THEMENAUSSTELLUNGEN

 

DIVINE HEROES. Sport, Kult und Kunst
03. 06.-30.08. 2004

MINORITEN GALERIEN im Priesterseminar, Bürgergasse 2
Kuratoren: Alois Kölbl/Johannes Rauchenberger



Julie Henry (GB), Tracey Moffatt (AUS), Ingeborg Lüscher (CH/D) Jonathan Monk, Grazia Toderi (I), Daisuke Nakayama (J), G.R.A.M. (A),  Tina Schwichtenberg (D) Franck Scurti (F) Paul M. Smith (GB), Uri Tzaig (IS) Kamera Skura (CZ) Tina Bara/Alba d'Urbano (D/I)

 

 


Sport ist magisch. Die perfekte mediale Inszenierung des Sports als Show, seine ungeheure Breitenwirksamkeit, das Verehren seiner Kultbilder, die Auratisierung seiner Stars, das inszenierte Zugehörigkeitsgefühl zu einer Mannschaft, die präzisen Rituale schaffen profane Liturgien.
Sport war – wie auch die Kunst – einmal kultisch bestimmt. Die olympischen Sommerspiele in Athen 2004 rufen wieder erneut die archaisch-religiösen Wurzeln des Sports ins Bewusstsein.
Mit ein Anlass, den Sport aus der Spiegelung zeitgenössischer Kunst herauszufordern. Sein Regelwerk ins Bild zu setzen, es kritisch zu befragen, seine (blinden) Mechanismen aufzudecken – im Akteur wie vielmehr im  Betrachter – ist die Aufgabe von Kunst. Es darf also ein bisschen Religionskritik erwartet werden, Schärfung des Bewusstseins, Klärung von Handlungsmustern, nicht mehr – aber auch nicht weniger. Mehr >>

 

 

ANTECHAMBER - vor der Scheidung:
Sery C. , Ruth Schnell, Andrés Ramírez Gaviria, Markus Wilfling 

MINORITEN GALERIEN im Priesterseminar, Bürgergasse 2 

Kuratoren: Johannes Rauchenberger/Alois Kölbl

Dem diesjährigen Motto des steirischen Herbst 04 entsprechend - "Krise ist immer..." - werden in der Minoriten-Ausstellung vier künstlerische Positionen vorgestellt, die "Krisis" als Ort der Imagination verorten, veranschaulicht in "Antechambers", in
Durchgangs- und Lagerräumen - Orten vor und hinter den Räumen der Repräsentation: Diese werden durch künstlerische Interventionen zu Orten der Scheidung (Krisis). Im Vor-Raum wird die Frage künstlerischer Imagination virulent. Neues eröffnet sich, klar Festgelegtes wird in fragile Balance versetzt: Reale und imaginäre Hüllen definieren das Abbild neu und treiben nicht nur Räume, sondern auch Geschichte zur scheidenden Radikalität (Sery C.),  absichtslose Blicke werden, wie aus dem Nichts, ent-scheidend (R. Schnell),  der Entschluss zur Bewegung  im Raum  zum intimen Prozess einer Bildwerdung (A. Gaviria), oder die Geschichte eines Ortes  zur skulpturalen  Erinnerung (M. Wilfling).
Mehr >>
 

 

 

ANNA+BERNHARD BLUME:

Der Gedanke des Todes ist unannehmbar.

MINORITEN GALERIEN Graz, Mariahilferplatz 3,

01. 04.-16.05. 2004

Kurator: Johannes Rauchenberger


Die Blumes orientieren sich an den Künstlern und Menschen, die in ihrer Ver-rücktheit Bilder und Szenen sehen, die uns wahnhaft vorkommen und die wir als hell-seherisch oder magisch bezeichnen >>
Diese Ausstellung ist der Auftakt zur OPEN UNIVERSITY 04 bei den Minoriten zum Thema: "Puzzle LEBEN".
 

 

 

MARGRET BILGER:
Holzrisse zur Bibel


Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag

MINORITEN GALERIEN Graz, Mariahilferplatz 3, Herbst 2004

Kurator: Johannes Rauchenberger, Eröffnung: Bischof Egon Kapellari

Der Geburtstag der im Jahre 1904 in Graz geborenen Künstlerin Margret Bilger jährte sich am 12. August 2004 zum hundertsten Mal: ein Anlass, auch in ihrer Geburtsstadt Graz auf die bedeutende, 1971 verstorbene österreichische Künstlerin in einem „Ausstellungs-Memorial“, das dem religiös-ikonografischen Werk gewidmet ist, hinzuweisen.  
Mehr >>

 

 

 


Wir sind wer wir sind:
Aspekte zum Leben der Roma in der zeitgenössischen Kunst


17.11.2004-5.12.2004

MINORITEN GALERIEN Graz, Mariahilferplatz 3
KuratorInnen: Margarethe Makovec und Anton Lederer


KünstlerInnen: Michaela Bruckmüller (A), Cosmin Gradinaru (RO), Iosif Király (RO), Nihad Nino Pušija (D/BiH), Erzen Shkololli (KOS), Mladen Stilinović (HR), Chad Evans Wyatt (USA/CZ), Dušan Zahoransky (SK), Aydan Murtezaoglu (TR), Gyöngyi Kalányos (HU), Pavlina Fichta-Cierna (SK), u.a.
Fast in allen Ländern wird die öffentliche Meinung zu Roma in wenigen Klischees zusammengefasst. Die Ausstellung ist als ein Beitrag zu einer differenzierteren Betrachtungsweise konzipiert.
Mehr >>

 

 

SOLODEBUTS

 

REIHE: VERSTÖRUNGEN:

 

MINORITEN GALERIEN Graz, Mariahilferplatz 3

Kurator: Johannes Rauchenberger

 

Daniel Zaman:

Wie lange braucht man, um möglichst lange zu brauchen, eine Linie von links nach rechts zu ziehen? 17´53? 14'54? Länger? >>

 

Solodebut Hartwig Bischof: OBLITERATIONEN

Der aus Graz stammende und in Wien lebende Künstler Hartwig Bischof setzte sich in Frankreich intensiv mit dem Philosophen Emmanuel Lévinas auseinander. Das künstlerische „Dagegen-schreiben" (oblitérations) zeigt sich bei Hartwig Bischof in charakteristischen Papierbildern, die einen herben Kontrast zwischen einer computergenerierten Ornamentik und einer papiergewebten Verstörung erzeugen. >>

 

Solodebut Stefan Osterider

Osteriders Arbeiten charakterisieren sich aus einer Mischung aus „konkreter und formeller Abstraktion". In seinen Bildern tauchen immer wieder ähnliche, in sich geschlossene Bildelemente auf, die aus der Spannung ihrer Positionierung leben. Der imaginierte Vorder- und Hintergrund erweist sich damit auch als Spannung zwischen Oberfläche und Tiefe, zwischen Kalkül und Ordnung, zwischen Geometrie und Gestik.
>>
 

 

Solodebüt: ROBERT MUNTEAN: SOMEWHERE ELSE

20.10.2004 - 05.11.2004

Der junge Schmalix-Schüler Robert Muntean (geb.1982 in Leoben) zeigt in diesem Solodebut Fingerübungen figurativer Malerei, die pure Malerei sind: Personen in Landschaften, meist Kinder, werden mit der Mühe formal-malerischer Kriterien zu bewältigen versucht.
Mehr >>

 

 

 

 

 

>> Archiv 2007

>> Archiv 2006 

>> Archiv 2005

>> Archiv 2004

 

 

>> Archiv 2003

>> Archiv 2002

>> Archiv 2001

 >> PROJEKTE IM STADTRAUM