Seit seinen Anfängen als Dichter hat Franz Josef Czernin Aphorismen und Reflexionen verfasst. Nun erscheinen sie nicht nur als dialogisches, ja eigentlich als polylogisches Selbstgespräch, sondern auch als vielstimmige und widerspruchsreiche Auseinandersetzung mit Autoren und Autorinnen wie etwa Dante, Goethe, Novalis, Friedrich Schlegel, Mallarmé und Kafka, Hegel, Nietzsche, Adorno und Wittgenstein ebenso wie mit Simone Weil und Hannah Arendt, aber auch mit dem Komiker Karl Valentin.
Franz Josef Czernin stellt sein Buch „Wörtlich wären nur der erste und der letzte Sinn. Aphorismen und Reflexionen“ (Matthes & Seitz Berlin, 2026) vor. Das Gespräch mit ihm führt Esther Heinrich-Ramharter.