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         ZEITANALYSE / RELIGION

 

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27.01.2004

19.30 Uhr

Kleiner Minoritensaal

 

"MINORITENBEFRAGUNGEN" >>

 UProf. Rainer Bucher über die Provokation der Krise in der Kirche

RELIGION

Buchpräsentation/Vortrag/Diskussion

Wenn Krise die Erfahrung meint, dass es so wie bisher nicht mehr weitergehen kann, man aber auch nicht so ganz genau weiß, wie es weitergehen könnte, dann ist die Kirche ohne Zweifel in einer Krise.

Das neue Buch des Grazer Pastoraltheologen Rainer Bucher „Die Provokation der Krise. Zwölf Fragen und Antworten zur Lage der Kirche, Würzburg: Echter 2003" handelt vom Bedauern des Abschieds, aber auch vom etwas ungewissen Charme des Neuen.

Bei einem Frage- Antwort-Spiel soll dieses Buch an diesem Abend vorgestellt werden. >>

31.01.2004

19.30 Uhr

Kleiner Minoritensaal

Weisheit der Religionen:

Monika Eisenbeutel

"Buddha erzählt. Literatur als Tor zur religiösen Erfahrung"

RELIGION

Erzählung/Vortrag

 

 

05. 03. 2004

19.30 Uhr

Kleiner Minoritensaal

 

 

WEISHEIT DER RELIGIONEN - Literatur und Spiritualität:
Dr. Brigitte Schwens-Harrant "Dramen der Wandlung"

Zeitgenössische Literatur und Spiritualität

am Beispiel von Paolo Coelho und Patrick Roth >>

RELIGION

Vortrag

 

Spirituellen Strömungen in zeitgenössischer Literatur widmete sich im letzten Programmjahr die Reihe Weisheit der Religionen. Diese Reihe wird mit einer kritischen Spurensuche anhand von Romanen der beiden Erfolgsautoren Paolo Coelho und Patrick Roth abgeschlossen. Es wird der Frage nach der Faszination christlich inspirierter Texte ebenso wie der ihrer literarischen Gestaltung nachgegangen und damit nicht zuletzt dem Verständnis von gelebtem Glauben und Spiritualität.
Mit Frau Brigitte Schwens-Harrant konnte dafür eine Expertin im Grenzbereich von Theologie und Literatur gewonnen werden.
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23. 03. 2004

Minoritensaal

19.30 Uhr

Mel Gibson THE PASSION

 

RELIGION Eine Fachdiskussion über den umstrittenen Film

Am 18. März kommt „Die Passion Christi“ auch in die österreichischen Kinos. Bereits im Vorhinein gab es Empörung: Ist der Film antisemitisch? Wärmt er alte Vorwürfe auf – die Juden als Gottesmörder? Verfälscht er die Evangelientexte? Fokussiert er die Geschichte Jesu, nur lateinisch und aramäisch, allein auf eine Blutgeschichte – „wie eine katholische Messe“ (Mel Gibson)? Dient der Film zur Neuevangelisierung evangelikaler Kreise? Ist der Film (bloß) eine zeitgenössische Variante der Oberammergauer Passionsspiele? Oder einfach religiös aufgeladener Schmalz, künstlerisch wertlos?

Unmittelbar nach Kinostart findet zu diesem Film bei den Minoriten eine Fachdiskussion statt. >>

24. 03. 2004

19.00 Uhr

Kleiner Minoritensaal

"Wann und warum hat sich das Christentum vom Judentum getrennt?"
Leitung: Prof. Dr. Hubert Frankemölle/Paderborn

RELIGION

Abendseminar

In Kooperation mit KFUGraz/IKG/RPI

 

Herkömmliche exegetische Methoden mit neueren Methoden der Literaturwissenschaft zu integrieren, ist das Anliegen von Prof. Dr. Hubert Frankemölle, um dadurch die jüdische Theologie als Denkhorizont der christlichen Theologen im Neuen Testament ernstzunehmen und die gewonnenen Erkenntnisse didaktisch umzusetzen.

01. 04. - 15.05.2004 -

Vernissage 19.30

Minoritengalerien 2. Stock

MO–FR 10.00-18.00 Uhr

SA 10.00 – 16.00 Uhr

Anna und Bernhard BLUME
"Der Gedanke des Todes ist unannehmbar"

Aus der Serie: Das Prinzip Grausamkeit

VERNISSAGE-GESPRÄCH
Auftakt zur OPEN UNIVERSITY: "PUZZLE LEBEN. Neue Chancen und Risken"

Die Bilder der Blumes, radikale Metaphysikkritiker, sind der Serie „Prinzip Grausamkeit“ entnommen; kombiniert mit philosophischen Sentenzen von C. Rosset, die ebenso radikal wie schneidend sind. Die Bilder sind knallbunt, ins Irreale und Groteske (durch digitale Bildbearbeitung) gebrochene Portraitbilder des Künstlerpaars, verschmolzen mit einem Sammelsurium von Plastikobjekten aus der Welt der Gartenbaucenter, Heimwerkermärkte und Haushaltsabteilungen.

Sie orientieren sich an „Passionsbildern“, aber verweigern jede Antwort der dort gestellten Fragen: sie sind durch und durch ironisch. Und deshalb ernst. >>

Dr. Johannes Rauchenberger führt mit Prof. Bernhard Johannes (Köln) Blume ein Gespräch über Möglichkeit und Unmöglichkeit, metaphysische Fragestellungen in der Kunst zu formulieren.

05. 04. 2004

06. 04.  

07. 04.

