Das Coverbild unseres Programmfolders zum Download: Marta Deskur, lebt und arbeitet in Krakau (PL): Heimsuchung /Visitation, 1999, Edition 3/5, aus der Serie: „Family“ (1999), Leuchtkasten, Duratrans, 125x185x17 cm, KULTUMUSEUM Graz, „Gott hat kein Museum #02“, 2026/27 (aus: Marta Deskur: Not To Be Touched (2006)
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Herzlich laden wir Sie zu unserem neuen November/Dezemberprogramm, so dicht wie immer zu dieser Jahreszeit. Für alle, die ihre Termine für die nächsten Wochen planen: Herzlichste Einladung ins KULTUM! Der neue Folder ist eben erschienen, hier steht er zum Download bereit.
Hier einige Tipps, getrennt nach den Sparten KUNST/DISKURS, LITERATUR; NEUE MUSIK und JUNGES PUBLIKUM...
Viel Freude, in Namen des gesamten KULTUM-Teams und einen schönen Allerheiligentag!
Ihr/Dein Johannes Rauchenberger
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In der Ausstellung "Gott hat kein Museum #02" hat Wilhelm Scheruebl eine für den heutigen und morgigen Tag besonders passende Serie, die "Allerheiligenserie" parat: Traueranzeigen (Partezettel), die mit Silber überzogen und mit Rosendruckstöcken bedruckt wurden, nur der Vorname ist zu lesen. Wir haben heute von 14 bis 17 Uhr auch geöffnet!
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Unsere vielbesuchte und besprochene Jahresausstellung "Gott hat kein Museum #02" ist außer Montag täglich zu besuchen. Gerne nehmen wir Führungsanfragen entgegen. Die nächsten Kuratorenführungen mit Spezialthema sind jeweils samstags am 12.12. und am 19.12.
Die Ausstellung von Alois Neuhold im Spiegelgitterhaus Gleisdorf ist bis 16.1.2027 zu besuchen: Freitags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr - und nach Vereinbarung.
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Zur Ausstellung "Sonnentropfen im Bildzerriss der Welt" ist ein wunderbares Künstlerportrait von Alois Neuhold entstanden. Produktion: David Immanuel Rauchenberger. Youtube >>
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Künstliche Intelligenz verspricht Wissen auf Knopfdruck, Bilder aus dem Nichts und Lösungen für fast jedes Problem. Doch wer verteilt die digitalen Gaben? Wem gehört der Überschuss und wer gewinnt an Macht? Ausgehend von der „Speisung der 5000“, einem der eindrucksvollsten Barockgemälde Österreichs, das sich im Minoritensaal in Graz befindet, spüren Thomas D. Trummer, Direktor des Kunsthaus Bregenz, und KULTUM-Leiter Johannes Rauchenberger den großen Verheißungen und unbequemen Fragen unserer Zeit nach. Ein Abend über Wunder, Wissen und die Macht hinter der Fülle.
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Guillaume Bruère, am Dachboden des Minoritenklosters in der Ausstellung "Gott hat kein Museum #02" prominent vertreten, kommt m 18 11.2026 nach Graz und hält einen Vortrag über "Die Kreuzigung Christi: Perspektiven auf einen Bildraum".
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In God We Trust. wörks 3, das soeben erschienene Buch von Hannes Priesch, widmet sich den Verflechtungen von Geld und Macht. In einer Gegenwart, in der Milliardäre politischen Einfluss ausüben und wirtschaftliche Interessen politische Entscheidungen prägen, tritt diese Verbindung offen zutage. Die Beschäftigung mit den Mechanismen von Geld, Macht und sozialer Ungleichheit prägt seit Langem das Werk von Hannes Priesch. Er untersucht mit analytischer Schärfe und feiner Ironie die symbolischen wie realen Wirkkräfte des Geldes.
Eine kleine Ausstellung ist Teil der Präsentation. Johannes Rauchenberger im Gespräch mit Hannes Priesch und Katia Huemer
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Kanadas bedeutende Lyrikerin Louise Dupré fiel nach einem Besuch in Auschwitz für ein Jahr in Sprachlosigkeit. Aus dieser Erschütterung entstand ein Triptychon, mit Einübung in die Freude als Testament. Am 10.11. liest sie im Cubus.
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Schreibende stehen sehr oft im Windschatten großer Dichter und Dichterinnen der internationalen Tradition und nehmen „diesen Wind“, münzen ihn um zum Anker für das eigene literarische Werk. Den Anker, den das KULTUM dabei auswirft in Richtung „Wer“, orientiert sich, nicht nur, aber auch an runden Geburts- bzw. Sterbedaten. Diesmal gilt der Abend – 60 Jahre nach seinem Tod – dem deutsch-französischen Maler, Grafiker, Bildhauer Hans Arp (1886–1966), der auch Lyriker war.
Lesungen | Christian Steinbacher, Norbert Lange und Hans Thill
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Seit seinen Anfängen als Dichter hat Franz Josef Czernin Aphorismen und Reflexionen verfasst. Nun erscheinen sie nicht nur als dialogisches, ja eigentlich als polylogisches Selbstgespräch, sondern auch als vielstimmige und widerspruchsreiche Auseinandersetzung mit Autoren und Autorinnen wie etwa Dante, Goethe, Novalis, Schlegel, Mallarmé und Kafka, Hegel, Nietzsche, Adorno und Wittgenstein ebenso wie mit Simone Weil und Hannah Arendt, aber auch mit dem Komiker Karl Valentin.
