Lange Nacht der Museen: "Religion & Gewalt": Univ. Prof.in Irmtraud Fischer im Gespräch mit Johannes Rauchenberger
Eilfried Huth nennt einen zentralen „Schatz“ seines Lebenswerks ausgerechnet Malereien zum Alten Testament. In intensiver geistiger Auseinandersetzung ging er 2007 der Frage nach, wie Gewalt in unserer Kultur verankert ist – und er fand diese in zahleichen Stellen des Alten Testaments. Die 36 Bilder im Refettorio handeln von Lot und seinen Töchtern, Judith und Holofernes und von der Vernichtung aller Feinde, die sich vom HERRN abgewandt haben.
Ein erschreckend aktueller Beitrag angesichts der Gewalteskalation im Nahen Osten, mit dem Kurator Johannes Rauchenberger die „Lange Nacht der Museen“ beginnt: Er diskutiert mit der ehem. Leiterin des Instituts für Alttestamentliche Bibelwissenschaften, em. Univ. Prof.in Dr. Dr. h.c. Irmtraud Fischer das prekäre Verhältnis von Religion und Gewalt.
Fischer ist eine international ausgewiesene Expertin auch auf diesem Feld und hat dazu zahlreiche Publikationen verfasst und einschlägige Tagungen organisiert.