Die ersten Themenführung von Kurator Johannes Rauchenberger am 10. Oktober war dem ERBE gewidmet – und angesichts der Entwicklungen der letzten Zeit ist dieses nicht nur poetisch zu denken. Aber auch! Das kulturelle und religiöse Erbe mit Gegenwart zu reflektieren ist der Ausgangspunkt des KULTUMUSEUM, das Spuren von Religion in der Kunst der Gegenwart folgt. Die erste Abteilung der Ausstellung "GOTT HAT KEIN MUSEUM" handelt einfach vom Erbe – mit poetischen Bildern von Anfang und Content, von Widerspruch und subtiler Hinterfragung. Was sind Ankerpunkte, Leitplanken oder vielmehr Leitsterne aus dem Kosmos der „Werke der Vergangenheit, die unsere Kultur ausmachen“ (Philippe Jaccottet)? Wann werden sie zum Flügel, wann zur Last? Wer haucht wem ein Leben ein? Worauf soll man sich überhaupt beziehen? Wir beginnen buchstäblich bei Adam & Eva und landen im Heute, auch im Missbrauch des religiösen Erbes...
Werke von Maaria Wirkkala, Adrian Paci, Zenita Komad, Michael Endlicher, Alfred Graf, Reinhild Gerum, Guillaume Bruère, Iris Christine Aue, Claudia Schink, Hannes Priesch spielen für diesen ersten Apekt eine Rolle.