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AUSSTELLUNGEN 2009 |
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2. Februar
bis 6. März 2009
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Alois Neuhold, Tobias Trutwin, Wilhelm Scherübl, Alfred Resch
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Das Mehrspartenprojekt 2009 des Kulturzentrums bei den
Minoriten ist diesmal der „Lichtmess“ gewidmet: Als archaisches
„Wendefest“ für heller werdende Tage verbindet es sich mit dem Leuchten
des Kindsgesichtes Jesu für den greisen Simeon im Tempel (Lk 2,32), der
damit nun endlich sterben kann, weil er in diesem Anblick das Heil gesehen
hat – nicht nur für sich, sondern für alle. |
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FLEISCH |
18. MÄRZ bis 17. APRIL 2009 |
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Michael Blank, Piers Erbslöh, Julia Fuchs, Herbert Mayer, Karin Petrowitsch, Brigitte Stefanek-Egger Vernissage
/ kulturtheoretischer
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Den schillernden Begriff FLEISCH – als Nahrung, Hülle, Lust, Gefängnis, Schmerz, Verfall – beleuchtet die Wiener Kulturphilosophin Elisabeth von Samsonow. Sechs bildende KünstlerInnen, die großteils aus der Schule von Friedl Kubelka bilden polyvalente Zugänge zum Thema.
Die Ausstellung wird eröffnet mit einem kulturtheoretischen
Diskurs der Wiener Kulturphilosophin Elisabeth von Samsonow (Ordinaria
an der Akademie der Bildenden Künste in Wien)
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mOOm: MI, 1. APRIL, 19:30, KHG-Vortragssaal, Leechgasse 24 |
Eintritt frei |
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CHRISTLICHE IKONOGRAPHIE IN ZEITGENÖSSISCHER KUNST? ZWISCHEN TRADITIONSBRUCH, TRANSFORMATIONEN, WEITERENTWICKLUNGEN UND ZITATEN.
Eine Kooperation zwischen KHG, Kulturzentrum bei den Minoriten und Institut für Kunstgeschichte der KF-Uni Graz |
Man soll es ja eigentlich nicht tun: Propheten im eigenen Land zu befragen. Dennoch ist Graz in Bezug auf Kunst und Kirche im deutschsprachigen Raum ein ganz besonders kreatives Feld. In einem öffentlichen Expertengespräch diskutieren wir die Frage, ob und wie es christliche Ikonografie in der zeitgenössischen Kunst gibt – zwischen Traditionsbrüchen, Transformationen, Weiterentwicklungen und Zitaten. emUProf. Dr. Götz Pochat, langjähriger Institutsvorstand am Institut für Kunstgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz, hatte die Idee, über christliche Ikonografie ein Expertengespräch zu führen: mit HProf. DDr. Günter Rombold (Linz), UProf. Dr. Gerhard Larcher (Inst. f. Fundamentaltheologie), Dr. Johannes Rauchenberger (Kulturzentrum bei den Minoriten), HS Alois Kölbl (KHG), Pfarrer Hermann Glettler (AndrÄ Kunst)
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SCHUBUMKEHR Arnold Reinisch - Klaus Schafler
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25. APRIL bis 22. MAI 2009
MINORITEN Galerien Graz, Mariahilferplatz 3/2. Stock, 8020 Graz |
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Im Rahmen der Galerientage aktuelle kunst in graz (24-26. April 2009) Eröffnung: samstag 25. april 14 uhr
