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ZEITANALYSE DEMNÄCHST bei den MINORITEN: |
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20. April - 22.
Juni 2010, jeweils DI, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
6,-/4,- Abo: 28,-/18,- |
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DIE WELT AUF DER ERBSE
Konzept und wissenschaftliche Leitung
Koordination + Information
0316/711133-29
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Was brauchen wir
noch? Welche Ziele, Tricks und Techniken? Brauchen wir nicht viel mehr
Witz als Ernst? Mehr Mut als Berechnung? Mehr Eigensinn als Ehrgeiz? Mehr Geben als Haben,
mehr Zorn als Schweigen? Mehr Spürsinn als Scharfsinn?
DI, 20. April:
DI, 4. Mai:
DI, 22. Juni: |
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DI 22. Juni 2010, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
6,-/4,- |
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DIE WELT AUF DER ERBSE
"Mir san mir"
Heiner Keupp,
geboren 1943, studierte Psychologie und Soziologie und war bis 2008
Professor für Sozial- und Gemeindepsychologie an der Universität München.
Seine Arbeitsinteressen beziehen sich u.a. auf individuelle und kollektive
Identitäten in der reflexiven Moderne sowie Bürgerschaftliches Engagement.
2010 publizierte er „Armut und Exklusion. Gemeindepsychologische Analysen
und Gegenstrategien“. |
Wie gehen wir mit dem Fremden um? Selbst Vertrautes, scheinbar Gesichertes, scheinbar Stabiles verändert sich. Heiner Keupp beschreibt, wie Identitäten in Bewegung geraten, wo Flexibilität und Mobilität auf der allseits präsenten Tagesordnung stehen. Er diagnostiziert die Gegenwart in einer heißen Phase gesellschaftlicher Veränderung. Die Passform bislang tauglicher Schnittmuster oder Erzählvorlagen sieht Keupp schwinden. Wie viel Identitätsbewegung aber vertragen wir? Wie viele feste Bezugspunkte sind vonnöten? Sollen vertraute Heimatbezüge gegen die Folgen der Globalisierung nicht auch verteidigt werden? Aber: Bedeutet das, Mauern gegen Menschen aufzurichten, die aus anderen Kulturen zu uns kommen? Heiner Keupp sucht nach Perspektiven gelingender Identitätsfindung angesichts der Mobilität und Migration in der Gegenwart. |
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