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ZEITANALYSE 2009 |
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MO 19. Jänner 09 19.00 Uhr |
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DIE EU IN DER WELT - Die Europäische Union als Global Player
Vortrag von Sonja PUNTSCHER-RIECKMANN |
Die weltpolitische Landschaft ist in einem tief greifenden Wandel begriffen. Nicht mehr die USA und die EU beherrschen alleine die Weltpolitik, vielmehr entsteht gerade ein breiteres Ensemble von neuen und alten Großmächten, darunter vor allem die aufsteigenden Wirtschaftsmächte China und Indien, die sich mit einer neuen Form von Kolonialpolitik in Afrika profilieren. Welche Rolle wird Europa in diesem Kräftespiel der neuen Weltordnung einnehmen? |
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Eintritt frei |
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KNOW HOW KNOW WHY - Vom Nutzen und Nachteil des Wissens für das Leben
Podiumsdiskussion mit Konrad Paul LIESSMANN Rainer BUCHER Rudolf EGGER Moderation Doris HELMBERGER |
Welche Vorstellungen von Wissen prägen unser Leben? Was ist an die Stelle des klassischen Wissenskanons getreten? Welches Wissen verspricht Erfolg und Zukunft? Welches nicht? Wer und was bestimmt eigentlich, was gewusst werden soll? Welche Auswirkungen haben diese (untergründig normativen) Vorstellungen auf unser Verständnis von Wissenschaften und ihrer sehr unterschiedliche Reputation? Brauchen wir Wissenschaft vielleicht nur mehr für die Forschung und ist Lehre obsolet geworden? |
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MONTAG, 2. Februar 2009 |
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SIBYLLE LEWITSCHAROFF: POETISCHE THEORIE
Sibylle Lewitscharoff, bei ihrer Lesung über Rembrandt bei den Minoriten, Foto: G. Neuhold |
Ausgehend von Rembrandts letztem Bild hat Sibylle Lewitscharoff eine poetische Theorie entwickelt, wie das Leuchten des Kindgesichts Jesu auf den alten Simeon zu einer aktuellen Metapher der Auf-Klärung und Erkenntnis werden kann.
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Rembrandt
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MO 2. März 09 19.00 Uhr |
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CulturalPolicySlam für Graz 09
Teil II
der Veranstaltung mit |
„WIE SOLL KULTURPOLITIK KONKRET AUSSEHEN?“ Aufgrund der äußerst positiven Resonanz, die die jungen Poetry-Slammer mit ihrem gesellschaftspolitisch engagierten Sprechen im öffentlichen Raum immer wieder finden, haben wir einen „Cultural Policy Slam“ als „speakers’ corner“ zur Kulturpolitik konzipiert. Gesammelt werden Ideen, die der Zusammenarbeit und Kommunikation von KulturproduzentInnen, Kulturorganisationen und Kulturpolitik dienen können. Was wäre gut für die „Kulturhauptstadt Graz“? (Linz grüßt!) Mission Statements out of Ego sozusagen. Jede/r hat DREI MINUTEN Zeit – keine Sekunde mehr! – Wünsche, Visionen und Konzepte zu formulieren. Achtung: Der Slam ist nicht der Beschwerdeführung gewidmet. |
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MO 23. März 09 19.30 Uhr |
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CulturalPolicySlam für Graz 09 Statements und Diskussion mit Ludwig Laher und Kulturstadtrat Wolfgang Riedler
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Ludwig Laher gibt ein Stadtement über die Frage „Was ist/kann Kulturpolitik?“ (der Autor Laher ist engagiert in der europäischen Kulturpolitik und dort Vertreter der KulturproduzentInnen). Daran schließt sich eine Diskussion mit Kulturstadtrat Riedler zum Thema an, basierend auf dem Zusammenschnitt der interessantesten Beiträge des cultural policy slam vom 2. März. |
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MITTWOCH,
18. MÄRZ 2009 |
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ELISABETH VON SAMSONOW KULTURTHEORETISCHER DISKURS
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Den schillernden Begriff FLEISCH – als Nahrung, Hülle,
Lust, Gefängnis, Schmerz, Verfall – beleuchtet die Wiener
Kulturphilosophin Elisabeth Samsonow. Fleisch, wie auch immer man es
denkt, kann seine Relation zum Leib, zur Seele, zum Geist nicht negieren.
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21. April - 26.
Mai 2009, jeweils DI, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Wie alljährlich findet auch eine thematisch orientierte Ausstellung in den betreffenden Räumen statt. Arnold Reinisch zeigt surreale Werkzeuge der Schubumkehr zwischen Genmanipulation und Immobilienblase. Klaus Schafler steuert Zukunftsblicke aus seinem transnationalen Projekt 2050 bei, die geopolitische und sozialökonomische Phänomene, Transformationen und Visionen zeigen....