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„SCHUBUMKEHR!“ reagiert mit künstlerischen Beiträgen von Klaus Schafler und Arnold Reinisch auf die Herausforderungen und Absurditäten der derzeitigen Krise und der sich laufend verändernden Weltordnung. Reinisch zeigt surreale Bilder der Schubumkehr zwischen Genmanipulation, Menschen als Maschine (Resurr€©tion) und Immobilienblasen. Schafler steuert Zukunftsblicke aus seinem transnationalen Projekt 2050 bei, die geopolitische und sozialökonomische Phänomene, Transformationen und Visionen zeigen. |
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unbekannte Bekannte: |
3. JUNI bis 10. JULI 2009 |
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VERNISSAGE • MITTWOCH, 03. JUNI 20.00 UHR
Detail aus: Fritz Ganser, Oder Silberfarben, 2003,
Öl auf Holzplatte 55x55 cm | Text: Gerhard Roth, Landläufiger Tod |
Als „Unbekannten Bekannten“ stellen wir im Juni den steirischen Künstler Fritz Ganser vor: Präzise mit Texten arbeitend malt er die gefundenen Stücke mit Blechschablone auf Holz und Beton. Oder lässt Figuren aus „Herr der Ringe“ aus Überraschungseiern in ein Textgefängnis wandern, um die „Götzendämmerung“ in der Verklärung der Gewalt heraufzubeschwören. Oder lässt Werbung auf Religion treffen, Logos auf Worte, Kreis auf Kreuz, Kreuz auf Krieg. Fritz Ganser arbeitet sehr zurückgezogen an seinen Ideen. Die konsistente formale Umsetzung überrascht. Textarbeit als Bildarbeit ist bei Fritz Ganser ein Finden, Verfremden und ein Wieder-Erkennen-Lassen mit kalkulierten Rissen. |
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unbekannte Bekannte: |
3. JUNI bis 10. JULI 2009 |
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VERNISSAGE • MITTWOCH, 03. JUNI 19.30 UHR
Peter Hutter, Brigitte Hammann |
Der Grazer Multimediakünstler Peter Hutter zeigt in seinen jüngst entstandenen Arbeiten im Stiegenaufgang zum Minoritensaal „Buchobjekte“, die als Bilder und Klappbücher funktionieren, und deren vergoldete Oberfläche am Buchdeckel (verfertigt von Brigitte Hammann) an strukturierte, imaginäre Landschaften erinnert. Die durch die Goldoberfläche verborgenen Kulturen – so der Titel der 12-teiligen Serie – kreisen um Schöpfung, Kosmos, Leben. Sie bilden somit auch eine konstruktive Interferenz zum Ausstellungsort mit dem barocken Deckenfresko des heiligen Franziskus und dessen Valenz zum Lobpreis der Schöpfung. Die Hülle der Goldoberfläche eröffnet somit auch eine andere Art, „Tabernakel“ zu imaginieren. Denn das Innere dieser Bücher ist von Polaritäten gezeichnet: Materialität und Immaterialität, Plus und Minus, Positivität und Negativität werden als jeweilige Pole gesehen, erweitert mit einer Klangkomposition Hutters, die für den Künstler eine „4 D“- Interpretation eröffnen: Realität und Imagination, Frequenz und Interferenz, Exhibition und Inhibition werden aufgelöst in einer Inszenierung von Geheimnis, die Weisheitslehrer „quellenden Urgrund“ (Lia Dsi), „Du bist das Tal des Universums“ (Laotse) genannt haben oder die das christliche Trinitätsdenken in einer alles übergreifenden Liebe entfaltet. |
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ZLATKO KOPLJAR: LIGHT TOWER |
Vernissage: SA, 26. September 15.00 Uhr (steirischer herbst -
Galerienrundgang) |
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Kurator: Johannes Rauchenberger in Kooperation mit dem steirischen Herbst Partner: Museum of Contemporary Art, Zagreb Es erschien ein Katalogbuch.
