Ausstellungseröffnung: Elisabeth Gschiel: Interventionen zu "Gott hat kein Museum #02": Stille und Gewalt
Die stillen Bildinterventionen von Elisabeth Gschiel akzentuieren die zweite Aufstellung von „Gott hat kein Museum“ in der ersten Hälfte des Ausstellungsjahres 2026/27 im KULTUM. Ihre Bilder sind in der Schau fast zu übersehen: Sie geben Worte frei, die mit der Nadel durchstochen worden sind: exhaustion („Erschöpfung“), violence („Gewalt“), invisible („unsichtbar“), aber auch: „ZEIT“, „STILLE“, „JETZT“.
Mit der Methode genähter Bilder beschwört Elisabeth Gschiel die Stille, das fast nicht Sichtbare und die Zurückhaltung. Aber auch das Ornament, das sie mit Tausenden von Stecknadeln gestaltet hat. Ihre Bilder finden sich im Kontext von „letzten Dingen“, ihr Objekt „The Garbage World“ im Eingangsabteilung: „Was wir teilen“. Das Stecknadelornament wiederum steht im Dialog mit einem persischen und einem österreichischen Künstler, die aus zwei unterschiedlichen religiösen Kulturkreisen kommen. Sie bilden die Abteilung: „Ornamente des Heiligen“.
Führungen für Schulklassen können jederzeit gebucht werden (0316 / 711133; tickets@kultum.at)
Spezial-Themenführungen mit Kurator Johannes Rauchenberger finden auf Anfrage bzw. allgemein ab Jänner 2027 statt