|
|
||
|
|
||
| <<Home>> | ||
|
TERMINE 2008 |
|
|
|
LITERATUR DI, 22. Jänner 08 | 20.00 Uhr Kleiner Minoritensaal
"schreibkraft" präsentiert Heft 15
Heft 15 der „schreibkraft“
versammelt unter dem Titel „noch fragen?“ Essays und Feuilletons zu den
großen Fragen der Menschheit und den kleinen des Alltags: Das Spektrum der
Fragen reicht über Hamlet, Pornographie und Internet bis zu Fragen von
Migration und Moral.
MI, 30. Jänner 08 ,20.00 Uhr Kleiner Minoritensaal AUFZEICHNUNGEN AUS DEM HIMALAYA
„DIE DAKINI-DIALOGE“ + „DAS WEISSE JAHR“
Peter
Pessls seit dem Sommer 2005 in Arbeit befindliches 3teiliges Prosaprojekt,
dessen 1. Teil unter dem Titel „Die Dakini-Dialoge“, Aufzeichnungen aus
dem Himalaya, im Herbst 2006 erschienen ist und dessen 2. Teil unter dem
Titel „Das weiße Jahr, Aufzeichnungen aus dem Himalaya, Teil 2“
voraussichtlich im Laufe des Jahres 2008 (beide bei Ritter) erscheinen
soll, basiert auf umfangreichen Notizen, Aufzeichnungen, Zeichnungen,
Fotos, die auf zwei ausgedehnten Reisen in Tibet und Nordindien entstanden
sind.
MI, 6. Februar | 20.30 Uhr
EIN CROSSOVER DER KÜNSTE AM ASCHERMITTWOCH 08
Überlieferte Frechheit gibt es, seit Alexander der Große
Diogenes im Fass begegnete. Seither gilt, dass die Frechheit ein
Naheverhältnis zur Freiheit hat, zu Widerstand, Verweigerung,
Geistesgegenwart und Gelächter.
FR 29. Februar |
20.00 Uhr
VON A BIS Z
Im Jahr 2008 feiert die Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV) ihr 35-jähriges Bestehen an ihrem Gründungsort, also in Graz. Am 24./25. 2. 1973 fand die allererste Vereinssitzung in Graz statt. 1975 übersiedelte die GAV nach Wien und hat jetzt ihr Büro im Robert-Musil-Gedenkraum in 1030 Wien, Rasumofskygasse 20, wo große Teile des Romans „Mann ohne Eigenschaften“ entstanden sind. Seit langem zählt die GAV nun zur mitgliederstärksten und gewiss auch aktivsten Schriftstellerinnen- und Schriftstellervereinigung Österreichs. Zum Jubiläum wird das Spektrum der GAV, in Form von Lesungen und einer Ausstellung aufgezeigt.
SO, 9. März |
11.00 - 20.30 Uhr
Schon wieder März. Zeit, sich einen
Überblick über literarische Neuerscheinungen und Positionierungen zu
verschaffen, Zeit, sich mit Texten junger und arrivierter Autorinnen und
Autoren auseinanderzusetzen und Lesungen und Einführungen in interessanten
Konstellationen zu genießen.
DI, 11. März | 20.00 Uhr
In Kooperation mit ISOP, Internationalen Haus der Autoren.
FADO Während seiner Fahrten durch Albanien hört Andrzej Stasiuk den Fado. Melancholie und sanfter Trotz dieser Musik sind auch den 24 kurzen erzählerischen Meditationen eigen, die thematisch wie geographisch einen weiten Bogen schlagen: von Südpolen bis Montenegro, vom Blick durchs Vergrößerungsglas auf eine alte Karte, die bosnische Dörfer verzeichnet, bis zu den Reflexionen über die neue Mobilität als Flucht aus der eigenen Geschichte, dem eigenen Leben.
