Die Nachlassbibliothek seines Großvaters Edgar Alker, als Hauptschriftleiter des „Kleinen Blatts“ während der NS-Zeit mit einer zentralen Rolle im Propagandaapparat bedacht, dient Peter Waterhouse als Ausgangspunkt für eine lesende und sehende Erkundung einer vergangenen, gleichwohl unvergänglichen Welt. Karl Kraus, Charles Dickens, Georg Trakl und andere werden dem lesenden, sehenden, reflektierenden, Fragen stellenden Erzähler zu Gefährten auf einem Weg in Geschichte, Familiengeschichten, Kriegsgeschichten. In der Befassung mit den Büchern wird aus Sprachkritik auch Gesellschaftskritik – und es wird das Vermögen von Büchern kenntlich, Gegenwelt entstehen zu lassen: „Z Ypsilon X“ eröffnet mit seinen rund 3.500.000 Zeichen Möglichkeitsräume, ist ein Plädoyer für das Zögern und stellt sich so auch gegen die Vorstellung einer linearen und abgeschlossenen Geschichte.