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Mit rund 180 Veranstaltungen im Jahr in zeitgenössischer bildender Kunst, Literatur, Neuer Musik, Theater für Kinder, Tanztheater, Zeitanalyse und Religion ist das Kulturzentrum bei den Minoriten eines der prominenten kulturellen und geistigen Zentren der Steiermark. Insgesamt besuchten im Vorjahr rund 20.000 BesucherInnen unser Haus. In den die Geschichte atmenden historischen Räumen als Aufführungsorten ist das Programm zwischen Internationalität und "Produktion vor Ort" sorgfältig ausdifferenziert. |
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Das Programm ist gekennzeichnet durch eine Mehrspartigkeit in den zeitgenössischen Kunstformen, durch höchstmögliche Qualitätssuche und durch Nachdenklichkeit für künstlerische, geistige, religiöse und gesellschaftliche Veränderungen und Transformationen.
Die scharfen Kanten, manchmal verletzenden Spitzen zeitgenössischer Kunst und weich fließendes, schwebendes Barockambiente bilden ein fruchtbares Spannungsverhältnis von Tradition und ge(gen)wärtiger Offenheit für das Neue. Es stellt sich eine Beziehung ein zwischen der musealen Vergangenheit und der Gegenwart, sowie zwischen der ursprünglichen Widmung als Ort der Religion und zeitgenössischer Kultur und Kunst.
Als Veranstaltungsorte dienen der barocke Minoritensaal, einer der schönsten Barocksäle von Graz, der kleine Minoritensaal sowie der CUBUS, ein Veranstaltungsraum im neu bezogenen I. Stock für Ausstellungen und Vorträge/Diskussionen. Denn seit Anfang des Jahres 2010 hat das Kulturzentrum neue Räume im I. Stock des Minoritenklosters bezogen. Wo bislang ein Teil des Diözesanmuseums untergebracht war, befinden sich nun die Galerie und die Büroräume des Kulturzentrums bei den Minoriten.
Das Programm wird vom Kulturamt der Stadt Graz, von der Kulturabteilung der Steiermärkischen Landesregierung, dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, sowie von der Diözese Graz-Seckau finanziert.
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