FR, 4. April
Kleiner Minoritensaal
Die Lyrik nimmt innerhalb der Literatur einen oftmals vernachlässigten Platz ein. Um dem entgegenzuwirken, hat das Österreichische Kulturforum Budapest gemeinsam mit dem Collegium Hungaricum in Wien und dem Kortina Verlag eine Lyrikreihe ins Leben gerufen, die sich laut Projektkonzept mit »modernen Klassikern« in der ungarischen bzw. deutschsprachigen Lyrik befasst. Ungarische Dichterinnen und Dichter werden eingeladen, sich ein deutschsprachiges Pendant, einen »Seelenverwandten« zu wählen. Gemeinsame Lesungen und Werkstattgespräche sowie der bibliophil ausgestattete, zweisprachige Band mit angeschlossenem Hörbuch, der jedem Dichterpaar gewidmet wird, sollen eine intensive und grenzüberschreitende Lyrikvermittlung ermöglichen.
SA, 12. April | 20.00 Uhr
Bewegung ist unsere Daseinsform, alles Leben ist Bewegung. Auch das Schreiben ist ein Abenteuer der Bewegung – man weiß nie vorher, in welche Dimensionen es einen trägt. So vielfältig die Stimmen der slowakischen Autoren, so mannigfaltig sind auch ihre Zugänge zum ewigen Thema Bewegung – und hier präsentiert sich nur ein kleiner, wenn auch hochkarätiger Ausschnitt aus der reichen slowakischen Gegenwartsliteratur. Es gibt noch viel zu entdecken…
DO, 24. April
|
spoken poetry
Die Poetry von Xóchil A. Schütz bewegt sich zwischen Lied und Gedicht. In
einfacher Sprache versucht sie der Komplexität des Leben und der Welt
gerecht zu werden. In ihren Slam-Stories sucht sie nach Tempo und
treffenden Bildern für die Absurditäten des alltäglichen Lebens.
DI, 29. April
| 20.00 Uhr LITERATUR-PLATTFORM POETRO
Ein Abend, an dem die eigene Gallenblase zum Schachspiel lädt, Paula sich zu ihrem Museumsdasein bekennt und die Literatur gefragt wird, wie viel Musik eigentlich in ihr steckt. Diese räuspert sich und hüstelt verlegen. Unter uns gesagt: genauso machen das auch junge Mädchen.
LESUNGEN + VERNISSAGE INGER CHRISTENSEN +PETER WATERHOUSE
Inger Christensen lebt in Dänemark und ist eine der wichtigsten
zeitgenössischen Dichterinnen. Wer sich auf ihre Lyrik und Prosa einlässt,
ist begeistert. Leichthändig schreibt sie sich Paradoxes vom Leib oder
Paradoxes schreibt sich ihr in den Leib, jedenfalls tariert sie
Sinnlichkeit und Abstraktion wunderbar aus. Die Sprache wird dadurch zu
sich selber gebracht und poetische Entfaltung beflügelt.
Peter Waterhouse gehört zu den wichtigsten Autoren und Übersetzern
Österreichs. Im Zentrum seiner sprachlichen Ästhetik: Verzicht. Verzicht
auf Macht, semantisch und strukturell, auf vorgefertigte Sichtweisen
mithin. Waterhouse realisiert sprachliche Bewegungen, die behutsam,
präzise, ja zärtlich sind und immer neu die Trennung von Ich und Welt,
Subjekt und Objekt aufzuheben versuchen.
DO, 15. Mai 20.00 Uhr Kleiner Minoritensaal
POPOZAMA POMAPOZA ZAPOMAPO. Man kann dieses Kunstwort drehen und wenden,
schütteln und rütteln, so lange man will. Am Ende muss man es doch
auseinander reißen und ergänzen, um zu zeigen, was gemeint ist. Die Herren
Markart, Pollanz und Zalto, Schriftsteller allesamt, werden an diesem
Abend aus eigenen Werken lesen. Und Herr Pokorn wird diese Texte
musikalisch kommentieren, wird ihnen auf der Gitarre vorauseilen, ihnen
nachsinnen, wird dazwischenfunken oder auch dagegenhalten.
