|
|
Die Prüfung über den
Vorlesungsstoff kann mündlich oder schriftlich erfolgen (Absprache mit dem
Vortragenden).
Die mündliche Prüfung
umfasst alle Bilder, Bauten und in den jeweiligen Kapiteln angegebenen
prüfungsrelevanten Lesetexte.
Die schriftliche Prüfung
erfolgt durch Abgabe von selbst verfassten (Kurz-)Texten, die den Stoff
der Vorlesung eigenständig reflektiert. Lesenswerte Literatur wird in den
jeweiligen Kapiteln angegeben.
Bis 19.4.: (stichwortartig, mündlich:) Überlegen Sie
sich
drei Bilder (Symbole), die sich aus der christlichen
Großerzählung speisen, die Sie für eine christliche Kirche angemessen
halten und reihen Sie diese nach Rängen. Begründen Sie ihren Favorite.
Als Übungshausarbeiten werden folgende Texte
erwartet (bis 19.4. (mindestens 2) bzw. 3. 5 (alle vier). (Bei den
Prüfungsarbeiten wird es sich dann jeweils um konkrete vorgegebene und
besprochene Bauten handeln.)
- Verfassen Sie einen Ausschreibungstext für den Bau
einer Kirche, in dem Sie die grundsätzlichen bauherrlichen Fragen
behandelt wissen wollen: Standort, Größe, Ausmaße, gewünschte
architektonische Akzente, gewünschte künstlerische Ausgestaltung
(Länge: 3000-5000 Zeichen)
Schlüpfen Sie in die Rolle des für den Kirchenbau Ihrer Diözese
verantwortlichen Bischofs und geben Sie Direktiven (Richtlinien) über den
zukünftigen Kirchenbau in Ihrer Diözese ab: Zielgruppe sind das Diözesane
Bauamt, Kunstbeirat und Liturgiereferat, sowie die Pfarrer Ihrer Diözese.
Veröffentlicht wird Ihr apostolisches Schreiben im Amtsblatt.
(Zeichenoberlänge: 5000 Zeichen)
Sie werden als ExpertIn in eine engagierte Gemeinde geladen, die einen
Kirchenneubau plant. Verfassen Sie ein Dossier, in dem Sie zu diesem
Schritt in der heutigen Zeit gratulieren (warum?) und markieren Sie die
Punkte, die Sie prozessorientiert mitgeben wollen. Weil Ihr Dossier für
die Gemeinde so wichtig ist, wird es im örtlichen Pfarrblatt
veröffentlicht.
(Zw. 3000-5000 Zeichen)
Versetzen Sie sich in die Rolle eines theologischen Beraters/einer
Beraterin für einen chinesischen Stararchitekten, der seine erste Kirche
baut: Sie sind für den theologischen Gehalt der zu planenden Kirche
mitverantwortlich. Erklären Sie ihm wesentliche Traditionselemente, bzw.
theologische Motive für den christlichen Kirchbau. Setzen Sie dabei Ihre
Prioritäten, die Sie beim architektonischen Entwurf umgesetzt wissen
wollen und begründen Sie dies. Ihr Schreiben hat die Form eines Briefes.
(Länge: Untergrenze 7000, Obergrenze 15000 Zeichen.)
|
|