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NEUE MUSIK 2008 |
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24. Jänner 08 |
20.00 Uhr Minoritensaal EINTRITT € 7,-/5,- in Kooperation mit die andere saite |
Ivana
Pristasova,
Violine
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Ein Tag im Leben – unendlich lang und rasend schnell vorbei, voll von Ereignissen und gleichförmig dahin-fließend: die andere saite beschäftigt sich mit einer alltäglichen, natürlichen und doch vielgestaltigen Zeiteinheit. Literatur im weitesten Sinn und Musik fließen zu einer Einheit zusammen, repräsentiert durch Stimme und Streichtrio. Vom reinen Rezitieren bis zum reinen Gesang werden Übergänge ausgelotet; dazu der homogene und gleichzeitig extrem wandlungsfähige Klang der Streicher. Vertont werden Texte, die sich auf eine bestimmte Tageszeit beziehen. Klaus Dorfegger
Programm /UA: Alexis Porfiriadis: „S“-Lieder Andreas Weixler: Der Wunsch zu horchen Klaus Dorfegger: city noon Se-Lien Chuang: moments musicaux Robert Gutmann: Pariega Solecismo Elisabeth Harnik: passim Christian Rinner: Fünf symballistische Skizzen |
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DO, 31. Jänner 08 Minoritensaal Eintritt: € 11,-/7,-
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Frisch ausgepackt: neue Werke einer internationalen Komponistenauswahl aus der allerjüngsten Generation – inklusive einer Uraufführung ‑ für die aparte Triobesetzung Flöte, Akkordeon und Violoncello.
Werke von: |
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MI, 6. Februar | 20.30 Uhr Minoritensaal Eintritt: € 10,- /5,- |
EIN CROSSOVER DER KÜNSTE AM ASCHERMITTWOCH 08 |
Überlieferte Frechheit gibt es, seit Alexander der Große
Diogenes im Fass begegnete. Seither gilt, dass die Frechheit ein
Naheverhältnis zur Freiheit hat, zu Widerstand, Verweigerung,
Geistesgegenwart und Gelächter. |
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MO, 10. März | 20.00 Uhr Minoritensaal Eintritt: EUR
7,-/5,- Percussion:
In Kooperation mit
die
andere saite |
Spätestens seit Edgar Varèses bahnbrechender Komposition „Ionisation“ für 13 Schlagzeuger (1931) hat sich das Schlagwerk-Instrumentarium auch in der westlichen Kunstmusik als eigenständiges emanzipiert. Wobei die Klangwelt des Schlagzeugs eine enorme Erweiterung erfuhr; heute ist sie schier unbegrenzt. Diese Welt suchen die KomponistInnen Se-Lien Chuang, Elisabeth Harnik, Henrik Sande, Orestis Toufektsis und Joanna Wozny zu erkunden. Der anderen saite ist es gelungen den Wiener Schlagzeuger Berndt Thurner für dieses Projekt zu gewinnen, der zusammen mit dem Ensemble Werke ganz unterschiedlicher Couleur und Besetzung interpretieren wird. |
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MI, 26. März | 20.00 Uhr Minoritensaal Eintritt: EUR 11,-/7,- |
Die Kombination Saiteninstrument mit Klavierbegleitung wurde im 19. Jh. geradezu zum Sinnbild bürgerlich-biedermeierischen Musizierens und deshalb von vielen zeitgenössischen Komponisten eher gemieden. Beat Furrer bekennt in diesem Zusammenhang: "Es ist für mich immer wieder eine Herausforderung, für Besetzungen zu schreiben, die traditionell konnotiert, ich möchte fast sagen: traditionell belastet sind, und die das Klavier als Zentrum des Klangs thematisieren. Unsere beiden Interpretinnen jedenfalls hatten in den letzten Jahren in verschiedenster Ensemble-Kombination oder als Solisten bei den Minoriten Gelegenheit, ihr stupendes Können unter Beweis zu stellen. Grund genug, uns auf ihr Duo-Debüt in Graz zu freuen! |
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FR, 23. Mai
Minoritensaal
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Ein distinguierter Amerikaner, den Count Basie als einen "Paten des Klaviers" bezeichnet hatte... „Ohne jeden Zweifel ist Walter Norris einer der bedeutendsten Pianisten in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein unerschöpflicher Reichtum an Ideen und die herausragende pianistische Meisterschaft findet man in der Welt des Jazz kein zweites Mal. Seine Kompositionen und Improvisationen vereinen die kontrapunktische Schärfe von Bach mit der romantischen Finesse von Chopin, die intellektuelle harmonische Zuspitzung von Prokofjew mit der Virtuosität von Art Tatum.“ (Jörg Engels im Jazzpodium) |
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DO, 26. Juni | 20.00 Uhr Minoritensaal |
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Joanna Woźny, 1973 in Polen geborene Komponistin feinst-verästelter musikalischer Gebilde von rätselhaft leuchtender Schönheit. Ihr klangbasiertes Schaffen verortet sich jenseits konstruktivistischer oder affektiver Kompositionsweisen auf dem allerhöchsten Niveau avangardistisch-kontrapunktischer Kunstmusik. Joanna Woźny lebt und arbeitet in Graz. „Das Nebeneinander und Gegeneinander unterschiedlichster Höreindrücke, die einen täglich in verschiedenster Form umgeben, ist es, was ich […] versuche, in meinen Stücken festzuhalten.“ |
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FR 31. Oktober | 20.00 Uhr Minoritensaal |
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Der seit 1993 in Graz lebende und arbeitende griechische Komponist Orestis Toufektsis hat sich durch zahlreiche Aufführungen, nicht zuletzt durch sein Portraitkonzert bei den Minoriten im Jahr 2004, als einer der produktivsten und konsequentesten Komponisten seiner Generation profiliert. Es geht Toufektsis um Musik, die für sich selbst steht; die für sich gehört werden kann, ohne durch einerseits traditionelle oder andererseits außermusikalische Semantik verstellt zu sein. Sein abendfüllendes Werk "echochronoi" für Soloviola und Elektronik, das Orestis Toufektsis für den Bratscher des Klangforum Wien Dimitrios Polisoidis komponiert entsteht im Auftrag des Kulturzentrums bei den Minoriten. |
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DO 18. Dezember | 20.00 Uhr Minoritensaal |
RESONANZEN / BEWEGUNGEN / RÄUME |
Das
Weihnachtsspecial 2008: Petra Stump und Annelie Gahl geben ein Recital
ganz besonderer Art aus neuen Solo- und Duo-Werken. In Zusammenarbeit mit
Alberto De Campo, der jüngst als Professor nach Düsseldorf berufen wurde,
werden Facetten live-elektronischer Klang-, Raum- und Zeitveränderung im
Zentrum dieses Konzertes stehen.
InterpretInnen:
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