AUSSTELLUNG


Vernissage: DONNERSTAG, 5. NOVEMBER 2009 19.30 Uhr, MINORITEN GALERIEN GRAZ, Mariahilferplatz 3/II

 

KURATOREN: Johannes RAUCHENBERGER + Roman GRABNER
AUSSTELLUNGSDESIGN: Elisabeth KOLLER + Martin GANSBERGER

PRESSEMELDUNGEN> ORF/Stmk
 

Die Realisierung des Projektes wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Diözese Graz-Seckau, der Kultur Steiermark und des Kulturamtes der Stadt Graz.

Besonderen Dank gilt der Familie Koller, Perldorf

Nach exakt 34 Jahren und einem Tag nach der Gründung des Kulturzentrums bei den Minoriten durch Josef Fink eröffnen wir am 5. 11. 2009 die letzte Ausstellung in den Räumen des „Kulturstock zwo“ der Minoriten Galerien mit der Würdigung unseres Gründers. Wir zeigen in der Ausstellung die so vielschichtige Figur Finks in seinen Facetten als Maler und Fotograf.

Aus den mehr als 1000 Einzelblättern der Familie Koller/Perlsdorf, die Fink als Erben seines bildnerischen Werkes eingesetzt hat, werden rund 250 Werke zu sehen sein, die die Motivkomplexe „Spuren des Geistigen“, „Wüstes Land“, „Geliebte Oststeiermark“, "Lichtbilder" und „Letzte Bilder“ abschreiten.
 

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DAS BUCH ZUR AUSSTELLUNG


 

 

Hrsg. von Johannes Rauchenberger und Roman Grabner,
mit kunsthistorischen Texten von Götz Pochat, Ulrich Tragatschnig und Roman Grabner, sowie mit persönlichen Porträts von Freunden und Wegbegleitern Josef Finks aus der Distanz von 10 Jahren nach seinem Tod.
Ca. 360 Seiten, ca. 560 Farbabbildungen
Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra 2009

Folgende Personen haben – nach dem Vorwort von Bischof Egon Kapellari – persönliche Porträts von Josef Fink gezeichnet: Harald Baloch, Emil Breisach, Werner Fenz, Herbert Falken, Franz Feller, Hermann Glettler, Alfred Graf, Philipp Harnoncourt, August Janisch, Wolfgang Kapfhammer, Claudia Klucaric, Alois Kölbl, Karl Mittlinger, Friederike und Norbert Nestler-Rebeau, Karl Pauritsch, Ute Pinter, Herbert Piwonka, Birgit Pölzl, Johannes Rauchenberger, Willibald Rodler, Günter Rombold, Jos Rosenthal, Luis Sammer, Helmut Strobl, Edith Temmel, Peter Trummer, Alfred Tschandl, Walter Titz, Peter Wolf, Andrea Wolfmayr, Franz Yang-Mocnik.

Begleitend zur Ausstellung und Publikation über Josef Fink kommt es zur limitierten Wiederauflage seines 1971 erschienenen 16-teiligen Zyklus 'Spuren 1'. Die Abzüge erfolgen von den Original-Linolplatten und werden von einem erläuternden Text von Roman Grabner eingeleitet.
Die Homepage der Sammlung Koller (www.joseffink.com), die das in mühevoller Kleinarbeit aufbereitete und archivierte Werk von Josef Fink zeigt, wird anlässlich der Ausstellung neu gestaltet: www.joseffink.at

 

 

Das vorliegende Buch ruft eine der profiliertesten Figuren der steirischen Kunstszene und gleichermaßen auch der steirischen Kirchengeschichte der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts in Erinnerung: Josef Fink, großzügig begabt, den Archetyp des Künstlers wie auch
jenen des Priesters mit allen nur erdenklichen Zügen, Glanz- und Schattenseiten darzustellen, war Maler, Dichter, Geistlicher, Zeitungskolumnist, Drehbuchautor, Fotograf, Galerist und vor allem: Rektor des von ihm 1975 gegründeten Kulturzentrums bei den Minoriten in Graz, das er mit seinem Kollegen Harald Seuter während mehr als zwei Jahrzehnte zu einem der interessantesten Orte an der Schnittstelle der Künste, des Gegenwartsgeschehens und der Kirche formt.
Anlässlich seines 10. Todestages (+29.11.1999) wird hiermit erstmals ein würdigender Gesamtblick auf sein bildkünstlerisches Ouevre geschaffen.

Im ersten Teil dieses Buches stehen drei einleitende, kunsthistorisch würdigende Überblicks-Essays zum Werk von Josef Fink: Der Grazer em. Ordinarius für Kunstgeschichte, Götz Pochat, bettet Finks Werke in den Kontext der steirischen Moderne der Nachkriegszeit ein. Ulrich Tragatschnig beschreibt Josef Finks Sakralraumgestaltungen. Roman Grabner zeichnet erstmals einen Überblick über Finks Werk als Fotograf.
Der zweite Teil zeichnet ein Bildpanorama seiner Werke, die sich in die Motivkomplexe „Frühwerk“ „Konstruktive Tendenzen“, „Spuren des Geistigen“, „Akte“, „Geliebte Oststeiermark“, „Wüstes Land“ und „Letzte Bilder“ unterteilen lassen. Diese werden durch einleitende Texte eingeführt.

