"Wie schlimm kann eine Krankheit wie Mantelzelllymphom sein, die drei aufeinanderfolgende l im Namen hat?
Ist das nicht der ultimative morphologische Ausdruck von Gemütlichkeit? So wie, und ich zitiere aus dem Wörterbuch,
Baumwolllaken, Bestellliste, Gemüsestillleben, Helllila, Rollladen, Gerölllawine. Lauter schöne Worte mit glücklich machenden Assoziationen."
Albert Farkas, der hier Porträtierte, steht seinem Namensvetter Karl in nichts nach, was rabenschwarzen jüdischen Humor betrifft, genauer: das Machen von Witzen über Dinge, die nicht unbedingt zum Lachen sind. Und er hat in Josephine Ahnelt eine filmende Freundin gefunden, die mit viel Herz und wachem Aug & Ohr Albert auf dem zähen Weg durch Stationen der Chemotherapie begleitet. Das Motiv der Haare und deren zeitweiliger Verlust zieht sich durch den Film, im AKH, bei Infusionen, wird Albert auch eine rote Clownperücke tragen. Mehr zum Film >>