Island ist für viele ein Sehnsuchtsort, nicht nur wegen der spektakulären Landschaften weit ab vom Rest der Welt, sondern auch wegen seiner Musik. Kaum ein Land der Welt hat eine umtriebigere Musikszene als Island. Verglichen mit der Geschichte der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts, ist die Komponist*innenszene Islands jung. Erst vor 75 Jahren entwickelte sich im dünn besiedelten Island ein Musikleben im klassischen Bereich. Isländische Komponistinnen und Komponisten gibt es dennoch überraschend viele. Sie orientieren sich an der lebendigen Volksmusiktradition Islands und an internationalen Strömungen. Eine besondere Inspirationsquelle ist schon immer die Natur des Landes. Viele Komponist*innen wollen diese nicht missen. Sie studieren im Ausland und kehren dann in die Heimat zurück und bringen ihre neuen Erfahrungen in die isländische Musikszene ein.
Darüber hinaus sollen mit dem Komponisten, Chorleiter und Dirigenten des isländischen Symphonieorchesters (1971-94) Paul Pampichler-Pálsson (1928-2023), die engen künstlerischen Beziehungen zur Steiermark in die Programmierung miteinfließen. In die Nähe der Klangästhetik Islands rücken Werke von Christoph Renhart und Elisabeth Harnik dazu.
Instrumentalist*innen des Ensembles Schallfeld