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Michèle Métail. Lesung und Performance.
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Michèle Métail, geb. 1950 in Paris, Studium der Germanistik und
Sinologie, lebt in Südfrankreich. Zuletzt erschienen: Gehen und schreiben.
Ein Gedächtnisinventar (aus dem Französischen von Elfriede Czurda, DAAD
2002), Sphère, la terre (in: Himmel, hg. von Birgit Pölzl, Edition
Korrespondenzen 2003). |
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SCHATTEN. Literarische Beiträge von Josef
Winkler und Ilse Kilic Der Schattentext (Arbeitstitel „bleibt ein schatten derselbe, egal, welche besitzverhältnisse er eingeht?“) von Ilse Kilic nimmt von zwei Punkten seinen Ausgang. Erstens: Schatten erfordert Lichtquelle, zweitens: die Comicfigur Lucky Luke kann den Revolver schneller ziehen als ihr Schatten es kann. Also: Beleuchtung und Zeit - ein Text, der einen Schatten wirft, worauf ein anderer Text entsteht, der auch aus Zeitgründen nicht über seinen Schatten springen kann. |
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Ilse Kilic, geb. 1958, lebt in wien im fröhlichen wohnzimmer (www.dfw.at), produziert texte, bilder und töne. buchpublikationen (zuletzt): „ach die sprache“, edition zzoo; „vom umgang mit den personen“, ritterverlag. in vorbereitung befindet sich der fünfte band des mit fritz widhalm gemeinsam geschriebenen „verwicklungsromans“ (edition ch, 2007). im jahr 2006 erschien weiters die cd „wenn ich ein vöglein wär“ sowie der zweite teil der gedichtverfilmungen unter dem titel „das fröhliche wohnzimmer verfilmt gedichte“, wobei gedichte von 14 kollegInnen filmisch dargestellt werden. |
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16. April 07, 20.00 Uhr Eintritt: EUR 6,50/3,50 In Kooperation mit dem Internationalen Haus der Autoren Graz |
POETRY _ IRELAND MEETS GERMANY In einem literarischen Doppelspiel stellen die Lyriker Matthew Sweeney (Irland) und Jan Wagner (Deutschland) einander vor und lassen zwei unterschiedliche poetische Sprechweisen in Original und Übersetzung einander spiegeln und kommentieren.
Weniger an
figurativen Fragen als an dem interessiert, was er mit dem
kroatisch-amerikanischen Dichter Charles Simic als „European darkness“
bezeichnet, konzentriert sich Matthew Sweeney auf die Entwicklung
eines ganz eigenen Realismus. Dieser „alternative Realismus“ ist neben der
anti-lyrischen Stimmung – und nicht selten einer guten Prise schwarzen
Humors – ein Markenzeichen seiner Gedichte. Sweeney nimmt die
Vertracktheit des scheinbar Banalen unter die Lupe und erweist sich oft
als schonungsloser Chronist des Unglücks und alltäglicher Tragödien. |
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Matthew Sweeney wurde 1952 in Donegal/Irland geboren. Wegweisend
für die schriftstellerische Arbeit von Matthew Sweeney sollte ein
Studienaufenthalt in den 70er Jahren in Freiburg werden - diesem verdankt
Sweeney die Begegnung mit einer ganzen Reihe deutschsprachiger Autoren von
der Romantik bis zur Gegenwart: Kleist, Büchner, Trakl, Kafka, Huchel,
Grass und Böll. Einerseits in der irischen Dichtungstradition stehend,
andererseits unter dem bleibenden Eindruck seiner Auseinandersetzung mit
der deutschen Literatur, nahm Sweeneys Werk von Anfang an eine
Sonderstellung innerhalb der englischsprachigen Lyrik ein. Spätestens mit
seiner dritten Lyriksammlung »The Lame Waltze« (1985) hat Sweeney zu
seiner unverwechselbaren Stimme gefunden, jenem lakonischen Stil, der sich
weitgehend unabhängig von dekorativen Elementen zeigt und alles
Metaphorische meidet. Neben seinen lyrischen Arbeiten für Erwachsene und Kinder hat Matthew Sweeney mehrere Anthologien herausgegeben und Kinderbücher verfasst, zuletzt den viel beachteten Kinder- und Jugendroman »Fox« (2002). Der Roman war für den CBI/Bisto Award nominiert und ist im Herbst 2003 in deutscher Sprache erschienen. Matthew Sweeney lebt heute in London und Timisoara (Rumänien). Jan
Wagner begann mit dem Studium der Anglistik an der Universität
Hamburg, ging für ein Jahr ans Trinity College in Dublin und wechselte
1995 an die Humboldt Universität, wo er mit einer Magisterarbeit über die