Minoriten Galerien 2. Stock

jeweils 19 Uhr

Frühlingsvorlesung

"Kleine Geschichte der Vergangenheit": UProf. Dr. Rudolf Burger

Zeitanalyse/

RELIGION

Moderation: Michael Fleischhacker / Dr. Johannes Rauchenberger
 

Das, was gewesen ist, ist nicht, und es existiert als Imago nur dadurch, dass man es jetzt erzählt. (Rudolf Burger) >>

13. 05. 2004

19.00 Uhr

Kleiner Minoritensaal

Pierre Stutz: "Du hast mir Raum geschaffen"
RELIGION/

SPIRITUALITÄT

Spiritueller Vortrag
  Was trägt in kritischen Momenten und Krisenzeiten?
Was gibt Kraft für einen grundlegenden Lebenssinn?
Pierre Stutz entwirft eine selbstbewusste Sprititualität, die wagt den wesentlichen Lebensfragen auf den Grund zu gehen. So erneuert sich der Kreuz- und Auferstehungsweg Jesu in unserer existenziellen Selbstannahme und in Achtsamkeit und Mitgefühl mit aller Kreatur.

Pierre Stutz, geb. 1953, Theologe, spiritueller Begleiter, Autor
vielbeachteter Bücher (mit über 400.000 verkauften Exemplaren) -
www.pierrestutz.ch -
Mitbegründer des "offenen Klosters" Abbaye de Fontaine-André,
CH-2009 Neuchâtel - Mitredaktor der Zeitschrift "ferment".

 
10. 10.-7.11.  2004

ANTECHAMBER - vor der Scheidung

(Ruth Schnell, Sery C., Andrés Ramírez Gaviria)

GALERIEN/

RELIGION

Kurator: Johannes Rauchenberger

 

In der Ausstellung der Minoriten-Galerien zum steirischen Herbst 04 soll mit drei unterschiedlichen Kunstpositionen das Verhältnis von Imagination und Bildwerdung, von Geschichte und Interaktion, von Bild, Abbild und Betrachter in geschichtlich interessanten Räumen (ehem. Jesuitenkollegium, Schalenräume des Mausoleums) ausgelotet werden: Hüllen definieren das Abbild neu und kreieren neue Räume, Blicke entstehen erst durch Absichtslosigkeit, Bewegung wird zum intimen Prozess einer Bildwerdung.

08.10.2004

19.30 Uhr

Minoriten Galerien, 2. Stock

RELIGIÖSER FUNDAMENTALISMUS

Was ist religiöser Fundamentalismus?  

ZEITANALYSE / RELIGION UProf.Dr. Martin Riesebrodt (Chikago)

In Kooperation mit der Urania, der Österreichischen Orientgesellschaft Hammer-Purgstall und dem Forum GlaubeWissenschaftKunst

Die unbedingte Bindung an geradlinig gestrickte „Wahrheiten" als einfacher Ersatz zur totalen Vernetzung und Unübersichtlichkeit … - das ist der höchst beunruhigende Befund für eine globalisierte Welt.
In der Herbstreihe „religiöser Fundamentalismus" werden grundsätzliche, amerikanische, katholische, jüdische und islamische Formen des Fundamentalismus beleuchtet.

15.10.2004

19.30 Uhr

Minoriten Galerien, 2. Stock

RELIGIÖSER FUNDAMENTALISMUS

Amerikanischer Fundamentalismus

ZEITANALYSE / RELIGION Dr. Deen Larsen (Wien)

In Kooperation mit der Urania, der Österreichischen Orientgesellschaft Hammer-Purgstall und dem Forum GlaubeWissenschaftKunst

 

22.10.2004

19.30 Uhr

Minoriten Galerien, 2. Stock

RELIGIÖSER FUNDAMENTALISMUS

KatholiSCHER FUNDAMENTALISMUS

ZEITANALYSE / RELIGION aoUProf.Dr. Kurt Remele (Graz)

In Kooperation mit der Urania, der Österreichischen Orientgesellschaft Hammer-Purgstall und dem Forum GlaubeWissenschaftKunst

 

29.10.2004

19.30 Uhr

Minoriten Galerien, 2. Stock

RELIGIÖSER FUNDAMENTALISMUS

Fundamentalismus im Judentum und in der jüdischen Gesellschaft im Staat Israel 

ZEITANALYSE / RELIGION Michael Ingber (Wien/Jerusalem)

In Kooperation mit der Urania, der Österreichischen Orientgesellschaft Hammer-Purgstall und dem Forum GlaubeWissenschaftKunst

 

5.11.2004

19.30 Uhr

Minoriten Galerien, 2. Stock

RELIGIÖSER FUNDAMENTALISMUS

 

Islamismus und Globalisierung

ZEITANALYSE / RELIGION UProf.Dr. Rüdiger Lohlker (Wien)

In Kooperation mit der Urania, der Österreichischen Orientgesellschaft Hammer-Purgstall und dem Forum GlaubeWissenschaftKunst

 
6.11.2004

9-17 Uhr

 Minoritensaal

weil*
Krise auch Chance ist

Zeitanalyse/
RELIGION

In Kooperation mit Stiftung WEIL, Akademie Graz,

Österr. Gesellschaft für Pastoralpsychologie

 
WEIL heißt *WEITER IM LEBEN. Die Stiftung, Trägerin der Humanitas-Medaille, ist für Kinder und Jugendliche da, die ins Strudeln gekommen sind, und bietet ihnen und deren Eltern Hilfe an.

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Ressortleiter und Kurator: Dr. Johannes Rauchenberger (711133-29)

Assistenz/

Koordination Mag. Elisabeth Wimmer (711133-29)

 

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