NEUE MUSIK im KULTURZENTRUM bei den MINORITEN:    
 

SA 6. März 10, 20.00 Uhr
Minoritensaal, Mariahilferplatz 3


Eintritt: 11,-/7,-

Uraufführung
PROMETHEUS!

Beat FURRER
Peter ABLINGER
Raoul SCHROTT

INTERPRETiNNEN:
Ursula Langmayr, Stimme
Eva Furrer, Kontrabassflöte
Annelie Gahl, Violine
Dimitrios Polisoidis, Violine
Fani Vovoni, Violine

Ausgehend vom berühmten Mythos des „Lichtbringers“ laden wir zwei Hauptprotagonisten des zeitgenössischen Musiklebens, Beat Furrer und Peter Ablinger ein, den Mythos in ihrer jeweiligen Musiksprache neu zu erzählen. Das eigens für die Minoriten entstehende Gedicht Raoul Schrotts wird die literarische Basis der kompositorischen Arbeit bilden.
 


 

DO 11. März 10, 20.00 Uhr
Minoritensaal, Mariahilferplatz 3


 

STIMME ALLEIN:
Frank WÖRNER

Der renommierte Sänger und (unter anderem) „Spezialist“ für zeitgenössische Vokalliteratur Frank Wörner stellt für das Konzert in Graz ein exquisites Programm ausschließlich mit Solostücken(!) zusammen. Aperghis’ selten aufgeführte, beeindruckende „Jactations“ werden ebenso zu hören sein wie Werke von Berio, Billone Furrer und eine Uraufführung eines neuen Werkes einem/einer ausgewählten AbsolventIn der Kunstuniversität Graz.

 

 

MO 22. März 10, 20.00 Uhr
Minoritensaal, Mariahilferplatz 3


Eintritt: €11,-/€7,-

ZAGREB-GRAZ
GRAZ-ZAGREB

ANSAMBL CANTUS, Zagreb
LEITUNG Berislav SIPUS

Die beiden bekannten Ensembles Zeitfluss aus Graz und Ansambl Cantus aus Kroatien spielen jeweils in Zagreb und Graz ein Programm mit Kompositionen junger Komponisten aus Kroatien und Graz.
Das Ansambl Cantus aus Zagreb spielt Werke von Srdan Dedic, Silvio Foretic, Florian Geßler, Elisabeth Harnik, Verislav Sipus und Joanna Wozny.

Weitere Termine, Ensemble Zeitfluss:
17. Mai 2010 / 20.00 Uhr
Minoritensaal, Graz
24. Mai 2010 / 20.00 Uhr
Vatroslav Lisinski Concert Hall, Zagreb

 

 


SA 17. April 10, 17.00
Minoritensaal
, Mariahilferplatz 3

Eintritt:
6,- / 3,-

minoRITEN V: LAUTSPRECHER

 

Helmut DENCKER
Stylus phantasticus  I (1990-1993)
für acht Lautsprechergruppen 

Iannis XENAKIS
Gendy 3 (1991)
für mind.vier Lautsprecher

In unserer Samstagnachmittagsreihe werden wir erstmals ein rein elektronisches Konzert projektieren.
Widmen wollen wir uns Helmut Dencker, dem „Grandseigneur“ der elektronischen Musik in Graz. Sein 35-minütiges achtkanal-Werk „Stylus phantasticus I“ aus dem Jahr 1993, ein fein ausgehörtes zartes Werk mit eher meditativem Charakter steht im Mittelpunkt unseres Konzertes.
Zu den Pionieren der elektronischen Musik überhaupt zählt Iannis Xenakis, der die Möglichkeiten stochastischen Komponierens auch auf das elektronische Medium überträgt. Eines seiner späteren Werke möchten wir vorstellen: „Gendy 3“ aus dem Jahr 1991.

 

 


DO 22. April 10,  20.00
Minoritensaal
, Mariahilferplatz 3

Eintritt:
7,- / 4,-

STADLER QUARTETT
meets „die andere saite“


Frank Stadler, Violine
Izso Bajusz, Violine
Predag Katanic, Viola


spielen Werke von:
Siavosh Banihashemi, Se-Lien Chuang, Klaus Dorfegger, Charris Efthimiou, Robert Gutmann, Manuela Meier, Orestis Toufektsis, Andreas Weixler

Seit seiner Gründung im Jahr 1992 am Salzburger Mozarteum hat sich das stadler quartett mit zeitgenössischer Musik auseinandergesetzt. Rund 150 Werke, darunter zahlreiche dem Quartett gewidmete Kompositionen, gelangten bisher zur Uraufführung und zeugen davon, dass die bis heute in Salzburg ansässige Formation auf diesem Gebiet Maßstäbe setzt. Eine ständige Bereicherung für das Musizieren im Quartett ist seit 1997 die Einbindung in das Österreichische Ensemble für Neue Musik (oenm), dessen Kern die Musiker des stadler quartetts bilden. Gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des oenm wurde dem Quartett 2005 der "Preis für Neues Hören" der Internationalen Sommerakademie des Mozarteums verliehen.

 

 

MO 17. Mai 10, 20.00 Uhr
Minoritensaal, Mariahilferplatz 3


Eintritt: 11,-/7,-

ZAGREB - GRAZ
GRAZ - ZAGREB

Ensemble Zeitfluss, Graz

weiterer Termin:
Montag, 24. Mai 2010 / 20.00 Uhr
Vatroslav Lisinski Concert Hall, Zagreb

Das Ensemble Zeitfluss spielt Werke von Ivicevic, Josipovic, Kühr, Lackner, Papageorgiou, Seletkovic und Toufektsis. Die beiden bekannten Ensembles Zeitfluss aus Graz und Ansambl Cantus aus Kroatien spielen jeweils in Zagreb und Graz ein Programm mit Kompositionen junger Komponisten aus Kroatien und Graz.
 


 

 

MI 2. Juni 10, 20.00 Uhr
Minoritensaal, Mariahilferplatz 3


Eintritt: 11,-/7,-

TRIO AMOS

Sylvie LACROIX, Flöten
 Krassimir STEREV, Akkordeon
Michael MOSER, Violoncello


spielen Werke von
Marcel REUTER, Simeon PIRONKOFF,
Angelo STURIALE und Klaus K. HÜBLER

Das Trio Lacroix, Moser, Sterev, bestens bekannt beim Kulturzentrumspublikum, hat sich einen Namen gegeben und heißt jetzt „Trio Amos“.
Auch diesmal präsentieren wir mit Musik von Marcel Reuter, einem Luxemburger, der bei Michael Jarrell in Wien studierte, mit Simeon Pironkoff aus Bulgarien, Dirigent und Komponist mit Wohnsitz Wien, mit Angelo Sturiale, der in Catania auf Sizilien geboren wurde und seit einiger Zeit in Monterrey in Mexico unterrichtet und mit Klaus K. Hübler, einem deutschen Komponisten der mittleren Generation in Graz
nur selten oder überhaupt noch nicht gehörte Komponisten. Ein spannender Konzertabend mit einem internationalen und kontrastreichen Programm, gespielt von wahren „Könnern“.


 

 

DO 17. Juni 10, 20.00 Uhr VERSCHOBEN AUF OKTOBER!
Minoritensaal, Mariahilferplatz 3


Eintritt:
7,-/4,-

die andere saite präsentiert:
MANFRED STERN
FLÖTE SOLO

spielt Werke von
Helmut DENCKER, Peter LACKNER,
 Clemens NACHTMANN, Gerd NOACK,
Heimo PUSCHNIGG, Henrik SANDE und
Orestis TOUFEKTSIS

 

Für ihr jüngstes Projekt in der Reihe von Konzerten, die sich intensiv mit neuer Sololiteratur auseinandersetzen, konnte die Komponistenvereinigung die andere saite den Ausnahmemusiker und Flötisten Manfred Stern gewinnen. Von enormem Klangvolumen geprägt und gewohnt virtuos zupackend, wird er an diesem Abend ihm gewidmete Kompositionen zur Uraufführung bringen – klangliche Differenzierung einerseits, leuchtende Intensität und Dichte in allen Bereichen des Spektrums andererseits.


 

 

MI 27. OKTOBER 2010, 20.00 Uhr
Minoritensaal, Mariahilferplatz 3


Eintritt:
11,-/7,-

OSTRAVSKÁ BANDA AT GRAZ
Hana KOTKOVÁ, Violine,
Petr KOTÍK, Leitung

 

Werke von
Luca FRANCESCONI, Bernhard LANG,
Petr KOTÍK, Christian WOLFF
und Paulina ZALUBSKA

 

Mit dem Ensemble Ostravská banda aus Ostrava (TCH) ist es uns gelungen endlich wieder einmal ein größer besetztes Ensemble für Neue Musik aus der internationalen Szene begrüßen zu können. Vom Wahl-New-Yorker Petr Kotík gegründet, vereint es Musiker aus Amerika und Europa, die die Begeisterung am spielen Neuer Musik vereint. In Ostrava finden alle zwei Jahre die „Ostrava Days“ statt, ein Festival für Neue Musik, das unter verschiedenen Schwerpunkten nicht nur in Konzerten sondern auch in Lectures und Symposien die Verbreitung Neuer Musik nachhaltig fördert. Die Ostravská banda ist das „Ensemble-in-resident“ des Festivals seit 2005 und hat seitdem nicht nur viele Kompositionen uraufgeführt, sondern sich auch beachtliches Repertoire von „Klassikern“ der späten Moderne erarbeitet.

 

MO 8. NOVEMBER 2010, 20.00 Uhr
Minoritensaal, Mariahilferplatz 3


Eintritt:
7,-/4,-

die andere saite  präsentiert:
PIANO SPACES
 

Manon-Liu WINTER (Klavier)
Thomas MUSIL (IEM / KUG, Elektronik)

 

 

Werke von
Siavosh BANIHASHEMI, Se-Lien CHUANG, Charris EFTHIMIOU, Daniel MAYER, Andreas WEIXLER und Manon-Liu WINTER


 

Das Klavier ist ein Instrument, dessen Bauart und klangliche Eigenschaften besonders stark auf den Aspekt der räumlichen Entfaltung verweisen. Schon sein Innenraum ist ein akustisches Universum für sich, das klangliche Anregungen vielfacher Art zu resonieren vermag. Der Ordinario-Ton des Klaviers hingegen verdeutlicht in seinem Profil von kurzer Einschwingphase und langem Ausklang den äußeren Raum seiner Entwicklung. Instrumentaler Innenraum und Konzertraum tragen so auf ihre Weise zur Gesamtwirkung des Klavierklangs bei, werden zum gegebenen Anlass aber noch verschränkt und gespiegelt durch den Einsatz von Mehrkanalelektronik, die den Minoritensaal in ein Labyrinth multipler piano spaces verwandeln wird.

In diesem Labyrinth im besten Sinne die Orientierung zu verlieren ist die Aufgabe, der sich die beteiligten KomponistInnen gemeinsam mit Manon-Liu Winter und Thomas Musil gestellt haben.

 

 

 





 

 


MO 29. NOVEMBER 2010, 20.00 Uhr
Minoritensaal, Mariahilferplatz 3


Eintritt: 11,-/7,-

KOMPONISTENPORTRAIT
ANSELM SCHAUFLER

Es spielen Mitglieder des
ENSEMBLE ZEITFLUSS

Leitung: Edo MICIC

Anselm Schaufler ist ein Wanderer zwischen den Welten: als Geiger und Arrangeur einer Musikbandbreite, die mit „von Operette bis zu Pop“ noch viel zu eng gefasst wäre; als Komponist von – wie er es ausdrücken würde – „so genannter“ Neuer Musik. Solo-, Kammermusik- und Ensemblekompositionen aus den letzten 15 Jahren werden einen Einblick in die verschiedenen Ansätze, Arbeitsweisen und Klangwelten des Komponisten Schaufler bieten.


