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Rückblick 2009 |
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Das Jahr 2009
war für das Kulturzentrum bei den Minoriten ein ganz entscheidendes Jahr.
Neben einer vollkommen "normal" weiterlaufenden Programmdichte haben wir
"so nebenbei" die Vorbereitungen für den Umzug des Kulturzentrums
getroffen, der mit Ende des Jahres durchgeführt wurde. Nach 34 Jahren
einer äußerst fruchtbaren Arbeit im Bereich der zeitgenössischen Künste,
der Gegenwartskultur und der Religion haben wir nun unserer Präsenz im
"Kulturstock II" beendet. Wir haben diesen Schlusspunkt mit einer groß
angelegten symbolischen Aktion der Würdigung unseres Gründers
Im steirischen Herbst haben wir mit der Ausstellung LIGHT TOWER des kroatischen Künstlers Zlatko Kopljar einen präzisen Beitrag zum Leitmotiv des steirischen Herbst von "ALL THE SAME - Was gilt, wenn alles gleichgültig gültig ist?" geliefert. Es erschien ein dreisprachiger Katalog, gemeinsam mit dem Museum of Contemporary Art, Zagreb. Das Lichtmotiv
erinnerte natürlich an den Anfang des Programmjahres 2009, wo wir mit dem
großartigen Mehrspartenprojekt
Die Realität des
" Zwischen diesen Leitprojekten lagen Highlights wie "Fleisch", das Lesefest, Konzerte zu Joseph Matthias Hauer, eine neue Konzert-Reihe "mino_Riten", die sich rituellen Strukturen in der Neuen Musik widmet, die Tanztheatertage "Bukarest-Graz im Szenenwechsel", die Frühlingsvorlesung über Barmherzigkeit, eine neue Medien-Reihe, Literatur von Ost bis West, Slam, Blattgold und spezielle Formate aus Literatur, Musik und Theater für Jugendliche und natürlich die Veranstaltungen für Kinder, unter denen das "Weihnachtsoratorium für Kinder" (Idee: Barbara Rauchenberger) schließlich ein besonderer Höhepunkt war: Mehr als 3500 Personen sahen diese szenische Produktion, die auch von der Jeunesse/Wien im Wiener Konzerthaus mehrfach zur Aufführung kam.
Johannes Rauchenberger + das Team des Kulturzentrums bei den Minoriten
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DIE PROJEKTE IM EINZELNEN ZUSAMMENSPIEL DER KÜNSTE |
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MONTAG, 2. Februar 2009 |
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Bildende Kunst, Literatur, Poetische Theorie, Neue Musik
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Das Mehrspartenprojekt 2009 des Kulturzentrums bei den Minoriten war diesmal nicht dem Aschermittwoch, sondern der „Lichtmesz“ gewidmet. Als archaisches „Wendefest“ für heller werdende Tage verbindet es sich mit dem Leuchten des Kindsgesichtes Jesu für den greisen Simeon im Tempel (Lk 2,32), der damit nun endlich sterben kann, weil er in diesem Anblick das Heil gesehen hat – nicht nur für sich, sondern für alle. Welche Inspirationen lassen sich für künstlerische Zugänge heute entdecken? In Video, Fotografie, Lesung und Musik wurden lose Assoziationsschienen gelegt, die das Thema für heute gestaltbar werden ließen. Bischof Kapellari eröffnete das gelungene und zahlreich besuchte Auftaktprojekt. Mit Friederike Mayröcker + Sophie Reyer / Literatur; Sibylle Lewitscharoff / Poetische Theorie; Kiawash Saheb-Nassagh / Komposition; Tobias Trutwin + Wolfram Hahn + Alfred Resch + Alois Neuhold + Wilhelm Scherübl / Ausstellung
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Rembrandt
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18. MÄRZ bis 17. APRIL 2009 |
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Bildende Kunst, Literatur, Theorie
Herbert Mayer: Fleischraum, Stille 2008 (mehrteilige Fotoserie)
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Den schillernden Begriff FLEISCH – als Nahrung, Hülle, Lust, Gefängnis, Schmerz, Verfall – beleuchtet die Wiener Kulturphilosophin Elisabeth Samsonow. Sechs bildende KünstlerInnen bieten polyvalente Zugänge zum Thema.
Fleisch und seiner Fleischlichkeit, Fleisch gewordenem
Denken, vom Geist gebändigtem Fleisch und sündigem Fleisch liegen
Denkfiguren zu Grunde, die aus unterschiedlichen Zugängen in Fotografien,
Installationen und Objekte von
Michael Blank, Piers Erbslöh, Julia Fuchs, Herbert Mayer, Karin
Petrowitsch und Brigitte Stefanek-Egger künstlerisch beleuchtet
werden. |
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jeweils DI, 19-21 Uhr, 21. April - 26.
Mai 2009 |
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Wissenschaftsgespräche bei den Minoriten 09
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Die Wissenschaftsgespräche bei den Die Themen des Abends drehen sich um Finanzkrise, wirtschaftliche Schrumpfung, Gesundheitssysteme, konkrete Rückbaumodelle, Prekariat und, (als ob dies nichts wäre) der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen: Zeit für eine radikale Schubumkehr: Die seit 2003 so erfolgreich verlaufenden Wissenschaftsgespräche bei den Minoriten werden wieder in Kooperation mit den Grazer Universitäten durchgeführt.
