Lange Nacht der Museen: Franz von Assisi im Minoritensaal
Am 3. Oktober 2026 jährt sich der Tod („Transitus“) von Franz von Assisi zum 800. Mal. Kurator Johannes Rauchenberger geht am Vorabend zu diesem Fest in der „Langen Nacht der Museen“ im Grazer Minoritenkloster den bildnerischen Spuren jenes Heiligen nach, der nicht nur die Gründungsfigur der Franziskaner-Minoriten ist, sondern durch seine radikale Interpretation des Evangeliums zu den bedeutendsten Gestalten des Abendlandes zählt. Seine Bedeutung erhielt Franziskus nicht zuletzt auch durch die Inanspruchnahme des Bildlichen: Er ist der erste Heilige, von dem erzählt wird, dass er die „Stigmata“ (Wundmale) hat. Dieser Bildimpuls wurde später auch prägend für die Heiligenikonografie.
Aus Anlass des Jubiläums hat KULTUM-Leiter Dr. Johannes Rauchenberger für den Minoritenkonvent Graz eine kleine Ausstellung für den Kreuzgang des Minoritenklosters gestaltet: