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LITERATUR 2009 bei den Minoriten: |
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DO 29. Jänner 09 20.00 Uhr |
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JUNGFRAU. NOTHELFER
Thomas MEINECKE Bodo HELL |
Wissensprall, abschweifend, überfließend sind die Texte von Thomas Meinecke und Bodo Hell, gesampeltes Wissenszeugs von hoher literarischer Qualität, das von Nothelfern, Heiligen und Enthaltsamen erzählt. DJing nach der Lesung in der Scherbe gleich um die Ecke. |
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MONTAG, 2. Februar 2009 20.00 Uhr Ausstellungsdauer bis 5. März 2009 Mo - Fr 10-18 Uhr (Minoriten Galerien, II. Stock) |
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Mit Friederike Mayröcker, Sophie Reyer, (Literatur), Sibylle Lewitscharoff (poetische Theorie), Kiawash Saheb-Nassagh (Komposition) Tobias Trutwin, Wolfram Hahn, Alfred Resch, Alois Neuhold, Wilhelm Scherübl (Ausstellung) Eröffnung durch Bischof Dr. Egon Kapellari
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Das Mehrspartenprojekt 2009 des Kulturzentrums bei den
Minoriten ist diesmal der „Lichtmess“ gewidmet: Als archaisches
„Wendefest“ für heller werdende Tage verbindet es sich mit dem Leuchten
des Kindsgesichtes Jesu für den greisen Simeon im Tempel (Lk 2,32), der
damit nun endlich sterben kann, weil er in diesem Anblick das Heil gesehen
hat – nicht nur für sich, sondern für alle. Welche Inspirationen lassen sich für künstlerische Zugänge heute entdecken? In Video, Fotografie, Lesung und Musik werden lose Assoziationsschienen gelegt, die das Thema für heute gestaltbar werden lassen. |
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MI 11. Februar 09 20.00 |
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LITERATEN IM WIDERSTAND
Sabit MADALIEV |
Heute
ist die usbekische Literatur nach politischen Kriterien gespalten: Es gibt
eine offizielle und eine inoffizielle Literatur. Die Schriftsteller der
offiziellen Literatur unterstützen die Politik des Staatsapparats. Daneben
gibt es eine kleine Gruppe von Literaten, die der Politik des totalitären
Staats widerstehen und diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten kritisieren.
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SPOKEN POETRY Die Ö-Slam-Sieger-Sause
Spoken Words: Stefan ABERMANN René MONET Paul PIZZERA
Moderation: Markus KÖHLE Musik: Mieze MEDUSA |
Im Oktober 2008 fand
im Innsbrucker Bierstindl an zwei Tagen die zweite österreichische Poetry
Slam Meisterschaft (Ö-Slam) statt. 24 Slammerinnen und Slammer aus allen
Bundesländern ermittelten ihren Champ: Er heißt Stefan Abermann, war im
Vorjahr Vizemeister und kommt aus Innsbruck. Den zweiten Platz belegte der
versierte Linzer Slammer René Monet, der dritte Stockerlplatz ging an
denjenigen, der sich über Minoriten Poetry Slam qualifizierte, an den
Newcomer aus Graz Paul Pizzera. |
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MINORITENPoetrySlam
MC: Mieze Medusa
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Achtung – schon fast
eine Tradition! Bereits zum vierten Mal streiten die DichterInnen und die,
die es werden wollen, beim MinoritenPoetrySlam um den Sieg. Nachdem in
Deutschland und der Schweiz der Poetryslam Begeisterung entfachend durch
die Lande zieht, beginnt das Poetryslamfieber nun auch in Österreich immer
stärker um sich zu greifen. |
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Lesefest NEUE TEXTE 2009 |
NEUE TEXTE 2009 stellt
am Sonntag, 15.3. ab 14.00 Uhr AutorInnen vor, die 2008 ein Buch
veröffentlicht haben bzw. auf die Uraufführung eines Stückes verweisen
können und in Graz/in der Steiermark leben bzw. hier geboren sind. Als
special guests präsentieren wir den Stadtschreiber Peter Silahy und jene
Autoren und Autorinnen, die 2008 mit einem Literaturpreis ausgezeichnet
worden sind. |
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25. März 09, 20.00 Uhr |
Eintritt: 6,50-/3,50- |
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Positionen aus
Südosteuropa:
Lesung/litauisch +
Gespräch/englisch: Eugenijus Ališanka
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Fünf preisgekrönte Gedichtbände sowie zwei Essaybände hat Eugenijus Ališanka seit seinem Debüt im Jahr 1991 vorgelegt. Sie haben ihn zu einem der wichtigsten litauischen Lyriker gemacht. Das Spiel mit der eigenen Identität, Selbstironie und Aufmerksamkeit für unspektakuläre Alltagserfahrungen kennzeichnen seine Texte. Eugenijus Ališankas poetisches Programm umfasst den fiktiven Austausch mit Zeitgenossen der Kunst, Philosophie und Literatur aus früheren Epochen ebenso wie Reisen durch Landschaften und ferne Zeiten. |
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30. März 09, 20.00 Uhr |
Eintritt: 6,50-/3,50- |
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Präsentation
der Lichtungen 117
Einführung: Carlos A. Aguilera
Übersetzung: Udo Kawasser
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Carlos A. Aguilera, Literat und ausgewiesener Kenner
lateinamerikanischer Literatur hat für die Literaturzeitschrift LICHTUNGEN
einen Schwerpunkt Literatura de Chile zusammengestellt, den er im
Kulturzentrum bei den Minoriten präsentieren wird. Auch zwei junge
Literaten aus dem deutschsprachigen Raum: Christoph Szalay und Jörg
Albrecht werden vorgestellt. |
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2. April 09, 20.00 Uhr |
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SPOKEN
POETRY mit Nadja
SCHLÜTER
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Nadja Schlüters
Texte erzählen von scheinbar banalen Gefühlslagen, denen ihre eingehende,
zwischen Klarheit und Bildhaftigkeit changierende Sprache eine
tiefgreifende Wahrhaftigkeit verleiht. Fern aller gängigen
Poesie-Klischees und akademischer Krypto-Lyrik sind Toby Hoffmanns Texte
aufrüttelnd, politisch, desillusioniert und trotzdem wunderbar
träumerisch. Poesie, die mal sanft, mal heftig die
Anything-Goes-Gesellschaft attackiert, dabei stets wohltuend
selbstreflexiv daherkommt. |
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FR 17. April 09 19.00 Uhr |
Eintritt: 6,50-/3,50- |
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LITERATUR.
OST><WEST
Finissage der Ausstellung FLEISCH |
Den Positionen der
Ausstellung FLEISCH korrespondierend werden sich Mirceau Catarescu,
Franzobel und Olga Flor literarisch dem Thema nähern, sei es als Wuchern
des Urbanen, als sexuelle Ausschweifung, als Metapher für
alltagsfaschistische Einstellungen und Zugänge oder als Bild für
Zugerichtet-Werden und Entfremdung. |
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FR 8.
Mai 09 20.00 Uhr |
Eintritt frei |
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Blattgold Moderation: Catherine T. NICHOLLS
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„Blattgold“, das neue
Literatur – Format des Kulturzentrums bei den Minoriten soll
NachwuchsautorInnen zwei Mal jährlich die Möglichkeit bieten, Feedback von
anderen Literaturinteressierten und Schreibenden zu erhalten. |
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FR 15.
Mai 09 20.00 Uhr |
Eintritt: 6,50-/3,50- |
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Das fröhliche
Wohnzimmer |
Das Wiener AutorInnenkollektiv Ilse Kilic/Fritz Widhalm wird Trickfilme zeigen und aus dem gemeinsam geschriebenen sowohl fiktional als auch autobiografisch angelegten Verwicklungsroman „Zeilen entlang der Zeit" lesen, Jopa und Oskar Werner Zahrer, Exponenten der Literaturplattform Poetro.wien versprechen eine Sprachzimmerei zwischen „Skalpell und Sprachhäkelgruppe". |
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SA 16.
Mai 09 17.00 Uhr |
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Tanz_Text_Film_Musik_ |
Im Mittelpunkt des Crossover Projekts I withdraw into myself (and avoid the others…) steht die Vereinsamung des Menschen in der Zeit der Globalisierung. Ein Zuhause findet der Mensch immer mehr in sich selbst. Er ist zwar von seinen Verhältnissen gezwungen, er möchte aber zum letzten Mal noch frei wählen. Hat er das Recht, einsam zu werden? KünstlerInnen aus verschiedenen Kunstsparten untersuchen das Phänomen vor der Folie des Alten Testaments: Neun Bilder, neun Motive der Einsamkeit des Menschen werden in Videoclips, in einem Tanzstück (Silence is okay!) und in literarischen Textassoziationen neu dargestellt. |
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MI 20.