Mag. Andreas Exner, Präs. Dr.h.c. Franz Küberl, UDoz.
Dr. Erich Kitzmüller, Mag. Dr. Stephan Schulmeister,
Kommentar: Bundesminister a.D. NrAbg. Dr. Martin Bartenstein, aoUniv.Prof. Dr. Eva Rasky, Gen. Dir. Mag. Andrea Hirschenberger, Dir.
Mag. Herbert Beiglböck, Vizebgm. Lisa Rücker, Andreas Wabl, Vizekanzler a.D. Dr. Josef Riegler nehmen - jeweils dienstags zwischen
21. April und 26. Mai daran teil. Wie alljährlich findet auch ein
thematisch orientierte Ausstellung in den betreffenden Räumen statt. Arnold Reinisch zeigt surreale Werkzeuge der
Schubumkehr zwischen Genmanipulation und Immobilienblase. Klaus
Schafler steuert
Zukunftsblicke aus seinem transnationalen Projekt 2050 bei, die
geopolitische und sozialökonomische Phänomene, Transformationen und
Visionen zeigen....
Mehr Info >> |
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MEDIEN |
Juni/September/November 2009 |
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2009 zogen wir mit „Medien“ eine neue Schiene in das
Programm des Kulturzentrums bei den Minoriten ein: In zwei komplementären, sich
auch konterkarierenden Formaten plante der neue Kurator Matthias Opis,
Reflexionen über Medien und ihre Theorie(n) zur Diskussion zu stellen,
andererseits Medienschaffenden und ihren Projekten eine
Präsentationsplattform zu bieten. Weitere Info >> |
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Ressortleitung: Dr. Johannes Rauchenberger 0316/711133-29 Assistant Curator: Roman Grabner |
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Die Minoriten Galerien Graz haben sich als ein international wahrgenommener Ort etabliert, wo zeitgenössische Kunst internationalen Zuschnitts mit einem Fokus auf Religion, Spiritualität und existenzielle Fragestellungen, ob in Bestreitung, in Transformation überwundener Bildkonzepte oder in kreativer Neuentwicklung gezeigt wird. Im Jahre 2009 wurde – in leichter Änderung der bisherigen Ausstellungslinie – verstärkt nach thematisch orientierten Leitmotiven kuratiert, die Balance zwischen junger Kunst und arrivierten Positionen, sowie zwischen internationalen KünstlerInnen und vor Ort arbeitenden wird dabei weiterhin möglichst austariert. Die Themen, um die sich die Ausstellungen anordnen, lauten: LICHTMESZ, FLEISCH, SCHUBUMKEHR, LIGHT TOWER. In der Serie "Unbekannte Bekannte" zeigten wir den steirischen Künstler Fritz GANSER.
Die große Abschlussausstellung, auch anlässlich seines 10.
Todestages, galt dem Gründer des Kulturzentrums, Josef Fink. Er wurde mit
einem umfassenden, 376 Seiten umfassendes Buch, "Josef Fink. Wie eine
helle Brandung" herausgegeben von Johannes Rauchenberger und Roman
Grabner geehrt. Die Ausstellung "Josef Fink. Kunst als Ernstfall des
Lebens" war besonders stark besucht, Ausstellungsgespräche mit
WegbegleiterInnen Finks machten zusätzliche Dimensionen in seinem
künstlerischen Werk auf. |
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2. Februar 2009 bis 6. März 2009 |
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Tobias Trutwin + Wolfram Hahn + Alfred Resch + Alois Neuhold + Wilhelm Scherübl zeigen Fotografien, Installationen, Malerei zum Mehrspartenprojekt "Lichtmesz": Ausgehend von Rembrandts Bild "Simeon" wurden fünf Künstler beauftragt, aus dem Thema des Greis, der durch das Leuchten des Kindsgesichts Erkenntnis erfährt, künstlerische Positionen zu entwickeln und zu zeigen. In Fotografie, Malerei, Installation werden lose Assoziationsschienen gelegt, die das Thema für heute gestaltbar werden lassen.
