>> Archiv 2005  >> Archiv 2004  >> Archiv Herbst 2003   >>  Archiv 2002  >>  Archiv 2001

 

 

 

 

                     NEUE MUSIK 2004

 

>> PORTRAITKONZERT FRAKTUM

>> Algorithmische Kompositionen

>> SPORT UND MUSIK

>> LUIGI NONO >> Gedächtniskonzert PRESSL

         << Home >>

 

HIGHLIGHTS

   

 

>> Kontakt

 
   

17.01.2004

20.00 Uhr

Großer Minoritensaal

"KLAVIERAUTOMAT"

Ein Klavierabend ohne PianistIn oder der zweite Versuch der Weltpremiere des "Autoklavierspielers"

MUSIK

Neue Werke von Peter Ablinger, Erin Gee, Peter Lackner, Daniel Rothman, Joanna Wozny (alles Auftragskompositionen des Kulturzentrums bei den Minoriten und der Jeunesse Wien), sowie ein Werk des Selbstspielklavier-Pioniers Klarenz Barlow.

Das von Winfried Ritsch konstruierte „Autoklavier“ ist ein Spielmechanismus, der auf jeden herkömmlichen Flügel montiert werden kann. Damit steht es in einer über 150jährigen Tradition von „selbstspielenden“ Klavieren:  Man denke nur an die Player-Pianos in den Western Saloons aber auch in begüterten europäischen Bürgerhäusern, oder an die berühmten Welte-Mignon-Apparaturen, mit denen seinerzeit schon das Spiel von Gustav Mahler, Maurice Ravel, Richard Strauss, Claude Debussy u.v.a. konserviert wurde. Diese mechanischen Apparaturen wurden mit Hilfe von gestanzten Rollen gesteuert, und die Tasten des jeweiligen Instruments durch Luftdruck ausgelöst. Mit W. Ritschs neuer Maschine werden alle Vorgängermodelle (einschließlich des Bösendorfer „Computerflügels“) übertroffen: wesentlich vielstimmiger kann hier - bei gleichzeitiger Unabhängigkeit der einzelnen Stimmen in Rhythmus und präziser Dynamik! - das Instrument zum klingen gebracht werden.
Damit haben Komponistinnen und Komponisten die Möglichkeit, für mensch
liche Wesen „Unspielbares“ zu realisieren, seien es exakteste Zeitstrukturen, enorme Geschwindigkeiten, unterschiedlichste Tempi zur gleichen Zeit oder einfach unglaublich viele Noten...
Dieses mal also nicht nur musikalische Uraufführungen, sondern auch die
„Weltpremiere“ eines neuen Geräts bei den Minoriten.

21.04.2004

20.00 Uhr

Großer Minoritensaal

FRAKTUM
Portraitkonzert Orestis Toufektsis

MUSIK

"Am Ende bleibt nur die strukturierte ZEIT und, wenn wir am richtigen Ort sind, dann klingt sie auch..."

"FRAKTUM... Bruch... Verkleinern... das Gleiche... vergrößern... weniger .... 3 Notenwerte.... Kanon? ... weniger... 3 Notenwerte (Klang) ... 3 Notenwerte kein Klang... Symmetrie? ... kombinieren ... nicht wiederholen ... kombinieren ... nicht wiederholen... das Gleiche anders... kombinieren ... anders kombinieren ... symmetrisch kombinieren ... das Gleiche ... nicht wiederholen ... die gleichen drei Notenwerte symmetrisch immer anders kombinieren. Ich denke, dass die „Formung“ der Zeit in einer Komposition das Wichtigste sein muss. Ich habe immer bewusst (oder unbewusst?) das Tonmaterial, bzw. die Tonhöhen zu einer Zweitrangigkeit „degradiert“ (bzw. verdrängt), indem ich sie als „Diener“ einer bestimmten Zeitstruktur betrachtete." >>

So beschreibt der in Graz lebende und arbeitende griechische Komponist Orestis Toufektsis - ein Schüler Gerd Kührs - einen Aspekt seiner Arbeit. Als Portraitkonzert werden Instrumentalkompositionen kombiniert mit Elektronik und Video zur Aufführung kommen. >>

30.04.2004

19.00 Uhr

Großer Minoritensaal

Potentielle Literatur // Algorithmische Kompositionen

LITERATUR+

MUSIK

Lesungen und Konzertinseln

   

21.05.2004

20.00 Uhr

Großer Minoritensaal

OBOE - SOLO

MUSIK

Neue Werke Grazer Komponisten
  Immer wieder neue Formen und erfrischende Zugänge zur Neuen Musik zu schaffen, bemüht sich der Grazer Komponistenverein "die andere saite" nunmehr seit 17 Jahren. Dieses mal mit einer wahrhaft außergewöhnlichen Besetzung: Einen Abend für Oboe solo wird man wirlich kaum zu Gehör bekommen haben. Die Qualität der (Ur-) Aufführungen garantiert einer der besten Oboisten Österreichs und gleichzeitig ein außergewöhnlicher Spezialist für Neue Musik, Markus Deuter vom Klangforum Wien.

In Kooperation mit "Die andere Saite"

24.05.2004

20.00 Uhr

Mariahilferkirche

ANARCHIC HARMONIES

MUSIK

Werke von Girolamo Frescobaldi und John Cage

Mike Svoboda: Bassflügelhorn, Alt- und Tenorposaune
Stefan Hussong: Akkordeon. In Kooperation mit "open music"
  Regisseur dieser Zeiten übergreifenden Inszenierung ist Mike Svoboda, seit Jahren international renommierter Solist und Projektinitiator mit besonderem Engagement für zeitgenössische Musik und Improvisation. Gemeinsam mit Stefan Hussong - ebenfalls vielfach ausgezeichneter Musiker aus Leidenschaft mit internationaler Konzert- und Lehrtätigkeit - weiss er durch enorme Musizierfreunde, improvisatorischen Geist und technische Meisterschaft Frescobaldi ins 21. Jahrhundert überzuführen und mit Cages radikaler Lesart des 18. Jahrhunderts zu einer spannenden Melange zu verbinden. Die Kritik schwärmt von "größter Vitalität", "Klängen, die zu atmen beginnen", "feinsten Ausdrucksnuancen" und Hussong verrät: "Wir beide atmen mit unseren Instrumenten. Da berühren sich wieder zwei Welten. Das macht das Zusammenspiel so intensiv."

28.05. 2004

20.00 Uhr

Grosser Minoritensaal

"Le Lied, Mon Amour"

Eine deutsch-französisch-österreichisch-schweizerische Liebeserklärung an die schönste Form der Kammermusik >>

MUSIK

 

Es erwarten Sie 12 Arten, das Lied zu beschreiben - auf ernste bis bizarre Weise, nur eines nie: langweilig! 

Bariton: Thomas Bauer
Klavier:  Moritz Eggert

Jeweils drei Komponistinnen und Komponisten der Länder Deutschland, Schweiz, Frankreich und Österreich wurden im Rahmen des A*Devantgarde-Festivals 2003 (München) beauftragt, ein Lied von ca. fünf Minuten Dauer zu schreiben - die recht freie Vorgabe war der Begriff "Heimat". Die Autorenwahl war frei - einzige Bedingung dabei: die/der Autor/in muß zeitgenössisch sein und aus einem der Teilnehmerländer stammen. Kompositionen von Gerd Kühr (A), Johanna Doderer (A), Florian Geßler (A), Werner Bärtschi (CH), Max E. Keller (CH), Frederic Pattar (F), Jan Müller-Wieland (D), Moritz Eggert (D) u.a. nach Texten von Thomas Bernhard (A), Hans-Ulrich Treichel (D), Ulrike Draesner (CH), Michel Houellebecq (F) u.a

28.09.2004

20.00 Uhr

Mariahilfer Kirche

Inselepigraphe

Komponistenportrait Joachim Jung

MUSIK

 

Mit seinem dreiteiligen Zyklus Inselstücke und zwei Werken aus dem Zyklus Epigraphe wird ein Ausschnitt aus dem Schaffen der letzten Jahre des österreichischen Komponisten Joachim Jung gezeigt, der, als Schüler Hermann Markus Preßls auch dessen Lehrstuhl an der Grazer Kunstuniversität bekleidet.  >>

12.10.2004

20.00 Uhr

Großer Minoritensaal

NOMAD
MUSIK

Auftakt zur neuen Reihe IN-DUST
bei MINORITEN, NEUE MUSIK

NOMAD ist ein im Aufbau befindliches Netzwerk zur Verknüpfung von KünstlerInnen mit dem Schwerpunkt digitalisierter Musik und Video. Der Anstoß hierfür fand innerhalb zahlreicher Diskussionen von KünstlerInnen aus Serbien, Polen und Österreich statt.
Bevorzugt wird der ernsthafte und zugleich lustvolle Diskurs vor populistischer Wirkung, vor dem übervorsichtigen Umgang mit dem Begriff der elektronischen Künste.  >>
 

29.10.2004

20.00 Uhr

Großer Minoritensaal

Luigi Nono 

Musik und Film zu seinem 80. Geburtstag

MUSIK

 

Das Vokalensemble CORO gestaltet unter der bewährten Leitung von Elfriede Moschitz ein Konzert zum 80. Geburtstag von Luigi Nono. Neben "Liebeslied", das er für seine Frau Nuria schrieb, werden noch Werke von Feldman, Kurtag und Messiaen zu hören sein. >>

18.11.2004

20.00 Uhr

Großer Minoritensaal

die andere saite meets artresonanz-trio

 
MUSIK

In Kooperation mit die andere saite

Längst schon sind beide nicht mehr aus der Grazer Kulturszene wegzudenken, ohne doch je einer sogenannten Institution verfallen zu sein: die Komponistengruppe „die andere saite" und das kleine, feine  artresonanztrio.
Nun bietet sich erstmals die Gelegenheit beide zusammen zu bringen: so unterschiedliche Komponisten wie Klaus Dorfegger, Charris Efthimiu, Gerd Noack, Alexios Porfyriadis, Gerd Kühr, Orestis Toufektsis, Joanna Wozny und Thomas Amann ließen sich nicht lange bitten, um für dieses hervorragende Ensemble mit der besonders reizvollen, noch nicht zum Standard zählenden Besetzung Flöte, Bassklarinette und Klavier neue Werke zu kreieren, die zum Teil hier erstmals erklingen werden.
Ein spannungsreicher Konzertabend ist garantiert!

mehr >>

13.12.2004

20.00 Uhr

Großer Minoritensaal

DAS HEILIGE NICHTS II

In memoriam Hermann Markus Preßl (1939-1994)

MUSIK

 

"Sein Kompositionsunterricht war seine Anwesenheit. Lehren bedeutete ihm nicht Anleitungen, Regeln, Verbote zu geben. Lehren war ihm schützen und sein lassen."

mehr >>

 

 

 

 

 

 

Ressortleitung:

Mag. Florian Geßler,

711133-27

 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

>> Archiv