Mai 09 20.00 Uhr |
Eintritt frei |
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Radioactive Musings
Lesung in englischer Sprache: |
Die Lyrikerin Silvia Kofler, die in den USA lebt und lehrt, wird aus ihrem Werk lesen und mit Silvia Schultermandl ein Gespräch über ästhetische Verfahren und den Literaturbetrieb in den Vereinigten Staaten führen.
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FR 29.
Mai 09 20.00 Uhr |
Eintritt: 6,50-/3,50- |
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Julya Rabinovich und Bernadette Schiefer Sprünge, Brüche, Schnitte
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Julya Rabinovich und Bernadette Schiefer loten existentiell und ästhetisch ein Dazwischen: ein Nicht-Mehr und Noch-Nicht aus, beschreibbar als Weggehen und Nie-Ankommen, als Geborgenheitsverlust und Identitätssuche. Julya Rabinovich thematisiert, eigene Migrationserfahrung künstlerisch umsetzend, die Emigration einer Familie von Russland nach Wien. Bernadette Schiefer verlässt Österreich, um in Guatemala bzw. Mexiko als Sozialarbeiterin und Autorin zu arbeiten und Erfahrungen sozialer Ungerechtigkeit künstlerisch auszustellen. Sprünge, Brüche, Schnitte prägen die Textkörper beider Autorinnen, schmerzhafte Widerhaken sitzen in ihnen, radikale Unvereinbarkeiten. |
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FR 5.
Juni 09 20.00 Uhr |
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MINORITENPoetrySlam
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Der Poetry Slam
aktualisiert literarische Formen als Bühnenpoesie: Slam Poetry, die
bewusst für den Vortrag und für Publikum geschrieben ist. Slam Poetry ist
vielfältig: Storytelling, Kabarett, Spoken Word, HipHoppaffines,
Sprachexperimentelles, Mundartdichtung, Reimbindungen aller Art,
Lautmalerei. Das mit Jurytafeln bewaffnete Publikum kürt zwar seine
FavoritInnen, doch darum geht es nur am Rande. Es geht um das performte
Wort. Auf also zum 5. MinoritenPoetrySlam, herzlich eingeladen! |
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DI 9.
Juni 09 19.00 Uhr |
Eintritt: 6,50-/3,50- |
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Ich/Ganz dünn/Wie/Deine/Wimpern
Moderation: Alexander SITZMANN |
Wir laden internationale Lyriker und Lyrikerinnen aus Weißrussland, Bosnien, Makedonien und Österreich in den Kreuzgang des Minoritenklosters zu einem Lyrikabend, der die Musikalität lyrischer Sprache sinnlich erfahrbar machen und Lakonie und Pathos neu vermessen wird. |
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KORNBLUMEN - DAS FURUNKEL DES KARL MARX
Einführung: Anita Keiper
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In einem skripturalen Umfeld wird DAS FURUNKEL DES KARL MARX, Kampfrede aus dem Tagebuch, bei den Minoriten gelesen: Die Wände werden mit dem Lesetext beschrieben, das Publikum wird sich mitten in der Geschichte befinden.
Es
gab einen Herrgottswinkel mit Hitlerbild und Kornblumenkränzchen in einem
Mostschank bei Althofen in Kärnten, so um den 20sten April herum.