DI, 20. Mai | 20.00 Uhr
SCHREIBEN .
POSITIONEN AUS SÜDOSTEUROPA
IVANA SAJKO Wir begegnen der Frage nach der literarischen Aufarbeitung des Krieges im Dialog mit der bedeutendsten Dramenautorin und dem bedeutendsten Dramenautor der jüngeren Generation aus Kroatien, Ivana Sajko und Ivan Vidić: beide mit internationaler literarischer Karriere, einem unkonventionellen Dramen- und Prosastil – und einem intimen Verhältnis zum Irrsinn als kreativem Potenzial.
Einführung,
Moderation + Übersetzung: Die deutsche Fassung der Texte wird von Steffi Krautz gelesen.
DO, 29. Mai | 20.00 Uhr
Eintritt: Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Kulturvermittlung Steiermark Jaromir Konecny Nina Sonnenberg ist aktives Mitglied der deutschsprachigen Rapszene, Spoken Word-Aktivistin, zahlreiche Siege bei diversen Slams, u.a. Sieg in Leipzig 2005 mit ihrem Team „Da Boyz with da girlz in the back“. Rap und Poetry Workshops. 2005 Support Act der Gruppe „Fettes Brot“. Moderationen, z. B. auf „Bavarian Open Radio“/ BR oder „Ponyhof“ auf FM4/ ORF. Jaromir Konecny wurde in Prag geboren, Emigration 1982, Studium in München, wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Theoretische Chemie. Der Fritz-Hüser-Preisträger des Jahres 1995 ist eine der schillerndsten Figuren der deutschen Slam-Szene, was er regelmäßig bei diversen Slam-Events unter Beweis stellt.
FR 13. Juni | 20.00 Uhr
Das große Interesse am 1. MinoritenPoetrySlam haben uns dazu bewogen 2008 zwei Poetry Slams auszuschreiben. Der Sieger/die Siegerin des Slams im Juni hat die Möglichkeit im Rahmen des International besetzten Festivals Future Icons aufzutreten, diejenige/derjenige, der/die Bestplatzierungen bei beiden Slams erreichen, bekommt ein Ticket für den Österreich-Slam (17./18.10.)
MCs: Mieze Medusa und Markus Köhle Unterstützt durch die Kulturvermittlung Steiermark.
Lesung + Gespräch + Film
Eintritt: 6,50 / 3,50
Das Doppelleben des Jack Unterweger Seien es Spekulationen zum Bösen, sei es ein Interesse an Borderline-Strukturen, seien es Fragen nach Resozialisierungsmöglichkeiten, sei es die Anziehung, die von Leerstellen in der Biografie eines Serienmörders ausgeht, die Auseinandersetzung mit der Person Jack Unterweger begann während seines Gefängnisaufenthaltes und ist bis heute virulent. Die Veranstaltung Entering Hades stellt John Leakes aktuelles Buch zu Jack Unterweger vor und zeigt Wilhelm Hengstlers Film Fegefeuer aus dem Jahr 1988. Ein Gespräch zwischen dem Autor John Leake, dem Übersetzer Clemens Setz und dem Regisseur Wilhelm Hengstler wird die verschiedenen Zugänge der Arbeiten thematisieren.
Lesung + Buchpräsentation:
Der Mann aus dem Fegefeuer, 2008
Lesefest + Präsentation der LICHTUNGEN 115/2008
Auf einen Ritt
Bevor der Grazer Stadtschreiber Nazar Honchar sein Amt
übergibt, hat er ein kleines Lesefest konzipiert und ukrainische
Autorinnen und Autoren eingeladen, die hierzulande noch unbekannt sind und
literarische Feinheiten abseits des Mainstreams servieren. Taras Tschubaj,
in der Ukraine bekannter Interpret lyrischer Texte und Rockstar, wird
musikalisch intervenieren, ein Buffet wird kulinarisch Brücken zwischen
Mittel- und Osteuropa schlagen.