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LICHTMESZ: Tobias Trutwin |
2. Februar 2009 bis 6. März 2009 |
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Tobias Trutwin, Synopse, Triptychon aus Glas, jeweils 50 cm x 50 cm, 2009 |
Die Suche nach den "echten Bildern" bestimmt das Werk des in Berlin lebenden Künstler Tobias Trutwin. Seine Arbeiten sind Teil eines Phänomens der Rückgewinnung des Bildes und des Bildbegriffes in der Kunst, ausgelöst durch die Neuen Medien und die seit den 90er Jahren intensiv diskutierte Frage "Was ist das Bild?". Dabei stößt er immer wieder auf „Urbilder“, die er aber nicht im fernen Osten, sondern in der europäischen Bildgeschichte findet. Für Lichtmesz hatte er das neue Triptychon "Synopse" entwickelt, in Konfrontation zu früheren Arbeiten, die sich mit "Verkündigung", "Heimsuchung", "Epiphanias" beschäftigen. |
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LICHTMESZ: Wolfram Hahn |
2. Februar 2009 bis 6. März 2009 |
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Wolfram Hahn, "Das entzauberte Kinderzimmer" (Detail), 2008 |
Der deutsche Fotokünstler zeigte Kindergesichter im Alter zwischen drei und zwölf Jahren, die erleuchtet werden von einer aus der unmittelbaren Distanz kommenden Lichtquelle. Doch die Blicke sind nicht die, die wir von Kindern dieses Alters gewohnt sind. Sie schauen traurig, die Mimik ähnelt der Erwachsener. Ihr Blick geht nach unten, etwas im Raum fokussierend, was sich für den Betrachter nicht offenbart. Dadurch wirken sie leblos, wie Puppen, als wären sie Körper ohne Geist. |
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LICHTMESZ: Wilhelm Scherübl |
2. Februar 2009 bis 6. März 2009 |
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![]() Wilhem Scherübl, Installation "Hannah", Neonröhren, Galerie Knoll, Wien |
Wilhelm Scherübls Arbeiten beschäftigen sich mit
Strukturen, mit organischen Wachstumsprozessen, mit Natur und mit
Zeiterfahrung. |
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LICHTMESZ: Alois Neuhold |
2. Februar 2009 bis 6. März 2009 |
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Alois Neuhold, umgeben von seinen Bildern in seinem Atelierhaus in Baldau/Südstmk, |
Der zur Generation der „Neuen Malerei“ zählende Maler Alois Neuhold hat sich in unzähligen Variationen ― in kleinen Buntstiftzeichnungen, in Bildtafeln, oder in schreinartigen Verzweigungen und Verschachtelungen ― der menschlichen Figur und des Gesichts gewidmet, die er mythisch, märchenhaft und spielerisch verwandelt. Er wird einen himmelblau ausgemalten Raum mit der Fülle seiner zahlreichen Bilder behängen, die das Kindliche und den paradiesischen Zustand umspielen - gegenüber einer streng gehängten Serie, die sich dem "Schauen" widmet. Denn das Poetische bei Neuhold ist immer von Ambivalenz getragen: Und auch die Lichtmess-Perikope endete damit: „Dieser ist gesetzt zum Falle und zum Aufstehen vieler und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird“ (Lk 2, 34). |
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LICHTMESZ: Alfred Resch |
2. Februar 2009 bis 6. März 2009 |
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![]() Alfred Resch, Kratzspuren-Morti, Farbfoto, Gravierung 20x30, 2008
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Für LICHTMESZ hat Alfred Resch den Stiegenaufgang zum Minoritensaal mit einem seiner zahlreichen "Schichtbilder" und mit "Lichtknäuel" bespielt. Im II. Stock verlegte er durch mehrere Galerieräume ein 500 Meter langes Lichtfaserkabel , das durch die Räume drang, tanzte, schwebte. Das eine Ende des Kabels beleuchtete ein ganz kleines Bild – das Gesicht des Simeon. Das andere Ende splittete sich in ein Faserbündel, das von einem Durchlichtbild eines Kindergesichtes gespeist wurde. Das lose auseinanderfallende Lichtpunktebündel konnte mit der Hand zu einem kompakten Querschnitt zusammengefasst werden. Sichtbar wurde ein „Licht-Punkte-Bild“ – erahnbar nur mehr, da es niemandem gelingen wird, das Urbild des Gesichtes wiederherzustellen. Der Zufall beschert jedem ein individuelles „Antlitz“. |
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FLEISCH |
18. MÄRZ bis 17. APRIL 2009 |
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Michael Blank, Piers Erbslöh, Julia Fuchs, Herbert Mayer, Karin Petrowitsch, Brigitte Stefanek-Egger
Die Ausstellung wird eröffnet mit einem kulturtheoretischen Diskurs der Wiener Kulturphilosophin Elisabeth von Samsonow (Ordinaria an der Akademie der Bildenden Künste in Wien)
Übersetzung: Gerhardt CSEJKA |
Den schillernden Begriff FLEISCH – als Nahrung, Hülle, Lust, Gefängnis, Schmerz, Verfall – beleuchtete die Wiener Kulturphilosophin Elisabeth von Samsonow. Sechs bildende KünstlerInnen, die großteils aus der Schule von Friedl Kubelka hervorgegangen sind, bilden polyvalente Zugänge zum Thema
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SCHUBUMKEHR Arnold Reinisch - Klaus Schafler
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25. APRIL bis 22. MAI 2009
MINORITEN Galerien Graz, Mariahilferplatz 3/2. Stock, 8020 Graz |
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Im
Rahmen der Galerientage aktuelle kunst in graz (24-26. April 2009)