Sigi
Faschingbauer |
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DO 17. September 09 20.00 Uhr |
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Präsentation der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN Heft
119/09
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Vor zwei Jahren wurde ein literarischer Austausch zwischen der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN mit der Zeitschrift TOPOS in Danzig vereinbart. 2008 wurden Texte steirischer Autorinnen und Autoren in TOPOS abgedruckt und zur Präsentation mit drei Lesungen reisten Birgit Pölzl, Georg Petz, Helwig Brunner, Marcus Poettler nach Polen. Die neue Nummer der LICHTUNGEN hat den Schwerpunkt "Junge Literatur aus Polen"; im Gegenzug kommen die polnischen Autoren Krzysztof Kuczkowski, Wojciech Kass, Krzysztof Karasek, Wojciech Kudyba und Tadeusz Dabrowski zu Lesungen nach Wien (Polnisches Institut), Graz (Kulturzentrum bei den Minoriten) und Wies (Kürbis). |
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DI 29. September 09 20.00 Uhr |
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BLATTGOLD
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Bei BLATTGOLD bringen AutorInnen bisher unveröffentlichte, selbstständig verfasste Texte mit, die für alle TeilnehmerInnen kopiert und ohne Verfasserangabe an alle ausgeteilt werden. Stilrichtung und Genre sind frei zu wählen. Der Gesamtumfang soll zwei DinA4-Seiten nicht überschreiten. Die Texte werden von anderen Anwesenden vorgetragen und in der Runde besprochen, wobei die Unkenntnis über die/den AutorIn einen Raum für ehrliches, unbefangenes Feedback schafft. Die Spannung steigt bis zum Schluss – wo die Auflösung erfolgt und so manche/r eine Überraschung erlebt… |
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DI 13. Oktober 09 20.00 Uhr |
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EIN HERRLICHER FLECKEN ERDE
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Radka Denemarková und Michaela Falkner beschreiben Kontexte, auf die das Wort Hölle passt. In Radka Denemarkovás Roman Ein herrlicher Flecken Erde wird die Protagonistin Gita als Jüdin von den Nazis gequält, von den Tschechen als Kollaborateurin vertrieben, schließlich von den ehemaligen Nachbarn als habgierige Alte abgestempelt. Michaela Falkner erzählt von der Ungeheuerlichkeit und den alltäglichen Schrecken eines Familiendramas. Die Kampfzone des Geschlechter-Krieges wird in Kaltschweißattacken bis an die äußersten Grenzen getrieben, obsessive Liebe schlägt in exzessive Gewalt um. |
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FR 16. Oktober 09 20.00 Uhr |
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MINORITENPoetrySlam
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Chroniken, die die Absurditäten des Alltags auflisten, Miniaturen, die Beziehungen aus schräger Perspektive beschreiben, Gedichte, die voll Witz über Poesie nachdenken, (selbst)ironische Minidramen, die Begehren und naturwissenschaftliche Phänomene zusammen denken, gesellschaftskritische Texte, die sich sarkastisch gegen den neoliberalen Wahnsinn richten, all das (und mehr) hat Platz auf der Minoriten-Bühne: erzählt, gelesen, geflüstert, gerappt, geschrien – performt eben. |
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MI 28. Oktober 09 20.00 Uhr |
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BARBARA
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In einer poetischen Skizze verschmilzt die heilige Barbara des Abendlandes mit dem traditionellen Bild der Brasilianer. Ihnen erscheint Barbara als Naturgöttin Yansã , eine Gestalt, die für Aufbruch und Befreiung steht und zu einer Mittlerin zwischen den Kulturen wird. |
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LESEFEST. UNGARN. |
Glücklicher als
durch die vier Autoren, die in Graz aus ihren Werken lesen werden, lässt
sich ungarische Gegenwartsliteratur kaum zusammenmischen. Auf sehr
verschiedene Weise haben gerade diese vier es geschafft, sich in der
ernüchternden, grauen und von vielerlei deprimierenden Spannungen
erfüllten Prosa der ungarischen Gegenwart einen poetischen Raum der
Souveränität zu wahren, der ihnen die Sprache rettet. |
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Eintritt: 6,50,-/ 3,50,- |
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GÜNTER EICHBERGER
Einführung: Anita KEIPER
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Graz, wie es sich in
diesen Texten offenbart, ist eine muntere Schlafstadt, unter deren Tuchent
es hoch hergeht. Ihre Vorreiterrolle hat sie seit der Volkserhebung immer
wieder bewiesen, so ist sie schon vor der Weltwirtschaftskrise pleite
gewesen. |
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BLATTGOLD
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In den Galerieräumen der
Minoriten wird Platz gemacht für neue Literatur: ohne Bühne, ohne Jury,
ohne Publikum.
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MEHR ALS DIE FERNE |
An seinem 10.
Todestag, dem 29. November 2009, wird Josef Fink als spiritueller Autor
und als Schreiber kulturpolitischer Texte ins Gedächtnis gerufen. Birgit
Pölzl, die bei Fink als Ressortleiterin für Literatur begonnen hat, hat
die Textauswahl vorgenommen. Auf die Texte reagieren in Form von
Improvisation mit Saxophon und Bassklarinette Ingmar Jenner und Patrick
Dunst. Karl Mittlinger, langjähriger Direktor des Bildungshauses
Mariatrost, führt in das poetische Werk von Josef Fink ein. An diesem
Abend werden auch Bücher mit Texten von Josef Fink zu erwerben sein, die
Michaela Steiner, die von Fink als Erbin des literarischen Werkes
eingesetzt wurde, anbieten wird. |
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