KULTUM | Fimpräsentation lll von Josephine Arnelt am FR. 27.2., 18.30 Uhr (beste Kurzdoku auf der diagonale 25 | 11. Themenführung zu "Fundamentalismus" am SA, 28.2.2026, 11.15 Uhr| Nachlese zur Ausstellung von Hannes Schwarz im Spiegelgitterhaus Gleisdorf (Eröffnungsansprache)
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Bald beginnt die Diagonale 26; auch das KULTUM ist als Kooperationspartner wieder dabei und stiftet auch heuer wieder den Preis für den besten Kurzdokumentarfilm. Herzlich lade ich Sie morgen Freitag, 27. Februar 2026, um 18.30 Uhr zu einem Film-Abend ins KULTUM, wo mit "lll" die beste Kurzdoku der letzten Diagonale mit der Regisseurin Josephine Ahnelt präsentiert wird. Sie portraitiert Albert Farkas, der mit der Diagnose Krebs, "lll", konfrontiert wird. 

"Dem Film gelingt ein Sprechen über Krankheit, die tiefsinnigen Gedanken des Protagonisten aufzugreifen und in eine ins Offene weisende, Hoffnung schöpfende Filmerzählung zu überführen, was ihn zu einem cineastischen Glücksfall macht!" So die Jury am Ende ihrer Begrüdung. Lesen Sie hier mehr >>
 

"Wie schlimm kann eine Krankheit wie Mantelzelllymphom sein, die drei aufeinanderfolgende l im Namen hat? 
Ist das nicht der ultimative morphologische Ausdruck von Gemütlichkeit? So wie, und ich zitiere aus dem Wörterbuch, 
Baumwolllaken, Bestellliste, Gemüsestillleben, Helllila, Rollladen, Gerölllawine. Lauter schöne Worte mit glücklich machenden Assoziationen." 

Albert Farkas, der hier Porträtierte, steht seinem Namensvetter Karl in nichts nach, was rabenschwarzen jüdischen Humor betrifft, genauer: das Machen von Witzen über Dinge, die nicht unbedingt zum Lachen sind. Und er hat in Josephine Ahnelt eine filmende Freundin gefunden, die mit viel Herz und wachem Aug & Ohr Albert auf dem zähen Weg durch Stationen der Chemotherapie begleitet. Das Motiv der Haare und deren zeitweiliger Verlust zieht sich durch den Film, im AKH, bei Infusionen, wird Albert auch eine rote Clownperücke tragen. Mehr zum Film >>

 
 
 

Werner Reiterers "Wer Wind sät..." im Dachboden des Minoritenklosters. Sein schon 10 Jahre altes Werk wird immer aktueller.

 

Übermorgen, Samstag, 28.02.2026, 11.15 Uhr, lade ich Sie zur 11. Themenführung in der Ausstellung "Gott hat kein Museum. Sie widmet sich dem Thema Fundamentalismus. Im Zentrum stehen die Werke von Werner Reiterer, Hannes Priesch und Ruth Schnell.

Die sogenannte „Wiederkehr der Religion“ am Beginn des Jahrtausends stand bereits unter dem Vorzeichen von Fundamentalismus und Gewalt. Islamistischer Terror bestimmte das Feld. Mittlerweile wird das Agieren der religiösen Rechten vor allem aus den USA auch im Christentum drängend – und nicht nur politisch gefährlich. Hinter dem religiösen Neokonservatismus steht die Angst, dass Religion im Zeitgeist aufgeht und ihre Kontur verliert.

Wer ist wann Feind? Warum ist „das Eigene“ heilig? Derartige Fragen stehen hinter dem immer aktueller werdenden Verhältnis von Religion und Fundamentalismus. Am Ende geht es nicht nur um Identitätspolitik, sondern um Macht, um Eroberung, um Krieg. Das kommt bekannt vor und führt in die eigene Geschichte dieser Stadt.

 


 


 

"Worterscheinungen" von Ruth Schnell im Dachboden: Eine kritische Arbeit über die Vergangenheit dieser Stadt und seinem fundamentalistischen Kaiser Ferdinand II. und dem "Kaiserfreund" Hans Ulrich von Eggenberg: Zwei der insgesamt 100 Wörter, die im Dachboden erscheinen...

 
 
 


 


 

Hannes Priesch setzt sich sowohl mit einschlägig "veränderten" Märtyrerinnenlegenden, mit religiöser Identitätspolitik und mit Bibelstellen auseinander, die fundamentalistisches Denken legitimieren.

 
 
 

Es freut mich sehr, dass die Ausstellung und die Themenführungen einen so starken Zuspruch finden...

Herzliche Einladung - und für Spezialführungen kontaktieren Sie uns weiterhin, wir freuen uns!
Eine Nachlese zur so besuchten Eröffnung der Hannes-Schwarz-Ausstellung finden Sie im Link am Ende des Mails. Und zur Fastenzeit-Installation von Elisabeth Gschiel in die St. Andrä-Kirche laden wir herzlich ein: Der Aschermitwoch mit Klaus Lang an der Orgel und mit ihr war ein besonderes Ereignis.

Ihr

Johannes Rauchenberger

 
 
 

Der Link zum Trailer zu GOTT HAT KEIN MUSEUM

 

Generalpass: € 20,-/15,– Mit dem Erwerb eines Generalpasses erhalten Sie einen Ausstellungsbegleiter mit allen Texten zu den einzelnen Werken (176 Seiten).

Einzel-Eintritt zur Themenführung: € 11,–/8,–

 

Unser Programm bis Mitte April 2026 als Folder

 
 
 

Eine Nachlese mit der Eröffnungsansprache zur so besonderen Ausstellung von Hannes Schwarz zum 100. Geburtstag im Spiegelgitterhaus Gleisdorf finden Sie hier >>

 

"Die Zeit meiner Bilder wird noch kommen..." Eröffnungrede von Kurator Johannes Rauchenberger zum Nachsehen

 
 
 

ORF-Steiermark heute, 21.2.2026, Gestaltung: Syvia Andrews

 
 
 
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