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„SCHUBUMKEHR!“ reagierte mit künstlerischen Beiträgen von Klaus Schafler und Arnold Reinisch auf die Herausforderungen und Absurditäten der derzeitigen Krise und der sich laufend verändernden Weltordnung. Reinisch zeigt surreale Bilder der Schubumkehr zwischen Genmanipulation, Menschen als Maschine (Resurr€©tion) und Immobilienblasen. Schafler steuerte Zukunftsblicke aus seinem transnationalen Projekt 2050 bei, die geopolitische und sozialökonomische Phänomene, Transformationen und Visionen zeigten. |
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3. JUNI bis 10. JULI 2009 |
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VERNISSAGE • MITTWOCH, 03. JUNI 20.00 UHR
Detail aus: Fritz Ganser, Oder Silberfarben, 2003,
Öl auf Holzplatte 55x55 cm | Text: Gerhard Roth, Landläufiger Tod |
Als „Unbekannten Bekannten“ stellten wir im Juni den steirischen Künstler Fritz Ganser vor: Präzise mit Texten arbeitend malt er die gefundenen Stücke mit Blechschablone auf Holz und Beton. Oder lässt Figuren aus „Herr der Ringe“ aus Überraschungseiern in ein Textgefängnis wandern, um die „Götzendämmerung“ in der Verklärung der Gewalt heraufzubeschwören. Oder lässt Werbung auf Religion treffen, Logos auf Worte, Kreis auf Kreuz, Kreuz auf Krieg. Fritz Ganser arbeitet sehr zurückgezogen an seinen Ideen. Die konsistente formale Umsetzung überrascht. Textarbeit als Bildarbeit ist bei Fritz Ganser ein Finden, Verfremden und ein Wieder-Erkennen-Lassen mit kalkulierten Rissen. |
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unbekannte Bekannte: |
3. JUNI bis 10. JULI 2009 |
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VERNISSAGE • MITTWOCH, 03. JUNI 19.30 UHR
Peter Hutter, Brigitte Hammann |
Der Grazer Multimediakünstler Peter Hutter zeigte in seinen jüngst entstandenen Arbeiten im Stiegenaufgang zum Minoritensaal „Buchobjekte“, die als Bilder und Klappbücher funktionieren, und deren vergoldete Oberfläche am Buchdeckel (verfertigt von Brigitte Hammann) an strukturierte, imaginäre Landschaften erinnert. Die durch die Goldoberfläche verborgenen Kulturen – so der Titel der 12-teiligen Serie – kreisen um Schöpfung, Kosmos, Leben. Sie bilden somit auch eine konstruktive Interferenz zum Ausstellungsort mit dem barocken Deckenfresko des heiligen Franziskus und dessen Valenz zum Lobpreis der Schöpfung. Die Hülle der Goldoberfläche eröffnet somit auch eine andere Art, „Tabernakel“ zu imaginieren. Denn das Innere dieser Bücher ist von Polaritäten gezeichnet: Materialität und Immaterialität, Plus und Minus, Positivität und Negativität werden als jeweilige Pole gesehen, erweitert mit einer Klangkomposition Hutters, die für den Künstler eine „4 D“- Interpretation eröffnen: Realität und Imagination, Frequenz und Interferenz, Exhibition und Inhibition werden aufgelöst in einer Inszenierung von Geheimnis, die Weisheitslehrer „quellenden Urgrund“ (Lia Dsi), „Du bist das Tal des Universums“ (Laotse) genannt haben oder die das christliche Trinitätsdenken in einer alles übergreifenden Liebe entfaltet. |
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26. SEPTEMBER bis 23. OKTOBER 2009 |
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Zlatko Kopljar, K 12, Video 1, 2007 Kurator: Johannes Rauchenberger in Koproduktion mit dem steirischen Herbst Partner: Museum of Contemporary Art, Zagreb
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Wie können konkurrierende Konfliktfelder gegenwärtiger Weltwahrnehmung – wie Mikro- und Makropolitik, Lokalität und Globalität, Postkapitalismus und Postsozialismus, materialistische Haltung und metaphysische Haltepunkte – ein ästhetisch unbedingtes Potential entfalten? Der kroatische Künstler Zlatko Kopljar, dessen Werk im Schnittfeld von Bildender Kunst und Performance angesiedelt ist, hat seit den 90-er Jahren dafür „Konstruktionen“ („K“s) entwickelt, die seinen eigenen Körper mit einem ungeheuren Präsenzanspruch in diese Zwischenräume „mappen“. Mit einer „Art eines neuen Existenzialismus“ (M. Šuvaković) setzt Kopljar auf die überzeugende Kraft von Bildern, die zwischen Konzept, Konstruktion und großen Gefühlen changieren: K12 handelt als Hybridinstallation von der Ambivalenz existenzieller Grenzerfahrungen, die in Ausweglosigkeit, Scheitern, Tod als Happening vorgeführt werden, und ihrem Überführen in ein „Jenseits“. Die Metapher des Lichts, fokussiert an einer Lichtkugel mitten im Wald der Verzweiflung, wird in K 13, (die erstmals in Graz und anschließend im Museum of Contemporary Art in Zagreb zu sehen sein wird), an einem „Light Tower“ weiter entwickelt: Eine surreale Erfahrung aus der Kindheit des Künstlers an der Einfahrtsstraße Zagrebs (eine Lampenversuchsstation) wird zu einem Sog des strahlenden Lichts als absolute Orientierung umgebaut: Eine verletzte Metapher als unwiderstehliche Evidenz einer gültigen Kraft, die Negativität paralysiert. |
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JOSEF FINK – KUNST ALS
ERNSTFALL DES LEBENS |
AUSSTELLUNGSDAUER
bis 11. DEZEMBER 2009 |
EINTRITT: € 2,-/ € 1,- |
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MINORITEN GALERIEN GRAZ, Mariahilferplatz
3/II Die Realisierung des Projektes wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Diözese Graz-Seckau, der Kultur Steiermark und des Kulturamtes der Stadt Graz.
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Nach exakt 34 Jahren und einem Tag nach der Gründung des Kulturzentrums bei den Minoriten durch Josef Fink eröffneten wir am 5. 11. 2009 die letzte Ausstellung in den Räumen des „Kulturstock zwo“ der Minoriten Galerien mit der Würdigung unseres Gründers. Wir zeigten in der Ausstellung die so vielschichtige Figur Finks in seinen Facetten als Maler und Fotograf.
