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Seit 2002 ist der zeitgenössische Tanz aus den östlichen und südöstlichen Nachbarländern das zentrale Thema in diesem Ressort. In der heurigen Saison erstreckt sich der bei tanz schritt weise gegebene Schwerpunkt auch auf zwei weitere Veranstaltungen, bei denen Tanz beteiligt bzw. durch Initiative des Kulturzentrums zu erleben ist: Beim spartenübergreifenden Projekt am Aschermittwoch so wie bei einer Tanz- Performance im Rahmen von Tanzsommer.
Tanz formuliert das Unaussprechliche seiner Zeit und (s)einer Kultur – schauen Sie hin !
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Aschermittwoch
Zwei Künstler aus Slowenien, die Schauspielerin und Performerin/Tänzerin Mojtina Jurcer so wie der Regisseur Saso Jurcer, erhielten den Auftrag, für ein Programm zum Aschermittwoch, gestaltet in Abstimmung mit Künstlern aus mehreren Ressorts des Kulturzentrums, das Thema Sterben und Tod in Bewegungssprache umzusetzen.
Der ursprüngliche Sinn des Theaters ist für S. Jurcer nicht so sehr die Erkundung der menschlichen Horizontale der Alltäglichkeit, sonder vielmehr die der Dimensionen der Vertikale eines Lebens. „Und der Tod ist immer die Tür, die die Frage zur Wiederauferstehung öffnet“ - und das Theater ein Ort, wo der Mensch durch diese Tür gehen könne.
tanz schritt weise Slowenien
Nach bislang drei Tanz Theater Tagen – mit Künstlern aus Polen, Tschechien und Ungarn – ist heuer Slowenien zu Gast. Die Zielsetzung ist gleich geblieben, die Präsentationsart eine etwas andere – inhaltlich wie äußerlich, dichter und bunter. Am 2.und 3. Tag wird jeweils eine abendfüllende Produktion gezeigt; in beiden Fällen eine, die formal zu Grenzüberschreitendem zählt. Den Eröffnungsabend gestalten slowenische und steirische KünstlerInnen gemeinsam.
Dienstag, 25. April Mit diesem Programm werden Ideen eines Gemeinschaftsprojektes von TanzNetzSteiermark und freier Tanz-Szene Graz realisiert: site in sight – dance @work. http://homepage.mac.com/c.medinadance/danceatwork/
Im ersten Teil des Abends sind die Ergebnisse eines mehrwöchigen Workshops, geleitet von der jungen slowenischen Tänzerin/Choreographin/Dozentin Andreja Rauch, zu sehen, die ein ca. 20minütige Stück mit Bewegungsbegeisterte aus der Steiermark und aus Slowenien erarbeitet. Im zweiten Teil wird eine kuratierte Auswahl von Short Cuts aus diesen beiden Regionen gezeigt; gedacht als Anfang eines längerfristigen Projekts, in dem sich Graz (auch im zeitgenössischen Tanzbereich) als das positioniert, was es bereits behauptet zu sein: ein Schnittpunkt der Kunst im und des süd-östlichen EU-Raum(s).
Mittwoch, 26. April Eingeleitet wird dieser Abend von zwei ausgewählten Short Cuts des Vorabends.
SELFPORTRAIT von M. und S. Jurcer ist der letzte Teil einer Trilogie zum Thema urbanes Leben, deren Quintessenz die beiden Künstler in der Einsamkeit sehen; Selfportrait gibt Zeugnis von der Macht des Nichts. 1991 gründete S.Jurcer das sehr erfolgreiche Art Theatre; Mojtina war seine wichtigste Mitarbeiterin, schrieb die Texte für ihre Stücke, und entwickelte gleichzeitig ihren ureigenen Stil, der u.a. zur Gründung eines neuen Theaters führte, das, auf der Basis klassischer Theaterausbildung, nun dem entspricht, was zeitgenössischen Tanz ausmacht.
Donnerstag, 27. April TKALCI – WEAVERS von Andreja Rauch
ist eine Sequenz aus vier Individualgeschichten, die jede für sich ihre eigene Welt hat – ausgenommen die letzte, Weavers, in der aus dem Vorangegangenen eine Einheit gebildet wird. Die nach einem Prolog behandelten, einzelnen Themen sind Spuren, die die Zeit zurücklässt, sowie die Abhängigkeit der Menschen von Besitz. A. Rauch, die als vielversprechende Künstlerin gilt, lebt in Kranj, Slovenija, und ist an der London Contemporary Dance School ausgebildete Tänzerin/Choreographin. Weavers ist nach mehreren vorangegangenen eigenen, experimentellen Stücken und zahlreichen Zusammenarbeiten mit anderen Künstlern ihre neueste Choreographie..
TANZSOMMER Graz
schon im ersten Jahr dieser Großveranstaltung war es uns wichtig, die bestehende Lücke, ein Angebot für junges Publikum, zu schließen. Im vorigen Jahr wurde dies mit einem Tanztheater-Stück für Kinder im Volksschulalter fortgesetzt. Heuer soll ein Projekt vorgestellt werden, das an international erfolgreiche, ähnliche anschließt: D.ID/danceidentity, gegründet von der renommierte Choreographin Liz King (Schwanensee Remixed).
STRAIGHT FICTION
ein Bewegugs- und Tanzstück mit sechs jungen TänzerInnen aus Österreich und angrenzenden, östlichen Nachbarländern; konzipiert vor allem für Jugendliche, ebenso geeignet aber auch für alle jung gebliebenen Erwachsenen. Thematisch im Mittelpunkt steht das Gehirn, das als Regulator und Übersetzer der Impulse, denen der Mensch ausgesetzt ist, fungiert. Diese Umsetzungen bewegen sich auf einem weiten Spektrum: zwischen seltsamen, komischen, leichten und ernsthaften bis hin zu mystischen Elementen. Diese Aufführung wird in Kooperation mit der Tanz-Schiene STEP BY STEP des Jugendtheaters Next Liberty realisiert und auch auf dieser Bühne gezeigt.
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WILLKOMMEN BEI MINORITEN TANZ/PERFORMANCE!
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