Das Kulturzentrum bei den Minoriten...

...ist ein Haus für zeitgenössische Kunst, Gegenwartskultur und Religion im Zentrum von Graz. Es vermittelt zeitgenössische Kunstformen mit den Schwerpunkten Bildender Kunst, Literatur, Neuer Musik, Tanz und führt eine eigene Programmschiene für Junges Publikum in den Schwerpunkten Kindertheater und Kunst. Rund 10.000 BesucherInnen besuchten im Vorjahr unser vielfältiges Programm in rund 130 Veranstaltungen.

Darüber hinaus ist das Kulturzentrum bei den Minoriten ein Ort des Diskurses für Gegenwartsfragen und Religion, der sich neben Vorträgen und Symposien auch in universitären Lehrveranstaltungen, sowie im Aufbau einer Sammlung für Religion in der Kunst des beginnenden XXI. Jahrhunderts (KULTUMdepot Graz) niederschlägt. Dazu erschien 2015 eine dreibändige Publikation (Gott hat kein Museum / No Museum Has God. Religion in der Kunst des beginnenden XXI. Jahrhunderts).

Das Programm ist gekennzeichnet durch eine Mehrspartigkeit in den zeitgenössischen Kunstformen, durch höchstmögliche Qualitätssuche und durch Nachdenklichkeit für künstlerische, geistige, religiöse und gesellschaftliche Veränderungen und Transformationen. Als Veranstaltungsorte dienen der barocke Minoritensaal, einer der schönsten Barocksäle von Graz, der kleine Minoritensaal sowie der CUBUS, ein Veranstaltungsraum im neu bezogenen I. Stock für Vorträge, Lesungen und Diskussionen. Ausstellungen finden im I. Stock des aus dem 17. Jh. stammenden Klostergebäudes der Minoriten statt, die 2010 zu neu gestalteten Ausstellungszellen umgebaut wurden.

Das Kulturzentrum bei den Minoriten wurde 1975 von Bischof Johann Weber gegründet und von Bischof Egon Kapellari zur selbständigen Rechtspersönlichkeit erhoben, es ist seit 2001 eine öffentliche Körperschaft. Von 1975 - 1999 leitete Rektor Josef Fink mit Harald Seuter dieses Haus, seit 1999 gestaltet Johannes Rauchenberger mit seinem Team das vielfältige Programm des Kulturzentrums.

Finanziert wird das Kulturprogramm durch die Diözese Graz-Seckau, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, die Kultur- und Europaabteilung des Landes Steiermark, das Kulturamt der Stadt Graz, sowie durch weitere Drittmittel- und Sponsorgelder.

Partner

  • Das umgebaute Kulturzentrum in der NEXTROOM Architekturdatenbank >> 
  • Die Minoritensäle sind im Eigentum des Grazer Minoritenkonvents und werden seit 2010 wieder von diesem verwaltet, nachdem der ganze Gebäudekomplex von der Diözese Graz-Seckau von 1974-2009 betreut und renoviert worden war. Für Konzerte, Veranstaltungen, Lesungen etc. können Sie die Minoritensäle (Großer Minoritensaal, Kleiner Minoritensaal, Franziskussaal) anmieten. Gerne leiten wir Ihre Anliegen an die betreffenden Verantwortlichen weiter. Hier finden Sie die Kontaktdaten >>.


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