Nächste Veranstaltung der Reihe "Der doppelte Gast" am 25. März
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"Wir stummen hier das erste Lied / Wer sind wir hier" war auf unserer letzten Weihnachtskarte zu lesen. Sie erinnern sich? Der Satz stammte von Àxel Sanjosé, der heute in einer Woche bei uns zu Gast ist. 

In Zeiten einer unglaublichen Sprachlosigkeit laden wir zur nächsten Ausgabe der Literatur-Reihe DER DOPPELTE GAST mit Lesungen des katalanischen Lyrikers Àxel Sanjosé und des deutschen Dichters Tristan Marquardt.

Im Namen von Barbara Rauchenberger lade ich Sie am nächsten Freitag, den 25. März um 19 Uhr ins KULTUM herzlich ein.

Johannes Rauchenberger

 


 

Àxel Sanjosés lyrisches Werk wird oft irreführend als hermetisch bezeichnet, die selbstbewusste Widerständigkeit seines Schreibens bleibt unterschätzt. Dabei geht es ihm um Wesentliches: einfaches Benennen zu verweigern und ein „uhrenes Gefühl“ für die Welt zu entwickeln. So geht auch von seinem dritten Gedichtband „Das fünfte Nichts“ eine schwer beschreibbare Sogwirkung aus. Eine Insel für Ichbrüchige, inmitten fließender Verse anzusteuern, das gelingt Tristan Marquardt mit seinem tiefgründigen, mehrstimmigen Gedichtband „scrollen in tiefsee“: Das alltägliche Strömen eines Flaneurs, der sich mit wachen Sinnen eine gesteigerte Wahrnehmung zu erobern versucht. 

Lesen Sie hier die Einführung von Barbara Rauchenberger ins Werk der beiden Lyriker

 

Àxel Sanjosé

 
geboren 1960 in Barcelona, ist ein deutsch-katalanischer Lyriker und Lyrik-Übersetzer. Er lebt seit 1978 in München, wo er Germanistik studierte und hauptberuflich für ein Designbüro arbeitet; darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter am Institut für Komparatistik der Universität München. Zuletzt erschien 2021 bei Rimbaud der Gedichtband „Das fünfte Nichts“. Aus dem Katalanischen hat er unter anderem die Anthologie „vier nach“ mit zeitgenössischer Lyrik und je einen Band mit Gedichten von Pere Gimferrer, Màrius Torres und Joan Maragall herausgegeben und übersetzt.

 

 

Tristan Marquardt

 
geboren 1987, ist Lyriker und lebt in München. Von ihm erschien zuletzt der Gedichtband „scrollen in tiefsee“ (kookbooks, 2018). Er ist Mitveranstalter zahlreicher Veranstaltungsformate, u. a. der Lesereihe „meine drei lyrischen ichs“, Mitbegründer der Initiative „Unabhängige Lesereihen” und Mitverleger von „hochroth München“. Unter bürgerlichem Namen (Alexander Rudolph) arbeitet er als Mediävist an der LMU München.


 


 


 

Unser gesamtes Programm im März/April 2022 finden Sie in unserer Programmzeitung ONLINE.
(Falls Sie noch nicht BezieherIn sind, geben Sie einfach ein Zeichen! Wir senden sie Ihnen diese gerne zu.)

Alle Programmpunkte im Überblick finden Sie auf unserer ZEITTAFEL ONLINE.

 


 

PS: Heute Abend findet das Konzert des ENSEMBLE LUX im KULTUM statt, übermorgen ist der letzte Ausstellungstag der "ANDEREN MARIA" von TILL VELTEN, mit einer Abschlussführung um 17 Uhr. Auch dazu: WELCOME!

Den Überblick finden Sie hier: 

 

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