jüngste Generation angloirischer Lyriker abschloss. Noch während des
Studiums begann er 1995 zusammen mit Thomas Girst mit der Herausgabe der
internationalen Lyrikschachtel Die Außenseite des Elementes. Seit dem
Erscheinen seines ersten Gedichtbandes im Jahr 2001 ist er als freier
Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer tätig. Er verfasst regelmäßig
Rezensionen z.B. für die Frankfurter Rundschau und für andere Zeitungen
sowie den Rundfunk. Des Weiteren betätigt er sich als Übersetzer
englischsprachiger Autoren wie Matthew Sweeney, Charles Simic, James Tate
u.a. Er hat zwei Lyrikbände veröffentlicht: Guerickes Sperling, Gedichte
und Probebohrung im Himmel Gedichte. Gemeinsam mit Björn Kuhligk hat Jan
Wagner die Anthologie Lyrik von Jetzt. 74 Stimmen (2003) herausgegeben. |
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15. Mai 2007, 20.00 Uhr In Kooperation mit der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN |
Finnische Frauen. Lyrik |
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Mein Bild – Meine Religion Im Rahmen des Projektes „Mein Bild – Meine Religion“ werden LiteratInnen und WissenschaftlerInnen einen Text über ein Bild der älteren, jüngeren oder gegenwärtigen Kunst verfassen, das ihm/ihr zur Religion geworden ist – sei es, weil es eine bestimmte Idee von Religion trifft, sei es, weil es eine neue Idee von Religion hervorgerufen hat. Den Begriff der Religion verstehen wir dabei als den umfassenden Horizont bildlicher Weisens und Bedeutens, zugleich aber auch die Herzensangelegenheit, zu der ein Bild wird, dem mit der Erfahrung persönlicher Bereicherung entlang zu denken man einmal die Gelegenheit hatte. |
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Anna Kim: "Band ohne Ende" von M.C. Escher. Eleonore Frey: „La creazione et la cacciata di Adamo ed Eva dal Paradiso terrestre“ von Giovanni di Paolo. János Lackfi: "Adoration de l'Agneau" von Jan Van Eyck. Petr Borkovec: "Recording of Birds Song" von Olga Karlikova Bodo Hell: Tabernakelklappbild von Kurt Straznicky. Friederike Mayröcker: „die Hunde Tugend, ein Zwillingsbild“ von Mimmo Paladino Sibylle Lewitscharoff: „Christi Einzug in Jerusalem“ von James Ensor Marura Krese: „Frau am Fenster“ von Caspar David Friedrich. Emilija Dvorjanova: Ikone „Jungfrau Maria“ im Kloster Xenophantes auf Berg Athos Niko Grafenauer |
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21. Juni 2007, 20.00 Uhr
DER FOLLE MOONT >> Freitag, 22. Juni und Samstag, 23. Juni FLORIAN GESSLER: MOONT=REH=ALIEN (2006/2007) UA 19.00 Uhr: Werkeinführung 20.00 Uhr: Aufführung Minoritensaal
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Literatur + Musik KAFF AUCH MARE CRISIUM Lesung: Bernd Rauschenbach und Joachim Kersten (Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld) "KAFF auch MARE CRISIUM" ist Arno Schmidts erster zweispaltig geschriebener Roman - ein großer Schritt auf dem Weg zum dreispaltigen Spätwerk ab "Zettel's Traum" (1970). "KAFF" hat mithin schon viel von dem Reiz der späteren, dialogischen Typoskripte, die gigantischen Theaterstücken gleichen. Der Roman ist allerdings noch überschaubarer konstruiert als etwa „Die Schule der Atheisten" (1972). Die linke Textspalte erzählt in "KAFF" von einem norddeutschen Landbesuch Herthas und Karls bei seiner Tante Heete, wo sie vergeblich versuchen, ihr desolates Sexualleben wieder in Gang zu bringen. Die rechte Spalte gibt Karls nebenher ersonnener Mondgeschichte Raum, die Anno 1980 nach einem atomaren Dritten Weltkrieg spielt. Auf dem Mond fristen hier zwei nach wie vor verfeindete Supermacht-Kolonien ein nicht unkomisches Leben. |
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Bernd Rauschenbach, geboren 1952, studierte Germanistik und
Bibliothekswissenschaft und lebt heute als geschäftsführender Vorstand der
Arno Schmidt Stiftung in Eldingen bei Bargfeld, wo er mit Joachim Kersten,
Jahrgang 1946, Rechtsanwalt und Justitiar der Stiftung, zusammenarbeitet.
Beide haben sich als Autoren, Rezitatoren und Herausgeber einen Namen
gemacht. |
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WILLKOMMEN bei MINORITEN LITERATUR Graz!
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