Aus den mehr als
1000 Einzelblättern der Familie Koller/Perlsdorf, die Fink als Erben
seines bildnerischen Werkes eingesetzt hat, waren rund 250 Werke zu sehen, die die Motivkomplexe „Spuren des Geistigen“, „Wüstes Land“,
„Geliebte Oststeiermark“, "Lichtbilder" und „Letzte Bilder“ abgeschritten
sind.
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Mehr Info >> |
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Das Buch zur Ausstellung |
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Hrsg. von Johannes Rauchenberger und Roman Grabner,
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Das vorliegende Buch
ruft eine der profiliertesten Figuren der steirischen Kunstszene und
gleichermaßen auch der steirischen Kirchengeschichte der 2. Hälfte des 20.
Jahrhunderts in Erinnerung: Josef Fink, großzügig begabt, den Archetyp des
Künstlers wie auch |
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Ressortleitung und
Kuratorin: Dr. Birgit Pölzl 0316/711133-26, birgit.poelzl@minoritenkulturgraz.at Assistant: Catherine Nicholls |
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Die Fokussierung zeitgenössischer literarischer Tendenzen
in ihren konkreten Ausformungen und Tendenzen ist das Spezifikum von
Minoriten-Literatur unter der Kuratierung von Birgit Pölzl. Sie versucht
dabei die Balance zwischen Internationalität und Lokalität zu halten, was
eine gezielte Förderung von AutorInnen vor Ort ebenso meint wie die
Präsentation international anerkannter AutorInnen. |
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Darüber hinaus fanden folgende Lesungen
statt:
Nothelfer/Jungfrau: Bodo Hell und Thomas Meinecke (29. 1.),
Yodgor Obid und Sabit Madaliev (11.2.), Julya Rabinowich
und Bernadette Schiefer (April), Ilse Kilic / Fritz Widhalm /
Literaturplattform poetro |
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DO 29. Jänner
2009
20.00 Uhr |
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JUNGFRAU. NOTHELFER
Thomas MEINECKE Bodo HELL |
Wissensprall, abschweifend, überfließend sind die Texte von Thomas Meinecke und Bodo Hell, gesampeltes Wissenszeugs von hoher literarischer Qualität, das von Nothelfern, Heiligen und Enthaltsamen erzählt. DJing nach der Lesung in der Scherbe gleich um die Ecke. |
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11. Februar
2009
20.00 Uhr |
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Yodgor Obid und Sabit Madaliev
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Yodgor Obid und Sabit Madaliev werden eine Lesung geben und über die politische Situation in Usbekistan sprechen. Sabit Makaliev lebt mit Unterbrechungen trotz schwerster Repressionen in Usbekistan, Yodgor Obid ist nach Österreich geflüchtet, wo ihm erst der Status eines politischen Aslylanten und nach einigen Jahren die österreichische Staatsbürgerschaft zuerkannt wurde. Yodgor Obid lebt in Graz.
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SO 15. März
2009, 14.00-21.00 Uhr |
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Lesefest NEUE TEXTE 2009 |
NEUE TEXTE 2009 stellt
am Sonntag, 15.3. ab 14.00 Uhr AutorInnen vor, die 2008 ein Buch
veröffentlicht haben bzw. auf die Uraufführung eines Stückes verweisen
können und in Graz/in der Steiermark leben bzw. hier geboren sind. Als
special guests präsentieren wir den Stadtschreiber Peter Silahy und jene
Autoren und Autorinnen, die 2008 mit einem Literaturpreis ausgezeichnet
worden sind. |
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15. Mai 2009 |
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Ilse Kilic / Fritz Widhalm / Literaturplattform poetro
Live-Performance des Wiener AutorInnenkollektivs Ilse Kilic/Fritz Widhalm und zweier Exponenten der Literaturplattform poetro, Jopa und Oskar Werner Zahrer. |
„Zwei Bisschen“ ist eine
Versammlung von sechs Texten, geschrieben von sechs SchriftstellerInnen
(Ruth Aspöck, Adelheid Dahimène, Wolfgang Helmhart,
Brigitte Sasshofer, Nikolaus Scheibner, Günter Vallaster). Diesen Texten
haben Ilse Kilic und Fritz Widhalm bildnerische Ebenen beigefügt. Mit
„Zwei Bisschen“ korrespondiert eine zweite Textversammlung: „Ein Sonntag“.
Hier erweitern sechs Zeichnerinnen und Zeichner die ganze Woche von Ilse
Kilic und Fritz Widhalm (Christian Futscher, Alice Harmer, Gerhard
Jaschke, Günther Kaip, Magdalena Knapp-Menzel und Lisa Spalt).
