Luljeta Lleshanaku und Andrea Grill bei LITERATUR HOTEL am 22. April
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Ich hoffe, Sie hatten gute Osterfeiertage! Gerne möchten wir Sie auf eine besondere Lesung einer albanischen Autorin aufmerksam machen, die, wie die (polyglotte) Übersetzerin Andrea Grill schreibt, zu einer "der wichtigsten Dichter*innen des heutigen Europas" zählt:

 

Am kommenden Freitag, den 22. April 2022 laden wir um 19 Uhr zur zweiten Ausgabe der Reihe "LITERATUR HOTEL". Der Abend  bietet der albanischen Lyrikerin Luljeta Lleshanaku und ihrer Übersetzerin Andrea Grill ein geräumiges Sprach- und Lesequartier für ihren im Herbst 2021 in der Edition Lyrik Kabinett bei Hanser erschienenen Gedichtband „Die Stadt der Äpfel“. 
Julia Cimafiejeva aus Minsk in Belarus (IHAG-Writer in Exile) wird das Gespräch moderieren.

 

Luljeta Lleshanaku ist nicht nur eine der wichtigsten Dichterinnen Albaniens, sondern darüber hinaus eine Lyrikerin mit enormer Strahlkraft, die beinahe dazu verführt, Äpfel mit Sternen zu vergleichen. Es gibt diese enorme Tragweite, mit der sie spricht und die uns psychische Landschaften von hoher Plastizität erschließt: als Chiffren der Versehrtheit und existentiellen Gefährdung, als tastende Echolote, die in eine kaum durchschaubare Welt eintauchen, eine Welt, die uns zugleich unmittelbar angeht. Lleshanakus Poesie ist von großer Genauigkeit: eindringlich, feinsinnig und humorvoll und vor allem „geprägt“ von unverwechselbarer Hellsichtigkeit. (Barbara Rauchenberger)

 

Luljeta Lleshanaku wurde 1968 in Albanien geboren; ihre Familie bekannte sich zur politischen Opposition und war deshalb starken Repressionen ausgesetzt. So wuchs die Dichterin in einer Art „Hausarrest“ auf und durfte bis Anfang der neunziger Jahre weder eine Hochschule besuchen noch publizieren. Nach dem Sturz der Diktatur begann sie zu studieren, war Chefredakteurin des Magazins „Stimme der Jugend“ und schrieb für eines der ältesten und bedeutendsten Literaturmagazine Albaniens. Heute arbeitet sie für die Zeitung „Rlindja“ und übersetzt aus dem Englischen ins Albanische. Seit 1990 sind neun Gedichtbände von ihr erschienen, die alle von der Kritik begeistert aufgenommen, in viele Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet wurden. Auf Deutsch erschienen bisher zwei Bände. Beide Bücher wurden von Andrea Grill ins Deutsche übertragen.

 

Lesen Sie aus dem Nachwort von Andrea Grill in "Die vom Tode auferstandene Dichterin"

 


 

Eine Nachlese zu unserer aktuellen Ausstellung aus den letzten Tagen:

 

Viel Resonanz gab es auf unseren Ostergruß vom Karfreitag. Danke, kathpress und Robert Mitscha-Eibl. 

 

Lesen Sie – ganz frisch – die Ausstellungsbesprechung von Wenzel Mracek in der heutigen Kleinen Zeitung.

 
"Es ist eine Art Blindflug, den wir durchführen. Es ist etwas, wo wir nicht wissen, wie es ausgehen könnte ... So kommt mir die Zeit derzeit vor." (Manfred Erjautz im Gespräch mit Ilse Amenitsch in Steiermark heute vom 19.4.2022.
 

Gestern, am Ostermontag, war auch eine schöne Sendung in Steiermark heute zu sehen. Danke, Ilse Amenitsch! (Den Namenstausch in der Sendung habe ich hier eigenmächtig korrigiert :-) 

 


 

Die Kunstworkshops für junge Menschen ab 6 sind voll angelaufen: Wir dürfen zum Beispiel ganz nah Uhren hören, bei Steinen lauschen und natürlich darf unser eigenes Echo nicht fehlen. Am kommenden Samstag gibt es die nächste Möglichkeit dazu!

 

WEITERE TERMINE: SA, 30. April / SA, 28. Mai / SA, 11. Juni / jeweils 10 – 11.30 Uhr /

 



Herzliche Grüße und noch eine schöne Osterwoche!

Johannes Rauchenberger

 


 

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Das Programm wird unterstützt von: 

 
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