Am 28.2.2026 stellte Kurator Johannes Rauchenberger in der 11. Themenführung von "Gott hat kein Museum" die Abteilung "Fundamentalismus" ins Zentrum. Wieder waren so viele da!
m Zentrum standen die Werke von Werner Reiterer, Hannes Priesch, Ruth Schnell und auch Claudia Schink.
Die sogenannte „Wiederkehr der Religion“ am Beginn des Jahrtausends stand bereits unter dem Vorzeichen von Fundamentalismus und Gewalt. "Wer Wind sät..." von Werner Reiterer hat dabei auch den christlichen Fundamentalismus im Blick. Mittlerweile wird das Agieren der religiösen Rechten vor allem aus den USA auch im Christentum drängend – und nicht nur politisch gefährlich. Hannes Priesch hat darauf schon vor zehn Jahren hingewiesen. Hinter dem religiösen Neokonservatismus steht die Angst, dass Religion im Zeitgeist aufgeht und ihre Kontur verliert.
Wer ist wann Feind? Warum ist „das Eigene“ heilig? Derartige Fragen stehen hinter dem immer aktueller werdenden Verhältnis von Religion und Fundamentalismus. Am Ende geht es nicht nur um Identitätspolitik, sondern um Macht, um Eroberung, um Krieg. Das kommt bekannt vor und führt in die eigene Geschichte dieser Stadt: Ruth Schnells "Erscheinungen" in ihrer Arbeit "Wes des Land" sind im wahrsten Sinne des Wortes erhellend...