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8.3.2007

STANDORTFRAGEN: SAKRALITÄT in der Architektur heute

 

Die heutigen Tempel sind nicht mehr die Kirchen, sondern Museen, Banken, Messehallen, Fußballstadien. Wohin ist die Religion gewandert? Was macht ein Bauwerk zu einem sakralen Bauwerk? Was ist von Profanität zu halten, die sich die Sakralität ausgeliehen hat?

 

 

 

VERBÜCHERUNG

 

"Wenn man heute geht in eine Kathedrale oder in eine Kirche, sie sind wunderbar schön, aber sie gehören nicht mehr zu uns" - so pointiert formulierte der weltbekannte französisch-polnische Künstler Roman Opalka einen in Westeuropa beinahe zu verallgemeinernden "common sense".

ZU UNS GEHÖREN - was heißt das in Bezug auf den sakralen Raum? Eine grundbücherliche Vergewisserung zu Beginn.

 

 

 

LASTEN-GRÄBER-ATMOSPHÄREN

 

Wie lastenfrei ist der sakrale Raum der Gegenwart? Kann man eine Kirche bauen, befreit vom Gewicht der Geschichte? Und selbst wenn - wann werden Altlasten fällig? Wann werden die zu Grabe Getragenen wieder aktiv? Duft und Schwingung - wie steht es mit den Atmosphären?

 

 

 

 

 

 

Thomas Sternberg, Unalltägliche Orte Sind katholische Kirchen heilige Räume?, in: Kunst und Kirche 3/2002, 138-142.

F. Grundmann: Architektur als Ernstfall. Sakralisierung und Profanisierung als Polarität, in: Kunst und Kirche 3/2002 (Sakralität), 169-173

Kerstin Englert, Das Sakrale im Profanen?
Über das Besondere in der Museumsarchitektur, in: Kunst und Kirche 3/2002, 165-168.

 

J. Rauchenberger/A.Kölbl: LOCUS ISTE. Raum und Rührung, in: KUNST UND KIRCHE 3/2005), Darmstadt 2005, 172-177. Wiederabgedruckt in: Ch. Wessely (Hg.), Kunst des Glaubens - Glaube der Kunst. Gerhard Larcher zum 60. Geburtstag. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2006, 189-204.