Weihnachtsbeilage der Salzburger Nachrichten mit 18 Bildern aus dem KULTUM
Die ganze Weihnachtsausgabe der "Salzburger Nachrichten" wurde mit Madonnen-Bildern aus unserer Sammlung des KULTUMUSEUM bestückt, die die Chefredakteurin Karin Zauner, die Artdirektorin Gertraud Wieser und der Journalist und Künstler Martin Behr ausgewählt haben. Es ist unglaublich schön geworden. Die Texte zu den insgesamt 18 Bildern (!) verfasste Martin Behr.
DANKE für dieses wirklich unglaubliche Projekt (- für die Geschichte des KULTUM war diese Ausgabe der SN ein wirklich historischer Tag. Es sind Bildbeiträge von Dorothee Golz, Guillaume Bruère, Lena Knilli, Reinhild Gerum, Tobias Trutwin, Wilhelm Scheruebl, Francois Burland, Jitka Teubalova, Muntean/Rosenblum, Ronald Kodritsch, Adrian Paci, Judith Zillich, Elzbieta Jablonska, Julia Krahn. Und ein langes Interview von Martin Behr mit Johannes Rauchenberger.
Zum Interview von Martin Behr mit Johannes Rauchenberger: „Ist Religion in der Kunst der Gegenwart noch ein Thema? Die SN nehmen das Weihnachtsfest zum Anlass, um abseits tradierter, idyllisch-idealisierter Bilder mit Krippe und Heiligenschein nach zeitgenos-sischen Interpretationen des Motivs Maria mit dem Jesuskind Ausschau zu halten. Und wurden fündig in der Sammlung des Kultum, diesem vom Theologen und Kunsthistoriker Johannes Rauchenberger
(56) geleiteten Kulturzentrum und Museum für zeitgenössische Kunst und Religion in Graz. Einer Sammlung, die nicht nur österreichweit durch ihre theologische, philosophische und kunsttheoretische Begleitung einzigartig ist. Recherchen in dieser seit 2011 bestehenden, Tausende Werke umfassenden Sammlung zeigen, dass sich der Kunsthistoriker Wolfgang Schöne mit seinem Befund, wonach die Bildgeschichte des christlichen Gottes im Abendland abgelaufen sei, geirrt hat. Denn: Die christliche Iko-nografie schwingt in vielen Arbeiten der Gegenwart mit, allerdings werden die bekannten Codes abge-wandelt, gebrochen, in neue Kontexte gebracht, mit Kritik oder auch Humor aufgeladen und in eine allgemeine Transzendenz oder eine frei flottierende Spiritualität übersetzt hat.“