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Das Kulturzentrum bei den Minoriten ist
ein Haus für zeitgenössische Kunst, Gegenwartskultur und Religion
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In den die Geschichte atmenden historischen Räumen als Aufführungsorten ist das Programm zwischen Internationalität und "Produktion vor Ort" sorgfältig ausdifferenziert.
Das Programm ist gekennzeichnet durch eine Mehrspartigkeit in den zeitgenössischen Kunstformen, durch höchstmögliche Qualitätssuche und durch Nachdenklichkeit für künstlerische, geistige, religiöse und gesellschaftliche Veränderungen und Transformationen.
Die scharfen Kanten, manchmal verletzenden Spitzen zeitgenössischer Kunst und weich fließendes, schwebendes Barockambiente bilden ein fruchtbares Spannungsverhältnis von Tradition und ge(gen)wärtiger Offenheit für das Neue. Es stellt sich eine Beziehung ein zwischen der musealen Vergangenheit und der Gegenwart, sowie zwischen der ursprünglichen Widmung als Ort der Religion und zeitgenössischer Kultur und Kunst.
Als
Veranstaltungsorte dienen der barocke Minoritensaal, einer der
schönsten Barocksäle von Graz, Ausstellungen finden im I. Stock des aus dem 17. Jh. stammenden Klostergebäudes der Minoriten statt, die 2010 zu neu gestalteten Ausstellungszellen umgebaut wurden. Die Gesamtausstellungsfläche beträgt etwa 500 m².
Das Programm wird vom Kulturamt der Stadt Graz, von der Kulturabteilung der Steiermärkischen Landesregierung, dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, sowie von der Diözese Graz-Seckau finanziert.
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