Die erste Ausgabe von „Gott hat kein Museum“ geht bald in die Zielgerade – zwei Monate noch: Die 15. Themenführung steht am Samstag, 9. Mai 2026 um 11.15 Uhr an. Der Zuspruch ist noch immer enorm, was uns sehr, sehr freut. Fast täglich waren in letzter Zeit Führungen, mit wunderbarem, interessierten Publikum. Den Monat Mai nehmen wir zum Anlass den „Marienmonat“ mit Künstlerinnen und Künstlern zu befragen, die sich der in der abendländischen Kunst am meisten dargestellten Frau annehmen: Maria.
Werke von Julia Krahn, Wilhelm Scheruebl, Guillaume Bruère, Judith Zillich, Adrian Paci und Dorothee Golz behandeln das Thema der „Virgins“: als Mutter-Kind-Motiv, als Verkündigungsmadonna, als Mater dolorosa, als Kultbild: Besonders freut es mich, dass die Wiener Künstlerin Dorothee Golz nach Graz kommen wird, um über ihre „digital paintings“ von Madonnen mit mir zu sprechen. Im Zentrum des Künstleringesprächs steht, wie weit man ein Madonnengesicht entfremden kann, ohne dass es ihre Erkennbarkeit verliert. („Granduca“, das Hauptsujet der Ausstellung, stammt von Dorothee Golz.)
Herzliche Einladung!
Ihr Johannes Rauchenberger
PS: Auf ORF-ON ist die von Karoline Thaler besonders schön gestaltete Sendung über GOTT HAT KEIN MUSEUM als Stream nachzusehen. Mehr >>