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Vorlesung

Univ.Lektor MMag. Dr. Johannes Rauchenberger

SS 2006

Institut für Kirchengeschichte, Uni Wien

 

geblockt 14 täglich

Do 16.00-

19.00 Uhr

9.3. / 23.3. / 6.4. / 4.5. / 18.5./ 8.6./ 29.6.

 

Schottenring 21

1010 Wien, 4. Stock

   
     

4.5.2006

6. Reformatorische Bilderkritik

 

 

In den ersten Jahrzehnten des 16. Jh. sammeln und steigern sich jene mittelalterlichen Reforminitiativen zur konfessionsbildenden Reformation, die nicht zuletzt Gottesdienstreform ist unter Berufung auf das Evangelium. Und wieder stehen die Bilder im Visier der Kritik. Radikal, was die Forderung der Reinigung der Kirchen von allem Bildwerk angeht, bei Karlstadt, Zwingli, Calvin, Bucer, moderater bei Luther.

4.5.2006

7. Der katholische Bildkult des konfessionellen Zeitalters

 

 

Die katholische Kirche hat ihre Kontroverstheologen gegen die reformatorische Bilderkritik aufgeboten und auf dem Trienter Konzil, in dessen letzter Sitzung 1563, nicht nur die Lehrfunktion, sondern auch die Bilderverehrung verteidigt. Sie erlebt in der barocken Heiligen- und Marien-Verehrung eine von der kirchlichen Obrigkeit und den neuen Orden der Jesuiten und Kapuziner geförderte Blüte.

  LITERATUR zum Thema "Bilderstreit"
 

- Literatur (Gesamtdarstellungen)

 

• Alex Stock, Keine Kunst. Aspekte der Bildtheologie, Paderborn 1995

• Werner Hofmann, Luther und die Folgen für die Kunst, München u.a. 1984.

• M. Stirm, Die Bilderfrage in der Reformation, Heidelberg 1977,

• S. Michalski, The Reformation and the visual arts. The Protestant image question in Western and Eastern Europe, London 1993.

• P. Jezler/E. Jezler/Chr. Göttler, Warum ein Bilderstreit? Der Kampf gegen die "Götzen" in Zürich als Beispiel, in: H.-D. Altendorf / P. Jezler (Hg.), Bilderstreit. Kulturwandel in Zwinglis Reformation, Zürich 1984, 83-102.
 

  (c) Johannes Rauchenberger 2006