Konzept und wissenschaftliche Leitung
Koordination + Information
0316/711133-29
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Die Wissenschaftsgespräche bei den Johannes Rauchenberger
DI, 21. April:
Vom Wert sich zu Verkleinern
DI, 28. April:
Welche Analysen die Finanzkrise notwendig
macht: Eine Tiefenbohrung
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DI 21. April 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Vom Wert sich zu verkleinern. Plädoyers nach einer Ära
schrankenlosen Wachstums
Dr.h.c. Franz Küberl, geboren 1953 in Graz, begann seine berufliche
Laufbahn als Diözesansekretär der Katholischen Arbeiterjugend der
Steiermark. 1976 wurde er Bundessekretär der Katholischen Jugend
Österreichs. 1982 kam Franz Küberl als Referent im Katholischen
Bildungswerk wieder nach Graz zurück und bekleidete von 1986-1993 die
Funktion des Generalsekretärs der Katholischen Aktion Steiermark. 1994
wurde Franz Küberl von Bischof Johann Weber zum Direktor der Caritas der
Diözese Graz-Seckau bestellt, seit 1995 ist er auch Präsident der Caritas
Österreich. Franz Küberl lebt in Graz. Er ist verheiratet und hat zwei
Söhne. Moderation |
Für Andreas Exner ist der Kapitalismus endlich, sein Wachstumsmodell stößt an ökonomische und ökologische Grenzen. Parallel dazu verschärft sich das psycho-soziale Leiden. Eine Gesellschaftskrise wächst sich sichtbar aus. Soziale Bewegungen müssen aktiv werden, die eine Ökonomie der Solidarität und den freien Zugang zu Gemeineigentum materiell realisieren. Das Leben nach dem Kapitalismus beginnt hier und jetzt. Wenn wir den Nachkommen unsere ungelösten Probleme aufhalsen, wird es laut Franz Küberl keine Nachhaltigkeit geben können. Ein zukunftsfähiges Sozialmodell muss daran gemessen werden können, inwieweit es eine Balance in der sozialen Architektur der Gesellschaft herstellen kann.
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DI 28. April 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Welche Analysen die Finanzkrise notwendig macht –
AoUniv.Prof. Mag.Dr. Richard Sturn, geboren 1956 in Bregenz, ist
seit 1997 Professor am Institut für Finanzwissenschaft in Graz. Von 2004
bis 2007 war er Forschungsdekan der Sozial- und
wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz. Richard Sturn
ist Mitglied in diversen wissenschaftlichen Vereinigungen, u.a. der
Ausschüsse „Wirtschaftswissenschaften und Ethik“ und „Dogmengeschichte“
des Vereins für Sozialpolitik/Gesellschaft für Wirtschaftswissenschaften,
des Editorial Board des „European Journal of the History of Economic
Thought“. Weiters ist er Mitherausgeber des „Jahrbuchs für normative und
institutionelle Grundlagen der Ökonomik.“ In seinen Forschungen
beschäftigt er sich aktuell mit Steuer- und Transfersystemen, Politischer
Ökonomie sozialer Sicherung, Ökonomie der Normen und Rechte und
öffentlichen Gütern.
Moderation |
Für Erich Kitzmüller ist ein Umbau des Wirtschaftssystems längst fällig: Die Vorherrschaft der Finanzindustrie über alle Felder des Lebens und der Kultur muss beendet werden. Schrumpfen soll, was das Leben schädigt: die großen Vermögen, die Finanzindustrie, die Leben schädigenden Teile von Industrie und Konsum. Wachsen könnten dadurch wieder lebensfreundliche Tätigkeiten und Güter. Richard Sturn tritt naiven Schelten des Geldes entgegen: Wo Arbeitsteilung stattfindet, kommt man ohne Geld nicht aus. Die moderne Wirtschaft ist anfällig für Blasenbildung. Vor allem dann, wenn die Gläubigkeit an den Markt und Schwäche der Politik zusammenfallen, können diese schließlich platzen. Märkte bringen von sich heraus keine Regeln hervor. Sie brauchen diese aber, um krisenträchtige Eigenläufigkeiten zu bremsen: ein Appell an die Politik.
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MITTWOCH
(!) 6. Mai 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Transformation in eine neue
Bundesminister a.D. NRAbg.