Der dritte Teil schließlich zeichnet ein Panorama der vielschichtigen Figur Finks wie auch der Zeit, die durch große Auf- und Umbrüche – die Nachkriegsgeneration, die sich mühsam einwurzelnde Moderne in der Steiermark, den radikalen Umbruch in der Auffassung der sakralen Kunst, den kirchliche Aufbruch im II. Vatikanischen Konzil, die 68-er Bewegung, um nur einige zu nennen – gezeichnet war: All diese Konflikt- Umbruchs- und Aufbruchszonen spiegeln sich in der Person und im Schaffen Josef Finks zentral wider. Wegbegleiter, Kulturjournalisten, Künstler, Freunde zeichnen in persönlichen Porträts die vielschichtige Figur von Josef Fink im Kontext der steirischen Kultur- aber auch Kirchenlandschaft nach, aus der Distanz von 10 Jahren: Ein schillerndes Panorama seiner Person, aber auch der Zeit, in der er seine vielfältigen Aktionen setzte, wird dabei sichtbar.

 

 

AUSSTELLUNG der "Sammlung Josef Fink"

05. November - 18. Dezember 2009

 

Kuratiert von  Alois KÖLBL und Julia SCHUSTER

 

KHG-Galerie (10-19 Uhr), Leechgasse 24,

Priesterseminar, Bürgergasse 2/I. Stock

(Mo-Fr 8-16 Uhr)

Mehr Info: http://www.khg-graz.at/cms/index.php?id=340


 

 

Der 10. Todestag von Josef Fink ist auch Anlass seine Rolle als Impulsgeber und Anreger für die jüngere Generation steirischer KünstlerInnen, aber auch sein Engagement als Kunstsammler zu beleuchten. Eine von Alois Kölbl und Julia Schuster kuratierte Ausstellung zeigt eine Zusammenstellung von Werken, die Josef Fink in die Sammlung des Grazer Priesterseminars eingebracht hat. Zu sehen sind Werke und Werkgruppen von KünstlerInnen wie Hans Jandl, Manfredu Schu, Stefan Maitz oder Elfriede Trautner, die an den Künstlerklausuren im oststeirischen Schloss Poppendorf teilgenommen haben, internationale Positionen, die Fink im Kulturstock Zwo des Kulturzentrums bei den Minoriten ausgestellt hat, wie Josef Beuys, Antoni Tapies, Hans Staudacher, Gottfried Fabian oder Hannes Priesch und WeggefährtInnen wie Herbert Falken und Edith Temmel.

 

AUSSTELLUNGSGESPRÄCH III
ZWISCHEN ALLEN BILDERN

SA 21. November, 16.00 Uhr:  

 


 

 

Wegbegleiter und Freunde Sepp Finks führen anekdotenreich durch die Ausstellung

Mit Prof. Luis Sammer, Maler

 

AUSSTELLUNGSGESPRÄCH IV
ZWISCHEN ALLEN BILDERN

MI 25. November, 17.00 Uhr:  

 


 

Wegbegleiter und Freunde Sepp Finks führen anekdotenreich durch die Ausstellung

Mit DI Wolfgang KAPFHAMMER, Architekt

 

LESUNG ZUM 10. TODESTAG JOSEF FINKS

SO, 29. NOVEMBER 2009, 20.00 Uhr
MINORITEN GALERIEN GRAZ, Mariahilferplatz 3/II
 

MEHR ALS DIE FERNE IRRITIERT MICH DIE NÄHE
Lyrik und Prosa von Josef Fink

 

LESUNG Martin HORN, Schauspieler
MODERATION + EINFÜHRUNG Karl MITTLINGER
IMPROVISATION Ingmar JENNER, Violine + Patrick DUNST, Saxophon, Bassklarinette
BÜCHERTISCH Michaela STEINER, Nachlassverwalterin des literarischen Oeuvre
SONNTAG, 29. NOVEMBER 2009, 20.00 Uhr
MINORITEN GALERIEN GRAZ, Mariahilferplatz 3/II, , 8020 Graz
Eintritt frei
 

An seinem 10. Todestag, dem 29. November 2009, steht Josef Fink als Autor und Schreiber kulturpolitischer Texte im Mittelpunkt. Die Auswahl der Texte hat Birgit Pölzl getroffen, Karl Mittlinger wird in das poetische Werk von Josef Fink einführen.
Die musikalischen Improvisationen von Ingmar Jenner und Patrick Dunst begleiten die Lesung.

Wir danken Michaela Steiner für das Zur-Verfügung-Stellen der Texte Finks.


 

 

AUSSTELLUNGSGESPRÄCH V
ZWISCHEN ALLEN BILDERN

SA 05. Dezember, 16.00 Uhr:  

 


 

Wegbegleiter und Freunde Sepp Finks führen anekdotenreich durch die Ausstellung

Mit DI  Helmut STROBL, Kulturstadtrat a.D.
 

 

AUSSTELLUNGSGESPRÄCH V
ZWISCHEN ALLEN BILDERN

MI 09. Dezember, 17.00 Uhr:  


 

 

Wegbegleiter und Freunde Sepp Finks führen anekdotenreich durch die Ausstellung

Mit Prof. Edith TEMMEL, Malerin
 

 

FINISSAGE
ZWISCHEN ALLEN BILDERN

FR 11. Dezember, 18.30 Uhr:  

 


 

 

Ausstellungsführung mit Familie KOLLER, Erben des bildnerischen Oeuvre