebaut, die von nun an als „ständige Sammlung“ im KULTUM erlebbar sein wird. |
Im Zuge der Zusammenarbeit KULTUMUSEUM im Spiegelgitterhaus Gleisdorf wurden vier Ausstellungen basierend auf der Sammlung Wolf gezeigt.
| Kunst@KI |
| Am 6. Jänner 2025, anlässlich des Abschlusses der Ausstellung KUNST@KI, der zweiten Ausstellung zu WENDEZEITEN/ZEITENWENDE im vom KULTUM aus kuratierten Spiegelgitterhaus Gleisdorf führte Johannes Rauchenberger mit der Künstlerin Claudia Larcher ein Künstlerinnengespräch. |
| Stefan Maitz: Ein stiller Meister der informellen Malerei |
| Von 7. Februar bis 30. März 2025 wurde die Ausstellung Stefan Maitz: Ein stiller Meister der informellen Malerei in der Reihe KULTUMUSEUM im Spiegelgitterhaus Gleisdorf gezeigt. Mit seinen Werken betont er die paradoxe Einheit von Bedeutungslosigkeit und Inhalt und sieht künstlerischen Sinn erst dann gegeben, wenn er bereit ist, Missverständnisse zuzulassen – jenseits persönlicher Eitelkeit und klarer Deutbarkeit. |
| Wolfgang Temmel: Perspektivenwechsel |
| Die Ausstellung Perspektivenwechsel mit Kunstwerken von Wolfgang Temmel wurde von 11. April bis 13. Juni 2025 im KULTUMUSEUM im Spiegelgitterhaus Gleisdorf gezeigt. Die Schau zeigte, wie der Künstler mit Millionen Pinselstrichen auf schwarzem Grund großformatige Lichtnebel erschafft, die Spiritualität und Schöpfungskraft ausstrahlen. Seine Werke öffnen mit scharfem Blick auf die Welt und einem kosmischen Weitblick imaginative Räume – zwischen Kunst, Architektur und Humor. |
| round and round she goes and where she stops nobody knows |
| Von 20. Juni bis 20. September 2025 folgte die Ausstellung round and round she goes and where she stops nobody knows bei der das Kunstkollektiv zweintopf eine Werkschau basierend auf der Sammlung WOLF kuratieren. Gezeigt wurden Werke von Manfred Erjautz, Richard Frankenberger, Sonja Gangl, Sarah Godthart, G.R.A.M, Detlev Hartmann, Ulrike Königshofer, Renate Krammer, Vevean Oviette, RESANITA, Irmgard Schaumberger, Werner Reiterer, Markus Wilfling, Gustav Zankl und zweintopf. |
| Gerhard Lojen zum 20. Todestag |
| In einer fünften Ausstellung wurde vom 17. Oktober 2025 bis 17. Jänner 2026 dem „Dojen der abstrakten Kunst in der Steiermark“ (W. Fenz), Gerhard Lojen (1936–2006) zum 90. Geburtstag und 20. Todestag eine Personale ausgerichtet, die auf großes Interesse stieß. Lojen experimentierte mit Techniken, dachte in Materialien, Bildern und Formen. Seine Arbeiten oszillieren zwischen Malerei, Objekt und Skulptur. In ihren geometrischen Setzungen, klaren Kompositionen und reduzierten Farbflächen spiegelt sich der Zeitgeist einer sich wandelnden Moderne. Konstruktivistische Einflüsse, ebenso wie Impulse der französischen Avantgarde, durchziehen sein Schaffen – lesbar wie ein offenes Archiv künstlerischer Strömungen und ihrer Transformation. Diese Form des Verbundenseins zeigt sich auch in seiner Lehrtätigkeit an der Ortweinschule Graz, wo er von 1987 bis 2000 die Meisterklasse für Malerei leitete. Für Lojen war Kunst nie ohne Geschichte denkbar – sie war ihm Ausgangspunkt, Resonanzraum und Gegenüber. |