Dr. Martin Bartenstein, geboren 1953 in Graz, trat nach seinem
Chemiestudium in das Familienunternehmen Lannacher Heilmittel GmbH ein,
dessen Alleingeschäftsführung er 1980 übernahm. Er war 1988-1992 im
Bundesvorstand der Jungen Industrie Österreich und hatte verschiedene
Funktionen in der Kammer der gewerblichen Wirtschaft Steiermark und in der
Bundeswirtschaftskammer inne. Er war Staatssekretär im Bundesministerium
für öffentliche Wirtschaft und Verkehr 1994–1995. Von 2000–2008
Bundesminister im Wirtschaftsministerium. 1991–1994, 1996, 1999–2000,
2002-2003, 2006-2007 und seit 2008 ist er Abgeordneter zum
österreichischen Nationalrat.
Moderation |
Stephan Schulmeister stellt die Frage, wie eine neue Wirtschaftsordnung aussehen wird. Der Übergang von einer finanz- zu dieser realkapitalistischen Wirtschaftsordnung hat mit dem Ausbruch der Finanzkrise bereits begonnen. Nun steht die Überwindung des neoliberalen Weltbildes an, dessen Schwächen von der Entfesselung der Finanzmärkte bis hin zur Schwächung des Sozialstaats reichen. Als langjähriger politischer Hauptverantwortlicher in Wirtschaftsfragen in der Republik Österreich reagiert Martin Bartenstein auf diese Forderung. Wohin wir gehen werden, fragt der lang dienende Wirtschaftsminister aus Sicht der Politik. Er kommentiert Visionen für eine neue Wirtschaftsordnung mitten in der Weltwirtschaftskrise.
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DI
12. Mai 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Kessel Gesundheit: Ein System vor
Mag. Andrea Hirschenberger, geboren 1963 in Hartberg, studierte
Rechtswissenschaften und ist seit 1988 in vielen Bereichen der
Steiermärkischen Gebietskrankenkasse Organisation tätig. Seit 2009 ist sie
Generaldirektorin der GKK Steiermark.
Moderation |
Die Sozialmedizinerin
Éva Rásky weiß, dass
soziokulturelle Faktoren die Gesundheit von
Frauen, Männern und Kindern entscheidend beeinflussen. Die große Zahl
chronischer Erkrankungen ist alarmierend. Gibt es Lösungsansätze, die eine
Zusammenarbeit der in
Gesundheitsberufen Tätigen einschließt? Rásky stellt fünf Thesen auf, die
eine Wende im Gesundheitswesen zum Besseren einleiten sollen.
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DI
19. Mai 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Modelle des Rückbaus –
Lisa Rücker, geboren 1965 in Salzburg, lebt seit 20 Jahren in Graz.
Sie ist diplomierte Sozialarbeiterin und wurde 2003 als Quereinsteigerin
für die Grünen in den Grazer Gemeinderat gewählt. Seit März 2008 ist sie
die erste Grüne Vizebürgermeisterin Österreichs und Stadträtin für
Verkehr, Umwelt und Wirtschaftsbetriebe. Lisa Rücker ist außerdem aktives
Mitglied bei der Grünen Wirtschaft und bei den Grünen Andersrum. Sie ist
alleinerziehende Mutter von 2 Töchtern im Teenageralter.
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Gesellschaften, Institutionen, Kirchen haben, wenn sie
zukunftsfähig handeln wollen, auf
Veränderungsprozesse zu reagieren. Dies kann
auch Rückbau bedeuten. Herbert
Beiglböck setzt dabei auf die Steuerung durch
Führungskräfte.
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DI
26. Mai 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Klimawandel,
Vizekanzler a.D. Dipl. Ing. Dr. h.c. Josef Riegler,
geboren 1938 in Judenburg, studierte an der Universität für Bodenkultur in
Wien. Er war von 1965 bis 1972 Fachlehrer und Generalsekretär der Kath.
Aktion Steiermark. 1972 wurde er zum Direktor des steirischen, 1980 zum
Direktor des österr. Bauernbundes ernannt. Riegler war von 1975 bis 1983
und von 1991 bis 1993 Abgeordneter zum Nationalrat. Zwischen 1983 und 1987
war er Mitglied der stmk. Landesrgierung, anschließend wurde er
Landwirtschaftsminister. Von 1989 bis 1991 war er Vizekanzler der Republik
Österreich. Nach dem Ausscheiden aus der Parteipolitik engagierte sich
Riegler u.a. im Ökosozialen Forum Österreich und im Ökosozialen Forum
Europa und bekleidete dort seit 1991 das Amt des Präsidenten bzw. seit
2005 des Ehrenpräsidenten. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder und
Großvater von vier Enkelkindern.
