15.000 Euro-Bildpatenschaft und Ukraine-Hilfe. Ausstellung: Till Velten: DIE ANDERE MARIA. Ein Zeichenspiel zu Stigmata in vier Akten bis 20. März. Ensemble LUX am 18. März. "Der Doppelte Gast" am 25. März. Solo Cantando am 26. März.
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Unsere neue Programmzeitung für März und April 2022: Endlich wieder "normales" Programm – aber in völlig abnormalen Zeiten. Lesen Sie hier mein Editorial dazu.

Jeden Tag erreichen uns aufs Neue unendlich erschütternde Bilder. Es reicht längst nicht, sich einfach nur zu deklarieren – gegen den Kriegstreiber Putin, auf die Straße zu gehen, gelb-blaue Profilbilder einzufärben ... Hilfsaktionen haben sich in den ersten Kriegstagen auch hier vor Ort vor der Mariahilferkirche und im neuen Kreuzgang abgespielt. Das war berührend. Wir wollen (wie ohnehin jede und jeder von uns) weiter handeln. 
Das KULTUM und alle, die mit ihm verbunden sind, starten eine Hilfsaktion, die diese unfassbare Zeit mit dem hier vor Ort ebenso Notwendigen verbindet. Vor ein paar Wochen habe ich versprochen, dass ich mit allen, die dem KULTUM verbunden sind, eine 15.000 Euro Bildpatenschaft für das große Minoritensaal-Bild "Die Speisung der Fünftausend" von Johann Baptist Raunacher (1732) übernehme (es klafft nämlich noch ein großes Loch in der Finanzierung unseres schönen Areals). Es ist ja nicht irgendein barockes Bild, das man ob seiner Altheit unterstützt. Sondern es ist die „Speisung der 5000“.
 Jetzt, wo die Not der angegriffenenen Ukrainer zum Himmel schreit, kann man keine Bildpatenschaft machen, ohne wenigstens die Hälfte jedes Beitrags für die von Krieg und Flucht betroffenen Menschen in der Ukraine zu spenden. Ich bitte Sie, werden Sie ein Teil dieser Fünftausend hier vor Ort...  

 

"Kunst, so möchte ich meinen, glaubt an die Utopie. Auch die Religion, zumindest in ihren trostvollen Erzählungen. Also, back to presence: Die eine Hälfte Ihrer Spende geht an die vom Krieg getroffenen Menschen in der Ukraine. Die andere Hälfte lässt uns hinkünftig im Minoritensaal zu den gegenwärtigen Fünftausend werden, die in Kunst und Kultur auch eine notwendige, geistige Nahrung sehen, die Teil einer sozialen Verantwortung werden muss. Vielleicht lässt sich so das Bleibende hier und das aktuell Bedrängende symbolisch verbinden?"

 

Bitte überweisen Sie Ihre Spende für die Ukraien und Ihren Anteil zum großen Minoritensaal-Bild auf das Konto des Kulturzentrums bei den Minoriten: 
Kennwort: „Speisung der 5000“ - Ukraine Hilfe

IBAN: AT17 2081 5025 0970 9057

DANKE!

 


 

Was haben wir in den nächsten Wochen im KULTUM vor? Hier finden Sie einige Programmpunkte im Überblick. Genaueres finden Sie in der neuen Programmzeitung! 

 

Bis zum 20. März zeigen wir noch die  Ausstellung "Die andere Maria. Ein Zeichenspiel zu Stigmata in vier Akten" des Zürcher Künstlers Till Velten. Viel mediale Resonanz hat diese Ausstellung erhalten, danke! Zum Vormerken: Am letzten Ausstellungstag (SO, 20. März, 17 Uhr) führe ich erneut durch die Ausstellung, die sich mit der christlichen Passionfrömmigkeit in Form von Stigmata auseiandersetzt.

 

Bericht in ORF-Steiermark-Heute zur aktuellen Ausstellung

 

Eindrucksvolle "Tropfinstallation": Jeder Tropfen wird akustisch betörend verstärkt
Fotos: Gerd Neuhold

 


 

Manfred Erjautz‘ große Schau DINGE macht ab 2. April eine Welt von einer Soletti-Barke bis zu einer Jesus-Uhr auf, unterbrochen durch ein schwebendes Skelett: Existenzielle Dringlichkeit, barocke Tischkultur und eine soziale Geschichtsdiagnostik geben sich die Hand. 

An zwei weiteren Orten finden Sie weitere Werke des Künstlers Manfred Erjautz: Das ECHO DER DINGE ist in der QL-Galerie ebenfalls ab 2. April, die Fastenzeit-Installation in der St. Andrä-Kirche von Manfred Erjautz ist seit dem Aschermittwoch bis zum Karfreitag zu sehen.

 


 

 

 

Die Literatur-Reihe DER DOPPELTE GAST wird mit Àxel Sanjosé und Tristan Marquardt am 25. März  fortgeführt: Vom ersteren stammt der Satz aus unserer vergangenen Weihnachtskarte: "Wir stummen hier das erste Lied/Wer sind wir hier" ... Sie erinnern sich?

 


 

Neue Musik definierte zu Anfang der Fastenzeit den Aschermittwoch,
das
Ensemble Lux ist zum zweiten Mal im Cubus zu Gast – mit Musik von Richard Dünser, Alfred Schnittke, Thomas Wally und einem vom KULTUM in Auftrag gegebenen Werk Matthias S. Krügers: am kommenden Freitag, den 18. März!

Musik des Trecento verweben die SolistIn-nen des Vokalensembles Cantando Admont am Samstag, den 26. März mit den Klängen unserer Zeit: Am Programm „solo cantando I“ stehen Werke von Francesco Landini, Younghi Pagh-Paan, Beat Furrer, Mauricio Kagel, Victor Morató Ribera, Wolfgang Rihm und Clara Schumann.

 

Diskurs-Kurator Florian Traussnig warnt in seinem jüngsten Videosatement "AD HOC. Im Leseraum" DAS ANDERE RUSSLAND nicht zu vergessen: Putin ist nicht "der Russe".

Antike Seuchensatire lesen Brigitte Quint und Walter Schaupp am 31. März neu. Vor dem Hintergrund einer antiken Schmähschrift über den "Lügenpropheten" und spirituellen Influcencer Alexander, der seinen Zeitgenossen allerlei (unwirksame) Zauber- und Heilmittel gegen die Pest verkauft hat, diskutieren die FURCHE-Journalistin  Quint  und der Theologe und Mediziner Schaupp. 

 

 

 

Und eine ewig verschobene ÄRDGEISS (27./28. März) rundet ein exquisites Theaterprogramm für die Jüngsten ab.

 


 

Im Namen des gesamten Teams freue ich mich, Sie/Dich bei uns willkommen zu heißen. Und heute bitte ich Sie noch einmal um Unterstützung!
Jede 20, 50, 100 Euro-Spende ist eine Hilfe.

Ihr

Johannes Rauchenberger 

 

Die neue KULTUM-Programmzeitung für März/April 2022 hier ONLINE

Zeittafel März-April 2022

 

 


 

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