KULTUM | Osterwünsche (und Filmschwerpunkt in der Ausstellung "Gott hat kein Museum" heute und morgen)
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Bild: Heribert Friedl, POEM, 2026, Osterbeilage der Kleinen Zeitung, (Karfreitag), 3. April 2026.

 

Herzlich sende ich Ostergrüße und -wünsche aus dem KULTUM! Heute, am Karfreitag, erschien das erste Titelbild von Heribert Friedl auf dem Cover der Kleinen Zeitung – morgen und am Ostersonntag geht es weiter. Die "100 Poems", die auf so berührende Weise die Erfahrung von Tod und Verlust transzendieren und ein zentraler Bestandteil der Ausstellung "Gott hat kein Museum" sind, waren der Ausgangspunkt für diese Kooperation mit der Kleinen Zeitung für diese Osterbeilage. 

 

Heribert Friedl, 100 POEMS, 2021–2024,
Acryl auf MDF-Platten, unterschiedliche Größen,
KULTUM
USEUM Graz, aus: Gott hat kein Museum. Aspekte von Religion in Kunst der Gegenwart (2025/26)

 

So viele Motive zur Karwoche und zur Osterzeit sind Teil der Ausstellung, von Julia Krahns "Ultima Cena", Julia Bornefelds "Burning Supper", der Crossfit-Serie von Hermann Glettler bis hin zu Guillaume Bruères Kreuzigungen am Dachboden und der "Study for a crucifixion" von Adrian Paci - beide waren vorige Woche aus Anlass des Dies academicus der Katholisch-Theologischen Fakultät hier und haben die Ausstellung besucht bzw. an einem Künstlergespräch teilgenommen. Und natürlich auch die "Jesus-Uhr" von Manfred Erjautz und die 22-teilige Kreuzigungsserie des Künstlerpaars zweintopf (die morgen am Cover der Salzburger Nachrichten sind). Und schließlich das "Halleluja" von Michael Endlicher und die "Emmaus-Serie" von Luis Sammer für die Osterzeit...

Neben all diesen Ostermotiven, die in der Ausstellung zu bestaunen sind, läuft seit gestern auch noch ein spezieller Filmschwerpunkt in der Ausstellung: Der Filmemacher Thomas Henke, der im Vorjahr all sein ganzes filmisches Werk dem KULTUMUSEUM übereignet hat, wird heute und morgen noch mit zwei besonderen Filmen präsentiert: 

Wir haben heute und morgen von 11 bis 17 Uhr geöffnet, am Ostersonntag von 15 bis 18 Uhr!

 

Samstagmittag, 12 Uhr (heute, Karfreitag, von 11–17 Uhr)
(Ein Film von Peggy und Thomas Henke mit Martina Gedeck nach den Tagebüchern (1941–1943) Etty Hillesums Samstagmittag, 12 Uhr) ist eine filmisch-performative Auseinandersetzung mit den Tagebüchern der in Auschwitz ermordeten Amsterdamer Jüdin Etty Hillesum auf der Grundlage einer für den Film bearbeiteten Textauswahl.

 

FILM DER LETZTEN ZUFLUCHT (morgen, Karsamstag, von 11–17 Uhr) (Experimentalfilm, Deutschland, 2019, 119 Min., UHD; ein Film von Peggy und Thomas Henke)

geht dabei der Frage nach, wie innere Schutzräume erreicht werden können, die letzten Spannungen Raum geben. Die Reise folgt der Erinnerung eines Vaters, der sein Leben eingesetzt hat, um seinem Adoptivsohn eine Erfahrung von Zuflucht zu geben. Diese Vater-Sohn-Geschichte ist wie ein roter Faden durch die dokumentarisch-poetische Filmerzählung, die in ihrem Verlauf verschiedene (parallele) Suchbewegungen beschreibt, aber auch Zwischenstationen erreicht: eine Palliativstation, eine Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Begegnung mit einer Frau, deren letzte Zuflucht die Sprache geworden ist: Es sind bewegende Stunden, die nah an in die Grenze von Leben und Sterben kommen und uns mit unserer Endlichkeit und einer möglichen Erfahrung einer Überwindung konfrontieren.

 
 
 

Ich wünsche Ihnen – beschenkt mit derartig intensiven Bildern –  auch im Namen des gesamten KULTUM-Teams von Herzen frohe Ostern!

 

Ihr

Johannes Rauchenberger

 

Guillaume Bruère,
* 1976 in Châtellerault (FR), lebt in Berlin (DE),
O.T., (Agnus Dei), 2002,
div. Materialien, KULTUMUSEUMGraz, aus: Gott hat kein Museum. Aspekte von Religion in Kunst der Gegenwart (2025/26)
Foto: David Immanuel

 
 
 
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