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In einem Punkt sind sich
Andreas Wabl
und Josef Riegler
einig: Eine grundlegende Änderung der menschlichen Zivilisation im
Hinblick auf Konsum, Mobilität, |
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VERNISSAGE + KÜNSTLERGESPRÄCHE Klaus Schafler, 2050 pd, stageshot / c-print, 2007
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Die Wissenschaftsgepräche bei den
Minoriten sind in einen Kunstkontext eingebettet: Klaus Schafler und
Arnold Reinisch zeigen dabei in der gleichnamigen Ausstellung
künstlerische Beiträge, die die Herausforderungen und Absurditäten der
derzeitigen Krise und der sich laufend verändernden Weltordnung
reflektieren. Reinisch präsentiert surreale Bilder der Schubumkehr
zwischen Genmanipulation, Menschen als Maschine (Resurr۩tion) und
Immobilienblasen. Schafler steuert Zukunftsblicke aus seinem
transnationalen Projekt 2050 bei, die geopolitische und sozial- |
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DO, 18. Juni, 19.30 Uhr |
Eintritt: 6,50- / 3,50- Ö1-Mitglieder: 5,- |
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Die digitale Gesellschaft und Vortrag: UProf. Dr. Norbert BOLZ
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„Die Welt ist flach, klein, leer und bodenlos.“ Mit diesem Satz beginnt Norbert Bolz das „ABC der Medien“ zu buchstabieren. Eine seiner Thesen ist, dass der Gegensatz „vernetzt vs. nicht vernetzt“ bald mächtiger sein wird als jener zwischen arm und reich. Der „digital divide“ führt zu sozialer Polarisierung – und er scheidet die Geister. Die Fraktion der „digital natives“ wird täglich größer, während die digitalen Analphabeten zunehmend geächtet und aus der Gesell-schaft ausgeschlossen werden. Welche guten Gründe gibt es, um gegen die Digitalisierung zu Felde zu ziehen? Wer sind die Digitalisierungsgegner und ‑verweigerer unserer Tage und was treibt sie an? Welche Visionen setzen die neuen Fundis, Realos und Kassandras der Vernetzung der Welt entgegen?
UProf. Dr. Norbert Bolz, geboren 1953 in Ludwigshafen geboren; studierte in Mannheim, Heidelberg und Berlin Philosophie, Germanistik, Anglistik und Religionswissenschaften; Doktorarbeit über die Ästhetik Adornos bei dem Religionsphilosophen Jacob Taubes; Habilitation über „Philosophischen Extremismus zwischen den Weltkriegen“; 1992-2002 Universitätsprofessor für Kommunikationstheorie am Institut für Kunst- und Designwissenschaften der Universität GH Essen; ab 2002 Universitätsprofessor an der TU Berlin, Fakultät I Geisteswissenschaften, Institut für Sprache und Kommunikation, Fachgebiet Medienwissenschaft. Forschungsschwerpunkte: Netzwerklogik, Theorie der Massenmedien, Mediengeschichte, Kommunikationstheorie. Publikationen (u. a.): Das konsumistische Manifest, München 2002; Blindflug mit Zuschauer, München 2005; Bang Design, Hamburg 2006; Das ABC der Medien, München 2007. (http://www.medienberatung.tu-berlin.de/)
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MEDIEN©MACHER I |
DO, 25. Juni, 18.30 Uhr |
Eintrittspreis: 6 ,50 Euro / 3,50 Euro / Ö1-Mitglieder 5 Euro |
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Web 2.0-Pioniere mit Mag. Dieter RAPPOLD
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Das Web 2.0 boomt. Vor allem die Social Networks wie Facebook, My Space und Twitter. Wie und wo hat das alles angefangen und wohin wird sich dieses Phänomen, das zwischen peinlicher Selbstdarstellung und intelligenter Informationsvermittlung aufgespannt ist, entwickeln? Auf welchen Feldern und warum hängt das Web 2.0 andere Medien ab? Welche Bedeutung hat es für Politik und Wirtschaft? Dieter Rappold und Christoph Chorherr werden ihre persönlichen Web 2.0-Projekte präsentieren und zur Diskussion stellen. Kommunikativ, kritikfähig, risikofreudig. Web 2.0 einmal offline und in der Meta-Version.