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Wie können konkurrierende Konfliktfelder gegenwärtiger Weltwahrnehmung – wie Mikro- und Makropolitik, Lokalität und Globalität, Postkapitalismus und Postsozialismus, materialistische Haltung und metaphysische Haltepunkte – ein ästhetisch unbedingtes Potential entfalten? Der kroatische Künstler Zlatko Kopljar, dessen Werk im Schnittfeld von Bildender Kunst und Performance angesiedelt ist, hat seit den 90-er Jahren dafür „Konstruktionen“ („K“s) entwickelt, die seinen eigenen Körper mit einem ungeheuren Präsenzanspruch in diese Zwischenräume „mappen“. Mit einer „Art eines neuen Existenzialismus“ (M. Šuvaković) setzt Kopljar auf die überzeugende Kraft von Bildern, die zwischen Konzept, Konstruktion und großen Gefühlen changieren: K12 handelt als Hybridinstallation von der Ambivalenz existenzieller Grenzerfahrungen, die in Ausweglosigkeit, Scheitern, Tod als Happening vorgeführt werden, und ihrem Überführen in ein „Jenseits“. Die Metapher des Lichts, fokussiert an einer Lichtkugel mitten im Wald der Verzweiflung, wird in K 13, (die erstmals in Graz und anschließend im Museum of Contemporary Art in Zagreb zu sehen sein wird), an einem „Light Tower“ weiter entwickelt: Eine surreale Erfahrung aus der Kindheit des Künstlers an der Einfahrtsstraße Zagrebs (eine Lampenversuchsstation) wird zu einem Sog des strahlenden Lichts als absolute Orientierung umgebaut: Eine verletzte Metapher als unwiderstehliche Evidenz einer gültigen Kraft, die Negativität paralysiert. |
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JOSEF FINK – KUNST ALS
ERNSTFALL DES LEBENS |
AUSSTELLUNGSDAUER
bis 11. DEZEMBER 2009 |
EINTRITT: € 2,-/ € 1,- |
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MINORITEN GALERIEN GRAZ, Mariahilferplatz
3/II
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Nach exakt 34 Jahren und
einem Tag nach der Gründung des Kulturzentrums bei den Minoriten durch
Josef Fink eröffnen wir am 5. 11. 2009 die letzte Ausstellung in den
Räumen des „Kulturstock zwo“ der Minoriten Galerien mit der Würdigung
unseres Gründers. Wir zeigen in der Ausstellung die so vielschichtige
Figur Finks in seinen Facetten als Maler und Fotograf. Aus den mehr als
1000 Einzelblättern der Familie Koller/Perlsdorf, die Fink als Erben
seines bildnerischen Werkes eingesetzt hat, werden rund 250 Werke zu sehen
sein, die die Motivkomplexe „Spuren des Geistigen“, „Wüstes Land“,
„Geliebte Oststeiermark“, "Lichtbilder" und „Letzte Bilder“ abschreiten.
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JOSEF FINK - WIE EINE HELLE BRANDUNG. Das künstlerische Werk |
Das Buch zur Ausstellung |
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Hrsg. von Johannes Rauchenberger und Roman Grabner,
Folgende Personen haben – nach dem Vorwort von Bischof Egon Kapellari –
persönliche Porträts von Josef Fink gezeichnet: Harald Baloch, Emil Breisach, Werner Fenz, Herbert
Falken, Franz Feller, Hermann Glettler, Alfred Graf, Philipp Harnoncourt,
August Janisch, Wolfgang Kapfhammer, Claudia Klucaric, Alois Kölbl, Karl
Mittlinger, Friederike und Norbert Nestler-Rebeau, Karl Pauritsch, Ute
Pinter, Herbert Piwonka, Birgit Pölzl, Johannes Rauchenberger, Willibald
Rodler, Günter Rombold, Jos Rosenthal, Luis Sammer, Helmut Strobl, Edith
Temmel, Peter Trummer, Alfred Tschandl, Walter Titz, Peter Wolf, Andrea
Wolfmayr, Franz Yang-Mocnik.
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Das vorliegende Buch
ruft eine der profiliertesten Figuren der steirischen Kunstszene und
gleichermaßen auch der steirischen Kirchengeschichte der 2. Hälfte des 20.
Jahrhunderts in Erinnerung: Josef Fink, großzügig begabt, den Archetyp des
Künstlers wie auch |
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| SA 07. November, 16.00 Uhr: | ||
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Wegbegleiter und Freunde Sepp Finks führen anekdotenreich durch die Ausstellung
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AUSSTELLUNGSGESPRÄCH II |
MI 11. November, 17.00 Uhr: | |
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Wegbegleiter und Freunde Sepp Finks führen anekdotenreich durch die Ausstellung: Mit
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