Kurzbeschreibung: Poetro & das fröhliche wohnzimmer |
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29. Mai
2009 |
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SPRÜNGE, BRÜCHE, SCHNITTE
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Das Interessante am Werk
Julya Rabinowitschs ist die literarisch strukturierte Thematisierung eines
Zwischen-den-Kulturen-Seins. Julya Rabinowich wurde 1970 in St. Petersburg
geboren, lebt seit 1977 in Wien und hat an der Dolmetsch-Universität und
der Universität für angewandte Kunst studiert. 2003 wurde ihr der
exil-Literaturpreis „schreiben zwischen den kulturen“ zuerkannt,
„Spaltkopf“ ist ihr erster Roman und erzählt die Geschichte einer
jüdischen Familie, ihrer Zersplitterung, Entwurzelung und Neuerfindung. |
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MI 16. September 09 20.00 Uhr |
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KORNBLUMEN -
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DAS FURUNKEL DES KARL MARX, Kampfrede aus dem Tagebuch, wird in einem skripturalen Umfeld gelesen: Die Wände sind mit dem Lesetext beschrieben und das Publikum befindet sich mitten in der Geschichte. |
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Die Reihe „Spoken
Word“, die sowohl Poetry Slams als auch Poetry-Performances realisierte,
war vor allem bei studentischem Publikum sehr beliebt. Der Kleine
Minoritensaal (99 Plätze) platzte aus allen Nähten, wie es sich für
Veranstaltungen dieses Formats gehört.
Folgende Poetry Slam-Dates stehen bei den Minoriten unter bewährter Moderation von Mieze Medusa und Markus Köhle an: 6. 3., 5. 6.; 16. 10. 2009
Spoken Poetry
KünstlerInnen, die aus dem Poetry
Slam-Kontext stammen und ein literarisches Programm entwickelt haben,
welches mit Stimme, Körper und Sprache arbeitet, werden eingeladen,
Sprechperformances zu zeigen: Spoken poetry, die vom Format des Poetry
Slams beeinflusst ist, doch ohne das Element des Wettbewerbs auskommt.
Folgende Spoken WORD Dates standen bei den Minoriten nach der Ö-Slam-Sieger-Sause am 26. 2. an: 2.4.
PerformerInnen Toby Hoffmann, Nadja
Schlüter |
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Literaten bringen bisher unveröffentlichte,
selbstständig verfasste Texte mit, die für alle Teilnehmer kopiert und
ohne Verfasserangabe eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn ausgeteilt
werden. Die Texte werden von jeweils anderen Autoren vorgetragen bzw. „performed“,
wobei jeder sich im eigenen Vortragsstil versuchen kann. Anschließend
werden die Texte in der Runde diskutiert. Folgende Blattgold Dates sind vorzumerken: 8. 5. und 29.9. |
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Die Reihe „Literatur. Ost_West“, die
den Fokus auf Bewegung und Transformationen im südosteuropäischen Raum
legt, hat sich 2009 aus dem Konzept der Reihe „Positionen aus
Südosteuropa“ entwickelt. LiteratInnen wurden jeweils TheoretikerInnen zur
Seite gestellt, die nach einer Lesung, oft als ÜbersetzerIn fungierten,
sprachliche Zwischenräume ausloteten und so dem Publikum durch offene
Diskussionen interdisziplinäre Zugänge eröffneten.
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25. März
09, 20.00 Uhr |
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Positionen aus
Südosteuropa:
Lesung/litauisch +
Gespräch/englisch: Eugenijus Ališanka
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Fünf preisgekrönte Gedichtbände sowie zwei Essaybände hat Eugenijus Ališanka seit seinem Debüt im Jahr 1991 vorgelegt. Sie haben ihn zu einem der wichtigsten litauischen Lyriker gemacht. Das Spiel mit der eigenen Identität, Selbstironie und Aufmerksamkeit für unspektakuläre Alltagserfahrungen kennzeichnen seine Texte. Eugenijus Ališankas poetisches Programm umfasst den fiktiven Austausch mit Zeitgenossen der Kunst, Philosophie und Literatur aus früheren Epochen ebenso wie Reisen durch Landschaften und ferne Zeiten. |
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30. März
09, 20.00 Uhr |
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Präsentation
der Lichtungen 117
Einführung: Carlos A. Aguilera
Übersetzung: Udo Kawasser
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Carlos A. Aguilera, Literat und ausgewiesener Kenner
lateinamerikanischer Literatur hat für die Literaturzeitschrift LICHTUNGEN
einen Schwerpunkt Literatura de Chile zusammengestellt, den er im
Kulturzentrum bei den Minoriten präsentieren wird. Auch zwei junge
Literaten aus dem deutschsprachigen Raum: Christoph Szalay und Jörg
Albrecht werden vorgestellt. |
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17. April
2009 |
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Fleisch: Mircea Catarescu, Franzobel, Olga Flor
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Den Positionen der Ausstellung „Fleisch“ korrespondierend werden sich Mircea Catarescu, Franzobel, Olga Flor AutorInnen Thema Fleisch widmen, sei es als Wuchern des Urbanen, als sexuelle Ausschweifung, als Metapher für alltagsfaschistische Einstellungen und Zugänge oder als Bild für Zugerichtet-Werden und Entfremdung.
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15. November 2009 |
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LESEFEST UNGARN Eingeladen werden: Péter Nádas (*1942) László Márton (*1959), Orsolya Karafiáth (*1976), Ottó Tolnai, (*1940) Konzept und Organisation: Anett Keszthelyi
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Mit dem „Lesefest Ungarn“ sollen Einblicke
in das aktuelle Literaturgeschehen Ungarns gegeben werden, wobei
einerseits die neu definierte Erzählprosa, andererseits die auf einer sehr
reichen Tradition aufbauende Lyrik in den Blick kommen soll.
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Dem Gesamtprofil des Kulturzentrums bei den
Minoriten, das sich als Mehrspartenhaus versteht, entsprechend wurden auch
etliche Mehrspartenprojekte erfolgreich verwirklicht.
