Ein Pfingst-Text zu ATEM von Felicitas Hoppe und ein FURCHE Schwerpunkt zu Pfingsten mit Bildern aus dem KULTUMuseum
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Fröhliche Pfingsten!

 

Felicitas Hoppe, die zu den großen Erzählerinnen der deutschen Gegenwartsliteratur zählt, hielt als Kind viel von Pfingsten: Bei der künstlerischen Einweihung des neuen Minoritensaals im vergangenen November bezeichnete sie Pfingsten als ihr „Lieblingsfest, weil der Geist Herr der Luft und sämtlicher Winde ist“ und weil „er die Feuerzunge erfand, die uns befähigt, in sämtlichen Sprachen zu sprechen […], weil er mit seinem Atem ein ganzes All erfüllt, von dem ich bis heute nichts weiß […] Und weil er in ständig wechselnden Gewändern von Sturm und Feuer und Flut bis heute ein Großmeister des Naturschauspiels ist“. Aber sie war ein Asthma-Kind. Wie konnte sie Gott schon damals so hängen lassen mit der Kurzatmigkeit?

Wie Felicitas Hoppe Pfingsten in diesem wunderbaren Text mit ATEM, mit dem Tod, dem Leben und dem Singen verknüpfte, möchte ich Ihnen heute als Pfingstgruß aus dem KULTUM senden. Ich habe diesen Text erst vor ein paar Tagen geschnitten, er ist also neu ... Hören Sie rein!

 

Die deutsche Autorin Felicitas Hoppe, mit zahlreichen Preisen (u.a. dem Georg-Büchner-Preis) bepreist, zählt zu den wichtigsten Erzählerinnen der deutschsprachigen Literatur.  Sie las diesen Text bei „neu, ATEM, neu“, der künstlerischen Einweihung des neu renovierten Grazer Minoritensaals am 12. November.

 

Felicitas Hoppe verwebt in diesem Text ihre Asthma-Erinnerung als Kind mit einem Märchen von Hans Christian Andersen, in dem der Gesang der Nachtigall den Tod zum Gärtner macht, mit ihrem flötenspielenden Vater während ihrer kindlichen Krankheit an ihrem Geburtstag zwei Tage vor Weihnachten und flechtet dabei das pfingstliche Atmen und sein Feuer, die Vertreibung des Todes durch den Gesang der Nachtigall im Märchen und das Weihnachtslied von „Lieb Nachtigall, wach auf“ ein. Mehr davon >>

 


 

Was ist eigentlich eine angemessene Liturgie für dieses Pfingstfest? Das haben wir uns im Vorjahr mit der  Pfingstvigil  gefragt. Liturgie ist ja ganz wesentlich auch Wiederholung: Erleben Sie den Abend vor Pfingsten in der Herz-Jesu-Kirche im Vorjahr wieder: Er beginnt mit der wunderbaren Improvisation Bertl Mütters zu HIERHIN, ATEM! und wurde mit den Psalmen Arnold Stadlers, sowie dem Text von Margret Kreidl und den Kompositionen zeitgenössischer Musik fortgesetzt. ATEM, sie erinnern sich an Ausstellung, Text und Musik ... hat nichts von seiner Aktualität verloren. Dass dieser Prozess des Atem-Einhauchens weiter geht, zeigt ein überraschender Pfingstschwerpunkt der aktuellen FURCHE mit Bildern aus unserer Sammlung und eine wunderbare Besprechung von Brigitte Schwens-Harrant über unseren so mit Kunst beatmeten Ort ...

Fröhliche Pfingsten!

Herzlich, im Namen des KULTUM-Teams,
Johannes Rauchenberger


 


 


 

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