HIMMELSCHWER

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(RAUM 13: Anzinger - Romano - Rainer - Kremser-Schmidt - Asam - Ikemura - Barocci)

 

 

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Arnulf Rainer, Ohne Titel (Himmelwärts), 2002
Courtesy Galerie Hummel, Wien

Zwei Mädchen im naiven Charme des 19. Jahrhunderts schweben "himmelwärts", eine davon eindringlich an den Betrachter gewandt. Arnulf Rainer hat dieses Blatt mit vehementem Strich besudelt: seine Farben sind nichts anderes als Flecken auf einem bereits abgeschlossenem Bild von anderer Hand. Das Gesicht eines der Mädchen ist durch Farbkleckse geradezu entstellt. Ganz offensichtlich ein Akt der Aggression. Andererseits aber nimmt der Duktus des Pinsels die Aufwärtsbewegung der beiden Protagonistinnen auch auf, ja forciert deren verhaltenes Schweben zu ekstatischer Impulsivität. Diese Energie überträgt sich weit unvermittelter auf den Betrachter als der mit aller Unschuld aus dem Bild an ihn gerichtete Blick des Mädchens.
 
 

 

 

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