Wunder und Widersprüche: Am Ende der Ausstellung – in der zehnten Abteilung – wird mit zeitgenössischer Kunst explizit das spezifische Narrativ dieses Ortes kommentiert: „Mariahilf“ und „Die Speisung der 5000“ sind die beiden opulenten barocken Bilder von Kloster und Kirche. Sie bergen Erzählungen, die keineswegs nur historisch abgeschlossen sind.
Das Narrativ des Wunders zeigt sich den Früchten von Reformation und Aufklärung beharrlich widerständig. Auf Wunder hofft, wer in Not ist und Hilfe braucht. Wie begegnet dem zeitgenössische Kunst? Positionen von Michael Endlicher, zweintopf, Maaria Wirkkala, Alois Neuhold, Adrian Paci, Lena Knilli, ninavale, Lena Knilli, Norbert Trummer und Fritz Bergler reflektieren mit ihren Werken diesen Ort.
