FILM DER LETZTEN ZUFLUCHT (morgen, Karsamstag, von 11–17 Uhr) (Experimentalfilm, Deutschland, 2019, 119 Min., UHD; ein Film von Peggy und Thomas Henke)
geht dabei der Frage nach, wie innere Schutzräume erreicht werden können, die letzten Spannungen Raum geben. Die Reise folgt der Erinnerung eines Vaters, der sein Leben eingesetzt hat, um seinem Adoptivsohn eine Erfahrung von Zuflucht zu geben. Diese Vater-Sohn-Geschichte ist wie ein roter Faden durch die dokumentarisch-poetische Filmerzählung, die in ihrem Verlauf verschiedene (parallele) Suchbewegungen beschreibt, aber auch Zwischenstationen erreicht: eine Palliativstation, eine Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Begegnung mit einer Frau, deren letzte Zuflucht die Sprache geworden ist: Es sind bewegende Stunden, die nah an in die Grenze von Leben und Sterben kommen und uns mit unserer Endlichkeit und einer möglichen Erfahrung einer Überwindung konfrontieren.