12. Themenführung über "Crosses". Special guest: Guillaume Bruère
Es waren intensive Minuten, die Guillaume Brüère den Gästen in der 12. Themenführung mit Kurator Johannes Rauchenberger in der Ausstellung "Gott hat kein Museum" bereitet hat. Unterbrochen von den Mittagsgklocken der Mariahilferkirche, sprach der in Berlin lebende Künstler wenige Momente vorher über "das Schweigen als guter Start für Malerei". Von daher war seine Aussage zu Beginn: "Meine Malereien sind Gebete" von einer augenblickshaften Evidenz. Damit meinte er freilich nicht nur das Sujet. Wenn man ihn dabei ansieht, versteht man auch, was er damit meint. Wenngleich dem ohne Religion im laizistischen Frankreich aufgewachsenen Künstler ein altes Steinkreuz seiner Kindheit zutiefst beeindruckt hat.
Über 45.000 Werke hat der bereits gemalt. Die intensive Zusammenarbeit mit Bruère begann im Jahr 2015, als die Flüchtlingskrise hereingebrochen war. In der Pandemie zeigten wir ihn 2021 mit der Ausstellung: "Guillaume Bruère: DEAD&ALIVE. Alte Meister". Aus dieser Ausstellung konnten dann durch die Diözese Graz-Seckau und Unterstützung von Bischof Wilhelm Krautwaschl und Rssortleiter Walter Prügger die Gemälde für die Sammlung erworben werden.