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02. Februar 2009 Minoritensaal, Mariahilferplatz 3 |
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LICHTMESZ Friederike Mayröcker, Sophie Reyer |
Im Rahmen des Mehrspartenprojektes „Lichtmesz“ wurden an Friederike
Mayröcker und Sophie Reyer Schreibaufträge vergeben. Die
Autorinnen werden ihre Arbeiten am 2.2. im Rahmen des multimedialen
Projektes präsentieren.
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06. November 2009 Kleiner Minoritensaal, Mariahilferplatz 3 |
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LEXITON. Auditive Irritationsexperimente
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Die Bezeichnung „auditive Irritationsexperimente“ stammt
von M. Maurach, Gerhard Rühm sprach von „artikulatorischen Gestiken“: Das
Schnalzen, Räuspern, Lachen und Lallen, das Hecheln, Gurgeln, Wimmern und
Stöhnen; kurz: Das Genre der akustischen Kunst im intermedialen
Grenzbereich von Poesie und Musik. So werden jeweils ein Vertreter der
experimentellen Neuen Musik zusammen mit einer/m deutschsprachigen AutorIn
einen Abend gestalten, an dem das Sprachganze der gewohnten
Oberflächenstruktur ins Musikalische verschoben werden soll. Der
akustischen Klangdimension von Sprache und Dichtung sind hier keine
Grenzen gesetzt.
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| Ressortleitung und Kurator: Mag. Florian Geßler 0316/711133-27, Assistant Curator: Christian Klein |
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Die Sparte „NEUE MUSIK“ fördert lokale, überregionale und
internationale junge Talente durch Kompositionsaufträge, sie bietet einen
besonderen Aufführungs- und Präsentationsort im akustisch hervorragend
geeigneten historischen Minoritensaal.
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SA 10. Jänner 09 20.00 Uhr |
Eintritt: 12,-/8,-/5,- |
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open music präsentiert IAN PACE,
KLAVIER spielt Werke von Salvatore SCHIARRINO und Brian FERNEYHOUGH
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Feurige Leidenschaft kombiniert mit scharfem Intellekt zeichnet das Spiel des Pianisten Ian Pace aus. Sein umfangreiches Repertoire stellt Werke zeitgenössischer britischer, deutscher und italienischer Komponisten sowie die Klassiker der Moderne (von Komponisten wie Boulez, Stockhausen, Ligeti, Nono und Cage) in den Mittelpunkt. Ebenso kompetent als Kammermusik- und Ensemblespieler tritt Ian Pace regelmäßig mit anderen Musikern – u. a. dem Arditti Quartett – auf. |
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SA 17. Jänner 09 20.00 Uhr |
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FOR VIOLIN AND PIANO Annelie GAHL (Violine) |
Annelie Gahl (Violine) und Manon-Liu Winter (Klavier) spielten die Sonate für Violine und Klavier (1961) und das Duett (1964) von Galina Ustvolskaya, sowie das 80-minütige „For John Cage“ (1982) von Morton Feldman. Die Werke der Petersburger Komponistin Galina Ustwolskaja unterscheiden sich deutlich von allen anderen ihrer Generation aus Russland. Die bei allen klassizistischen Ansätzen ihrer Musik holzschnittartige Unbeirrbarkeit und Radikalität ihres Stils harren in den üblichen Konzertsälen noch auf ihre Entdeckung. Die leidenschaftliche Begeisterung der beiden Interpretinnen für diese Musik übertrug sich dem hörenden Publikum spürbar. War also der erste Teil des Abends einer noch zu Unrecht unbekannten Schülerin Schostakowitschs gewidmet, spielten Annelie Gahl und Manon-Liu Winter im zweiten Teil eines der bekanntermaßen große Zeiträume umspannenden Hauptwerke des vielleicht wichtigsten amerikanischen Komponisten des späten 20. Jahrhunderts: Morton Feldman. Ein 80minütiges Kammermusikwerk widersetzt sich den Gepflogenheiten des üblichen Konzertbetriebs, umso wichtiger erscheint es uns, dem in unserer Konzertreihe ein Forum zu bieten. Dies wird uns durch unser Publikum immer wieder gedankt und stößt auf begeistertes Interesse. Nicht zuletzt durch diese Art der kuratorischen Entscheidungen ist es uns über die Jahre gelungen, ein interessiertes Stammpublikum zu gewinnen. |
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DO 29. Jänner 09 20.00 Uhr |
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die andere saite präsentiert ENSEMBLEKONZERT MusikFabrikSüd unter der Leitung von Bruno Strobl
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Die Grundideen hinter
diesem lange geplanten Austauschprojekt waren einerseits das seit 2005
bestehende Ensemble für Neue Musik aus Kärnten in Graz zu präsentieren,
und andererseits neue Kompositionen aus Kärnten mit jüngsten Produktionen
der „anderen saite“ zu kombinieren, um so einen künstlerischen Austausch
der Komponisten zu ermöglichen. Bruno Strobl ist nicht zuletzt durch seine
Arbeit als Präsident der IGNM Österreich einer der umtriebigsten
Persönlichkeiten der Neuen Musik-Szene dieses Landes, der in seiner Heimat
Kärnten Grundlegendes durch seine Tätigkeit als Initiator, Dirigent,
Konzertveranstalter und Komponist geleistet hat. |
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MONTAG, 2. Februar 2009 20.00 Uhr Ausstellungsdauer bis 5. März 2009 Mo - Fr 10-18 Uhr (Minoriten Galerien, II. Stock) |