DI, 21. Oktober | 20.00 Uhr In Kooperation mit ISOP und dem Internationalen Haus der Autoren
SCHREIBEN .
POSITIONEN AUS SÜDOSTEUROPA
Positionen aus
Makedonien Die junge makedonische Literatur hat das Attribut „jung“ wahrlich verdient, denn kaum ein Schriftsteller dieser Generation ist älter als 35. Kennzeichnend für diese Autoren ist eine breit gefächerte Ausbildung, die sowohl die eigene als auch fremde Sprachen, Kulturen und Literaturen umfasst. Gerade dadurch wird es ihnen möglich, ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Ausdrucksmittel zu finden, eine eigene Stimme zu entwickeln. Rumena Buzarovska ist eine dieser erfrischenden jungen Stimmen aus Makedonien, ihre Erzählungen decken ein weites Spektrum von komisch über einfühlsam bis phantastisch ab, ohne je den kritischen Blick für das Wesentliche zu verlieren.
Einführung,
Moderation + Übersetzung:
DO, 23. Oktober | 20.00 Uhr Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Kulturvermittlung Steiermark FRANK KLötgen Susi Stühlinger verweigert sich bei der Performance der Gefälligkeit und setzt stattdessen eher auf Verstörung. Die Intention dahinter entwächst dem Bedürfnis, die Passivität des Konsumenten zu brechen und ihn zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Geschehen auf der Bühne zu zwingen. Mit Frank Klötgen meldet sich einer der sprachgewaltigsten deutschen Bühnenliteraten zu Wort. Von bitterbösen Balladen bis zum Dada-Stabreim, von skurrilen Oden bis hin zu kantiger Liebeslyrik. Performance Poetry, die rund 700 Auftritte in ganz Europa geschultert hat. Schräg, geistreich, körperbetont.
FR, 7. November | 20.00 Uhr
FRAUEN IM LUFTSCHUTZ
Der an den Rand der Erträglichkeit getriebene Text "FRAU IM LUFTSCHUTZ", der die Textbasis der Performance darstellt, ist formal gesehen eine Sprachverhunzung und vermischt die umgangssprachlichen Fundamente des Nazideutsch (LTI) mit zeitgenössischer Werbesprache der Frauenzeitschrift "Freundin" und aktuellen Wirtschaftsdaten – dabei entsteht ein polyphon zelebrierter Monolog einer sich selbst entfremdeten Karrierefrau, zu der auf seltsame Art und Weise wir alle geworden sind.
DO 27. November | 19.00/20.00 Uhr
Donnerstag 4. Dezember, 19.00 Uhr
Eintritt frei!
GELEHRTE WEIBER - Ärgernis und chance VORTRAG VON MAGDA MOTTÉ
Bettina
von Arnim, Annette von Droste-Hülshoff, Marie von Ebner-Eschenbach,
Karoline von Günderode, Ricarda Huch, Maria Janitschek, Isolde Kurz,
Sophie La Roche, Else Lasker-Schüler, Sophie Mereau, u. a.: Worin lag ihre
Schreibmotivation? Inwieweit haben sie sich von bestimmten biblischen
Frauengestalten inspirieren lassen? An einzelnen Beispielen aus der
deutschen Literatur sollen diese Fragen erörtert werden. Darüber hinaus
ist auch unter dem Aspekt der Genderproblematik ein Blick auf die
schreibenden Männer (z. B. Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Hebbel,
Gustav Schwab u. a.) zu werfen.
|
||
|
|
||
|
MINORITEN LITERATUR TERMINE 2008 >> |
|
|
|
ARCHIV |
INFO: |
|
|
|
|
|