EIN CROSSOVER DER KÜNSTE AM ASCHERMITTWOCH 08
Freiheit und
Frechheit: ein Buchstabe Unterschied. – Wieder graugeflickt: der Himmel. (Arno
Schmidt, BRAND’S HAIDE)
Überlieferte Frechheit gibt es, seit Alexander der Große
Diogenes im Fass begegnete. Seither gilt, dass die Frechheit ein
Naheverhältnis zur Freiheit hat, zu Widerstand, Verweigerung,
Geistesgegenwart und Gelächter.
Auch das Religiöse ist ohne Frechheit nicht zu denken. Per
se ist Religion frech im Hinblick auf die Welt, deren Diesseitigkeit sie
sorglos unterläuft, dreist verdichtet am Aschermittwoch.
Künstlerische, akustische, literarische, tänzerische und
spirituelle Statements von Yang ZHENZHONG, Andrea STIFT, Ägidius
Leipold, Georg BLASCHKE und Georg HOLZMANN mischen Frechheit
Freiheit bei den Minoriten am ASCHERMITTWOCH 2008 zu einem Mehrspartenkonzert der
Künste...
In der Slowakei war
der „Beginn“ zeitgenössischer Tanzkunst vorerst durch geschlossene Grenzen
und damit weitgehend einen nicht existenten Kulturaustausch geprägt.
Lediglich ein paar wenige durften für kurze Zeit „hinaus“, kamen „voll
bepackt“ zurück und wurden die ersten Lehrer zeitgenössischer
Tanz-Entwicklungen. Zwei der
wichtigsten professionellen freien Gruppen, die trotz allem in Bratislava
verblieben sind, werden im Rahmen dieses Festes zu sehen sein.