Während traditionelle islamische Kunst das Unendliche oft durch endlose geometrische Muster zum Ausdruck bringt, wählt der iranische Künstler Ali Beheshti einen anderen Ansatz, der auf dem Konzept des Bātin (dem verborgenen Inneren) basiert. Anhand einer Reihe schwarzer struktureller Formen und Zeichnungen, die Teil von „Gott hat kein Museum #02“ sein werden, untersucht er in einem Vortrag, wie starre Geometrie als Schleier fungieren kann, um einen leeren, stillen Raum zu definieren und zu umgeben. Durch diese Bilder wird absolute Schwärze zu einer Darstellung des Unendlichen – nicht als endlose Vermehrung von Formen, sondern als unermessliche, heilige Leere, die sich einer Begrenzung durch Form verweigert.