 

 

DO 2. DEZEMBER 2010, 20.00 Uhr
Minoritensaal, Mariahilferplatz 3


Eintritt:
12,-/8,-

open music  präsentiert:
 

ENSEMBLE NIKEL

Vincent DAOUD
, saxophones

Yaron DEUTSCH, electric guitar

Tom DE COCK, percussion

Reto STAUB, piano


spielen Werke von:

Georges Aperghis: Conversation X, for piano (1993), Chaya Czernowin: Sahaf, for sax, egtr, perc & pno (2008), Fausto Romitelli: Trash TV Trance, for electric guitar (2002), Marco Momi: Ludica II, for sax, egtr, perc, pno & CD (2009), Olga Neuwirth:  Verfremdung/Entfremdung, for saxophone, piano & CD (2002), Pierluigi Billone:  Mani.Mono, for springdrum (2007), Philippe Hurel: Localized Corrosion, for sax, egtr, perc & pno (2009)

Ensemble Nikel wurde 2006 von Yaron Deutsch und Gan Lev mit Hauptsitz in Tel Aviv begründet. Alle seine Mitglieder sind auch solistisch und in führenden Ensembles und Orchestern (Israeli Philharmonic Orchestra, Ensemble Modern, Ictus Ensemble) aktiv. In nur drei Jahren hat sich das junge Ensemble in der zeitgenössischen Musikszene einen hervorragenden Ruf erarbeitet, war bei Festivals wie Wien Modern, Ultraschall Festival (Berlin), Bang on a Can (New York), Klangspuren (Schwaz) zu Gast, spielt beispielsweise für Wergo Chaya Czernowins "Sahaf“ ein und wird derzeit auch von der Ernst von Siemens Musikstiftung u. a. für die Erarbeitung neuer Kompositionen von Philippe Hurel, Eduardo Moguillansky, Marco Mommi und Yuval Shaked unterstützt.

Ein Spezifikum des Ensemble Nikel stellt die Instrumentierung dar: Mit Saxophon und elektrischer Gitarre, aber auch Schlagwerk, kommen Instrumente zentral zum Einsatz, die hauptsächlich im 20. Jahrhundert entwickelt bzw. von Komponisten zunehmend einbezogen werden.

 

 

 

 





 











 


SO 12. DEZEMBER 2010, 20.00 Uhr
Kulturzentrum bei den Minoriten, Mariahilferplatz 3/I.


Eintritt:
6,-/3,-

minoRITEN VI:
TENNEY / ABLINGER


 

James TENNEY
10. Koan: Having Never Written a Note for Percussion  for John Bergamo (1971) 

Peter ABLINGER
Weiss/Weisslich Membrane, Regen 31e: 8 Glasröhren (2002)
 

Lukas SCHISKE, Percussion

Having never written … ist das zehnte und letzte von Tenneys in den späten 60ern geschriebenen „Postal Pieces“. Es sind Postkarten, adressiert an befreundete Interpreten mit zwar nur äusserst knapp umrissenen Partituren, deren Aufführung jedoch große Dimensionen erreichen.
Bei Having never written… notiert er eine ganze Note mit Fermate und der Anweisung „very long“, „for any percussion-instrument“ und eine crescendo-decrescendo-Gabel unter der Note. Bei der Aufführung mit einem großen Tam-Tam entsteht ein sich nach und nach wachsendwuchernd veränderndes und vergrößerndes Obertonspektakel, das in keinem Moment vorhörbar ist.
Bei Peter Ablingers Weiss / Weisslich 31e wird Lukas Schiske, Schlagzeuger vom Klangforum Wien, zum Regenmacher mit Glasröhren, Wäscheleine  und Schwammtüchern…