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                  ZEITANALYSE  2002

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  Was waren die Schwerpunkte in der Schiene Zeitanalyse bei den Minoriten im Jahre 2002?
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In Kooperation mit der Universität Graz, der Akademie Graz, der Katholischen Hochschulgemeinde und dem Katholischen Akademikerverband veranstaltete das Ressort Zeitanalyse zu Beginn des Jahres eine fulminant besuchte und hochkarätige Wissenschaftsveranstaltung zum Thema neuerster Hinforschungen: Ende des freien Willens? Zu den internationalen Referenten zählten u.a. UProf. DDr. Gerhard Roth aus Bremen und der Freiburger Moraltheologe UProf. Dr. Eberhard Schockenhoff.

Der von allen Ressorts getragene Intermediale Schwerpunkt „UNNÜTZ DIENT DEM LEBEN“ (20./21.4.) wurde besonders vom Ressort Zeitanalyse bestückt: Hermes Phettberg, Symbolfigur einer Philosophie der Nutzlosigkeit las über der damaligen Baugrube des neuen Kunsthauses auf einem Kran in einer vollkommen „nutzlosen Aktion“ von 23 Uhr bis 5 Uhr früh ununterbrochen seinen Predigtdienst. Beim am Tage folgenden Symposium referierten Dr. Gisela Hildenbrand/Bonn, Caritas-Direktor Franz Küberl, Sissy Tax und Dr. Franz Schuh über verschiedene Zugänge zu „Nutzlosigkeit“

 

Die Reihe Zeitanalyse Religion veranstaltete gemeinsam mit dem neutestamentlichen Institut der Universität Graz, unter der Diskussionsleitung von Dr. Fritz Csoklich zwei Tage lang ein gesellschaftspolitisches Symposium. Experten aus unterschiedlichsten Gebieten, wie Politik, Wirtschaft und Kirche referierten zum aktuellen Thema der Bergpredigt, einem Menschheitstext der auch am Beginn des 21. Jahrhunderts mehr denn je verdient bedacht und gelebt zu werden. Als Anstoß diente das von Dr. Peter Trummer und Dr. Josef Pichler im Styria Verlag herausgegebene Textbuch zum Thema der Bergpredigt. „Kann die Bergpredigt Berge versetzen?“ – darüber reflektierten u.a. Dr. Ursula Schneider, DDr. Helmut Krätzl und Prof. Dr. Ingo Broer.

Eine weitere hochkarätige Veranstaltung in der Reihe Zeitanalyse Religion bildete die dreiteilige Vorlesungsreihe „Frühlingsvorlesung“ von UProf. Dr. Peter Strasser. Der von ihm veröffentlichte erste Band der Reihe „Bibliothek der Unruhe“ stellte in einem radikalen Diskurs die Frage nach dem Gott aller Menschen und unternahm dabei eine bemerkenswert unzeitgemäße philosophische Grenzüberschreitung.

 

Die Reihe Interkulturelle Philosophie, begleitet und kuratiert von der ORF Journalistin Dr. Ursula Baatz widmete sich an drei Abenden dem lebendigen und fruchtbaren Austausch zwischen den Kulturen. Globales Denken verlangt und bedeutet Vielfalt, nicht Einheit, bedeutet Polylog, nicht Dialog.

Vortrag: Rolf Elberfeld

Vortag: Hans Schelkshorn

Vortrag: Hakan Gürses

 

Die seit Jahren bestehende Kooperation mit der Akademie Graz und der Urania machte in der Reihe „IM BRENNPUNKT“ die Umsetzung vieler aktuell agierender Vorträge möglich. Im Jahre 2002 konnten wir gemeinsam an die 14 Abende veranstalten. Darunter Vortragende wie EU Komissar Franz Fischler, der Abgeordnete zum Europäischen Parlament Johannes Voggenhuber, ORF Redakteur Eugen Freund, Prof. Paul Lendvai, der ZEIT Journalist Thomas Assheuer und Dr. Otto Habsburg gewinnen.

 Ebenfalls gemeinsam mit der Akademie Graz wurden mehrer zeitkritisch positionierte Gesellschaftsreflexionen verwirklicht, die sich u.a. Themen wie der „Etikettengesellschaft“, der journalistischen Kultur in Österreich, der Zukunft des neuenstehenden Kunsthauses, der Weltpolitik am Beispiel des Sudans, dem umweltverträglichen Tourismus und den Wegen zu einer „kinderfreundlichen Gesellschaft“ widmeten. 

Die seit Jahren geführte Reihe der WEISHEIT DER RELIGIONEN ging im Jahr 2002 der Spiritualität und dem sozialen Engagement und ihren jeweiligen religiösen Quellen nach. Und entfaltete in fünf Vorträgen die Bandbreite “spiritueller Samenkörner“ in den verschiedenen Weltreligionen.

Vortrag: Dolores Bauer „Das Reich Gottes in der Welt von heute“

Vortrag: Myoshin Friedrich Fenzl „Soziales und humanitäres Engagement im Buddhismus“

Konzert// „Margaritchen „Die Rückkehr des Verschwundenen“

Vortrag: Karimah Stauch „..die, die glauben und Gutes tun“

Vortrag: Birgit Ladstätter „Der Weg des Hinduismus“

 Im Rahmen des Weltfriedentreffens der Buddhisten Graz 2002 veranstaltete das Ressort RELIGION in Kooperation mit der URANIA ein vorbereitendes Informationssymposium zu KALACHAKRA

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Ressortleitung: MMag. Dr. Johannes Rauchenberger

Kuratorin: Dr. Ursula Baatz

Organistation und Koordination: Mag. Elisabeth Wimmer, 711133-29