Lesung am 19.11. im Cubus | Franz Josef Czernin Gespräch | Esther Heinrich-Ramharter
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Wenn heute von ukrainischer Literatur die Rede ist, richtet sich der Blick häufig zuerst auf den Krieg. Das von Chrystyna Nazarkewytsch und Marie Gamillscheg kuratierte und herausgegebene Sonderheft eröffnet bewusst einen anderen Zugang: Es versammelt Stimmen aus unterschiedlichen Regionen der Ukraine, aus verschiedenen Generationen und literarischen Genres. Die Texte sind während des russischen Angriffskrieges entstanden, doch im Mittelpunkt steht der Mensch: Seine Verletzlichkeit und Widerstandskraft, seine Hoffnung und seine Fähigkeit, unter extremen Bedingungen weiterzuleben.
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Heinz Peter Geißler & Sophia Klink lesen in der Dezemberausgabe der Lyrikreihe "Doppelte Gäste": Geißler eine aus: „Hell wie Speck“ (roughbook 072, 2026), Klink aus „Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen“ (hochroth Verlag München, 2024)
Gespräch | Helwig Brunner Einführung | Barbara Rauchenberger
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Schlagwerkinstrumente, mit elektroakustischen Mitteln erweitert: genau darum geht es bei der Erstaufführung dieses neuen Programms von Lorenzo Orsenigo. Insgesamt sechs neue Werke für Schlagwerk und Feedback erkunden neue Klänge, die entstehen, wenn Resonanzen in den vielfältigen Schlagwerkinstrumenten hervorgebracht werden.
Mit dabei ist auch ein neues Stück von Marko Ciciliani, das im Auftrag von KULTUM entstanden ist.
Das Programm wurde bereits im Sommer 2026 als Album produziert und erscheint im Rahmen des Konzerts auf CD!
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Gleich drei Aufführungen von Grazer Komponist*innen stehen am Programm dieses Herbstkonzerts des Ensemble Zeitfluss unter der Leitung von Edo Micic. Uraufführungen von Anna Maly und Florian Geßler neben Arnold Schönbergs „Buch der hängenden Gärten“ in der Fassung für Ensemble von Richard Dünser. Abgerundet wird das Programm von Kaija Sayriahos „Lichtbogen“ für Ensemble und Live-Elektronik.
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Ein Konzertabend zum Eintauchen in die Klanglandschaft Islands, in Kooperation mit der IGNM Steiermark & Schallfeld Ensemble. Mehr >>
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Das Ensemble Coincidence lädt zur zweiten Ausgabe von „Coincidence im Gespräch“ ein. Das Format versteht sich als Plattform für zeitgenössische Musik und künstlerischen Austausch. Neben den Aufführungen stehen die Komponist*innen und ihre künstlerischen Prozesse im Mittelpunkt, welche in Gesprächen zwischen den Werken ausgetauscht werden. Mehr >>
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Schallfeld Ensemble spielt Uraufführungen von Musik von Pedro Berardinelli, Zesses Seglias und Jon Yu.
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Mit ihren eindrucksvollen Live-Performances begeistern sie ihr Publikum und Jurys rund um die Welt: für KULTUM Neue Musik entwickelt Duo Ardea (Laure-Catherine Beyers, Sopran & Ana Ostojić, Klavier) ein neues Programm und nehmen es sogleich auf CD auf. Im Dezember erscheint beides erstmals im Minoritensaal! Soviel sei versprochen: Auf dem Programmzettel stehen Klassiker und völlige Neuheiten des Lied-Duo Repertoires, die Sie so noch nie gehört haben.
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Zwischen Atem, Körper, Stimme und Instrument: Das Duoprojekt von Elisa Azzarà und Margarethe Maierhofer-Lischka (beide Mitglieder des Ensemble Schallfeld) erkundet den Rahmen eines Instrumentalduos und spielt mit der Stimmhaftigkeit und Körperlichkeit des Musizierens. Die sechs Kompositionen sind großteils in enger Zusammenarbeit mit den beiden Musikerinnen entstanden und beziehen Atmen, Singen und Sprechstimme als Resonanzräume der Instrumente ein. Theatrale Gesten, Liedfragmente, Naturgeräusche und Körperlaute laden dazu ein, Musikalität neu zu erleben.
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„Time Moves through Us“ ist ein durchkomponierter, zeitgenössischer Liederzyklus nach Gedichten von Elee Kraljii Gardiner. Das Projekt geht der Frage nach, was Kunstlied heute sein kann – mit Forrest Moody (Klavier) & Helena Sorokina (Alt).
Im Mittelpunkt des Konzerts stehen neun Uraufführungen nach Texten aus dem Gedichtband „We Are Still and Time Moves through Us“.
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Gemeinsam puzzeln und rätseln wir uns durch Kunstwerke von Gott hat kein Museum #02. Am Ende nimmst du nicht nur viele Eindrücke, sondern auch dein ganz persönliches Kunstheft mit nach Hause.
Dauer: 1,5 Stunden inkl. Jausenpause (Jause bitte selber mitbringen) Workshopleitung: Veronika Reiter
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Für Schnee-begeisterte Märchen Fans ab 4! Eine Geschichte über Missgunst, Neid und die Macht verborgener Kräfte nach einem Märchen der Brüder Grimm.
Dauer: 45 Minuten | Spiel: Kristina Feix | Regie/Ausstattung: Mo Bunte
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Poetisches Erzähltheater für Klein und Groß ab 3! Eine Geschichte über die stille Zeit, das Zur-Ruhe-Kommen und das Geheimnis des Träumens. Dauer: 40 Minuten | Spiel: Mareike Kirsch
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