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Das Gottesbild des modernen Menschen |
SA, 26. September 2009, 18.30 Uhr |
Eintritt: 15,– Euro StudentInnen 13,– Euro |
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David Steindl-Rast
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Dr. David Steindl-Rast:
*1926 in Wien. Studium der Kunst, Anthropologie und Psychologie. 1952
Übersiedlung in die USA. 1953 Eintritt in das |
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IM BRENNPUNKT EUROPA I |
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Otto Kallscheuer, Politikwissenschaftler und Philosoph, eröffnet die neue Reihe, die zentrale Debatten zum abendländischen Erbe in den Blick nimmt: Fest steht, dass sich Europäer viel eher über ihre Ängste verständigen können als auf eine gemeinsame Identität. Darüber vergessen sie leicht ihre Geschichte. Doch die Zukunft des Abendlandes ist älter der Mauerfall vor 20 Jahren, älter auch als der Kalte Krieg.
Veranstaltungstipp: |
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IM BRENNPUNKT EUROPA II
in Kooperation mit Akademie Graz und Urania |
Die großen Herausforderungen der Zukunft sind nur im globalen und europäischen Horizont anzugehen und zu lösen. Umso erschreckender sind so manche Entwicklungen der Werthaltungen von Österreicher/innen: steigende Fremdenfeindlichkeit, zunehmende Sicherheitsorientierung im Verein mit einer Einengung des Lebenshorizontes auf Familie und Heimat. Ausgehend vom Befund der Österreichischen Wertestudie 2008 werden Denk- und Handlungsperspektiven für die Zukunft entwickelt und zur Diskussion gestellt. |
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"FAST ALLE TERRORISTEN SIND MUSLIME" |
Das Islambild der
verkürzenden Auslandsberichterstattung ist in den westlichen
Gesellschaften inzwischen auf die eigenen islamischen Gemeinschaften
übertragen worden. Über Muslime wird zunehmend als Fremdkörper diskutiert
und Misstrauen scheint allgegenwärtig. Aufgeregte Debatten entzünden sich
sowohl an Aussagen Einzelner als auch an Statistiken.
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UNDERSTANDING MEDIA II |
DO, 12. November, 19.30 Uhr |
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Alte Medien! Wozu noch Bücher? Vortrag: UProf. Dr. Jochen Hörisch
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Der Medienumbruch vom typographischen zum digitalen Zeitalter kennt keine Sentimentalität. Die Aufmerksamkeitskultur läuft der Gedächtniskultur den Rang ab. Das Buch, „Gründungsmedium“ des Druckzeitalters, ist auf dem Weg zum Nischenprodukt, so scheint es. So wie der Computer das Schreiben revolutioniert hat, könnten nun die elektronischen Bücher das Lesen revolutionieren. Die flächendeckende Digitalisierung der Weltliteratur und die Möglich-keit zum Download dieses Erbes werden, ähnlich dem Musikkonsum, auch den Lesekonsum verändern. Diese Veränderung betrifft die private Lektüre ebenso wie die berufliche. Im Zug und am Flughafen werden schon jetzt kaum mehr Bücher aufgeschlagen, sondern Laptops geöffnet. Brockhaus hat vor Wikipedia kapituliert. Wozu also noch gedruckte Bücher? |
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MEDIEN©MACHER II |
MO, 23. November, 19.30 Uhr |
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Büchermacher mit Dr. Rainer WEISS
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Bibliophilie gilt
heute fast schon als Kavaliersdelikt, Bücherlesende sind Angehörige einer
verlorenen Zeit. Gibt es überhaupt noch einen Markt für Bücher? Wer soll
das alles lesen, was verlegt wird? Das Internet überschwemmt uns mit frei
verfügbaren Texten, das E-Book unterbricht den Trend zum Zweitbuch. Ist,
wer in dieser Situation einen Buchverlag betreibt oder gar neu gründet,
noch bei Sinnen? Wie geht sich das aus und warum tut man sich das an?
Fragen über Fragen an Menschen, die unbeirrt Bücher machen. Für sich und
für andere. |
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IM BRENNPUNKT EUROPA II
in Kooperation mit Akademie Graz und Urania |
Die
großen Herausforderungen der Zukunft sind nur im globalen und europäischen
Horizont anzugehen und zu lösen. Umso erschreckender sind so manche
Entwicklungen der Werthaltungen von Österreicher/innen: steigende
Fremdenfeindlichkeit, zunehmende Sicherheitsorientierung im Verein mit
einer Einengung des Lebenshorizontes auf Familie und Heimat. Ausgehend vom
Befund der Österreichischen Wertestudie 2008 werden Denk- und
Handlungsperspektiven für die Zukunft entwickelt und zur Diskussion
gestellt. Regina Polak, Mag. phil., Dr. theol., MAS, geboren 1967. Von 1997 bis 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Boltzmann-Institut für Werteforschung. Seit 2000 am Institut für Praktische Theologie der Universität Wien, derzeit Institutsvorständin |
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