Ausstellungen

Mi. 10.04.2013

18:30 - 21:00 Uhr

DIE SEELE ZIEHT DEN KÖRPER AN: Warum der Glaube mehr Sinnlichkeit und Eros nötig hat. (Kulturzentrum bei den Minoriten) Im_CUBUS, Graz

Ausstellungsführung und Vortrag mit Dr. Christoph Quarch Moderation: Mag. Hans Putzer Unterwäsche für die Seele! Der deutsche Philosoph und Theologe Christoph Quarch sieht den Grund für die...

Ausstellungsführung mit Christoph Quarch und Kurator Johannes Rauchenberger (18:30); Vortrag von Dr. Christoph Quarch (19:15 Uhr)
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Di. 26.03.2013

17:00 - 18:30 Uhr

Seelenwäsche (Kulturzentrum bei den Minoriten) Kulturzentrum b. den Minoriten, Graz

NINA Kovacheva, Lena Knilli, Till Velten, Julia Krahn, ILA, Amadeus Regucera – mit Claudia Schink, Ronald Kodritsch, Peggy und Thomas Henke, Madeleine Dietz, Johanes Zechner - kuratiert von...

SEELENKLARER KÖRPERSCHMERZ: Themenführung von Kurator Johannes Rauchenberger zu Claudia Schinks "Das Christentum" in der Ausstellung "Seelenwäsche" Seelenwäsche ist nicht Gehirnwäsche. Eine Ahnung von Gewalt aber schwingt im Oberton mit. Grausamste Folter wurde überstanden mit der Hoffnung, wenigstens die Seele retten zu können. Für die Ursprungserzählungen des frühen Christentums sind Legenden und Geschichten von Märtyrerinnen und Märtyrer konstitutiv. Doch Märtyrer sind heute Angstmacher. Die Kölner Künstlerin Claudia Schink hat mit ihrer über Jahre entstandenen Serie „Das Abendland“ einen unverwechselbaren Beitrag zu einem kulturgeschichtlichen Bewusstsein geliefert, das uns auch heute mitbestimmt. In „Das Christentum“ stellte sie Passionswerkzeuge und Passionsreliquien aus mundgeblasenem Glas her. Was zutiefst blutig ist, erscheint hier seelenklar. Es erscheint ästhetisch schön und befremdet gerade darin so sehr: Wie ist es möglich, dass eine Religion, die Leiden, Martyrium und Schmerz in das Zentrum ihrer Bilder und Vorstellungen gestellt hat, diese derart vergeistigt hat? Aber auch: Wie können für eine Gesellschaft, die Gewalt und Missbrauch medial sosehr transportiert wie nie zuvor, die Symbole des Leidens, die unsere Kultur einmal sosehr bestimmt haben, „aufbewahrt“ werden, dass sie, statt eine Last zu sein, auch Trost und Hilfe wären? Über diese Balance spricht Kurator Johannes Rauchenberger am Dienstag in der Karwoche vor den Arbeiten Claudia Schinks, die mit dieser Ausstellung „Seelenwäsche“ Teil des KULTUMdepots geworden sind.
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Di. 26.03.2013

17:00 - 18:30 Uhr

SEELENKLARER KÖRPERSCHMERZ (Kulturzentrum bei den Minoriten) Kulturzentrum b. den Minoriten, Graz

Themenführung zu Claudia Schinks "Das Christentum" mit Johannes Rauchenberger Seelenwäsche ist nicht Gehirnwäsche. Eine Ahnung von Gewalt aber schwingt im Oberton mit. Grausamste Folter wurde...

Kurator Johannes Rauchenberger führt durch die Ausstellung "Seelenwäsche" mit dem Schwerpunkt: "Passion".
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Mi. 20.03.2013

18:30 - 21:00 Uhr

DIE SEELE IST EIN KIND. Warum wir eine Ahnung vom Unversehrten nötig haben. (Kulturzentrum bei den Minoriten) Kulturzentrum b. den Minoriten, Graz

Ausstellungsführung und Vortrag mit Dr. Arnold Mettnitzer Moderation: Mag. Hans Putzer, Bildungshaus Mariatrost Seelenwäsche hat das Flair von Reinheit. Die täglichen Herausforderungen des Lebens...

Ausstellungsführung mit Arnold Mettnitzer und Kurator Johannes Rauchenberger Ab 19:15 Vortrag Dr. Arnold Mettnitzer: DIE SEELE IST EIN KIND imCubus
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Sa. 16.03.2013

17:00 - 18:30 Uhr

Seelenwäsche (Kulturzentrum bei den Minoriten) Kulturzentrum b. den Minoriten, Graz

NINA Kovacheva, Lena Knilli, Till Velten, Julia Krahn, ILA, Amadeus Regucera – mit Claudia Schink, Ronald Kodritsch, Peggy und Thomas Henke, Madeleine Dietz, Johanes Zechner - kuratiert von...

Ausstellungsgespräch mit Günther Zgubic: "SCHAM DER SEELE"   Mit der Wahl von Papst Franziskus und der Schlagzeile "Ein Papst der Armen" ist das erste Ausstellungsgespräch von "Seelenwäsche", die wir am vergangenen Samstag erfolgreich eröffnet haben,  brandaktuell. Unser erster Gesprächspartner ist der steirische Priester Günther Zgubic, der mehr als 20 Jahre lang  unter den Ärmsten der Armen verbrachte: Erst in den Slums, dann als Gefängnisseelsorger für Sao Paolo, schließlich für ganz Brasilien. Die „Under-Dogs“ waren sein tägliches Gegenüber. Die „Nacktkontrolle“ war für die Gefangenen tägliches Zwangs-Ritual. Mehr als 2000 Übergriffe und Misshandlungen an die Gefangenen brachte er zur Anzeige. Günther Zgubic, der den Menschenrechtspreis erhielt und den Folterbericht Brasiliens an die UNO übermittelte, erzählt in der Ausstellung „Seelenwäsche“ über die Scham der Seele und die Entstellung durch Nacktheit: Passion ist in dieser Ausstellung durch die Arbeit Claudia Schinks ein großes Thema. Günther Zgubic haucht der Glasklarheit der Passionswerkzeuge ein Leben ein, das tief unter die Haut geht. Auch andere Werke, wie jene des in Paris lebenden und aus Amerika stammenden Künstlers Amadeus Recugera, und damit die Kombination der Passionsgesänge des Karfreitags der Philippinos mit Sexualität, werden Teil des Gesprächs sein. Auch die „Wiedereingliederung“ in unsere Gesellschaft, die Zgubic sehr schwer fiel  – sie wurde eine Seelenwäsche ganz eigener Art. Auch er absolvierte den Kurs für ausgebrannte Seelsorger im Recollectio-Haus Münsterschwarzach, der in der Arbeit „Seelenräume“ von Till Velten Teil dieser Ausstellung ist. Seine Reaktion darauf, und wie Würde, Scham und Passion zusammengehen, sind Aspekte dieses Ausstellungsgesprächs mit Zgubic, der mittlerweile als Caritasseelsorger in Graz arbeitet.
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