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Kiawash Saheb-Nassagh (Komposition)
geboren 1968 in Teheran, Klavierunterricht, Gehörbildung
und Harmonielehre. Seit 1986 eigene Kompositionen und Beschäftigung mit
Jazzharmonik und Computermusik. 1987 Studium der Laborwissenschaft an der
Universität für wissenschaftliche Medizin Iran. Ab 1995
Kompositionsstudium bei Beat Furrer, Bernhard Lang, Georg Friedrich Haas
an der Kunstuniversität Graz. |
Das Mehrspartenprojekt 2009 des Kulturzentrums bei den
Minoriten ist diesmal der „Lichtmess“ gewidmet: Um zum Thema „Licht“ mit
den anderen KünstlerInnen zusammenzuarbeiten hatten wir den Iranischen
Komponisten Kiawash Saheb-Nassagh ausgewählt. |
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MO 16. Februar 09 20.00 Uhr |
Eintritt: 12,-/8,-/5,- |
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open music präsentiert SOLO_SEQUENZEN_DUO
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Solos und Duos, 11
internationale Spitzenmusiker und einschlägige Interpreten Neuer Musik,
die vom 15.-25. Februar 2009 auch bei impuls (International Ensemble- and
Composers-Academy for Contemporary Music) in Graz tätig sind, 11 singuläre
Positionen in einem Raum ... |
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impuls
präsentiert
"EnsembleConcert II“ von impuls . 6th International Ensemble- and Composers-Academy for Contemporary Music
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In Kooperation mit
dem Kulturzentrum bei den Minoriten und Steinway in Austria wird der 25.
Februar 2009 zu einem finalisierenden musikalischen impuls-Aktionstag: Ein
vielfältiges Tagesprogramm mündet in das impuls-Abschlusskonzert „EnsembleConcert
II“, an dem die rund 100 impuls-TeilnehmerInnen und -DozentInnen Klassiker
des 20. Jahrhunderts (von Cage und Haubenstock-Ramati bis Xenakis) sowie
zukunftsweisende ZeitgenossInnen unter dem Dirigenten von Lucas Vis (ur-)aufführen
werden. |
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MI 11. März 09 20.00 Uhr |
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die andere saite
präsentiert
Uraufführungen von |
In den letzten
Jahren haben sich die Soloabende, zu denen jeweils u.a. die Virtuosen des
Klangforum Wien eingeladen wurden, zu einem beliebten Fixpunkt der
anderen saite Konzerte entwickelt. |
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FR 13. März 09 20.00 Uhr |
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open music präsentiert
MAYA HOMBURGER +
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Dem vorliegenden
Programm des Abends liegen mehrere konzeptuelle und persönliche wie
historische Überlegungen zu Grunde. So kreist es etwa um den
visuell-sinnlichen Magnet der graphischen Partituren von Barry Guy und
Charlotte Hug - um Notationen als visueller Stimulus für Musik, die sich
im Spannungsfeld von Improvisation und Komposition bewegen. Der
musikalische Bogen wird aber noch viel weiter gespannt, reicht von neuen
Kompositionen über Barockmusik zu Improvisationen in Vergangenheit und
Gegenwart.
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NEUE REIHE: |
SA 25. April 09 17.00 Uhr
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mino | Riten I |
Eine neue Plattform für studentische InterpretInnen bietet unsere neue Reihe der „mino_Riten“. Jeweils am Vorabend des ersten Samstags im Monat stellen junge KünstlerInnen in maximal einstündigen Recitals jeweils ein größeres meditatives Werk mit rituellem Charakter aus der Zeit des späten 20. Jh. bis zur Gegenwart vor.
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SA 30. Mai 09 17.00 Uhr
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mino | Riten II Berndt THURNER |
Berndt Thurner spielt S. S. Smiths
Plenty, vierunddreißig Sätze für Vibraphon-Solo. Schon das zweite Konzert der Reihe sprengte den zeitlichen Rahmen: knapp eineinhalb Stunden dauerte Berndt Thurners konzentrierte Performance des kaleidoskopartigen Werkes, welches das Publikum außerordentlich in seinen Bann zog.
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FR 5. Juni 09 20.00 Uhr |
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die andere saite
präsentiert
Eine
Sextettbesetzung der besonderen Art: Flöte + zwei Bratschen + zwei
Klarinetten + Akkordeon |
Dass der Komponistenverein die andere saite ein Faible für
schräge Besetzungen hat, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben.
Diesmal heisst schräg aber auch fein, sehr fein. Mit dem Ensemble musi.lab,
das in varianten Besetzungen auftritt, treffen wir auf alte Freunde –
Sylvie Lacroix, Krassimir Sterev, Heinz-Peter Linshalm und Petra Stump –
und neue Gesichter - Pablo de Pedro und Lena Frankhauser. Es gibt frisch
ausgepackte Kompositionen von Se-Lien Chuang, Joanna Wozny, Belma Beslic,
Peter Lackner, Christian Klein und Clemens Nachtmann. |
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SA 27. Juni 09 17.00 Uhr
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mino | Riten III
Tjasa CERIC, Akkordeon |
Zu Nicolaus A. Hubers grandiosem Meisterwerk Auf den Flügeln der Harfe für Akkordeon aus dem Jahre 1985, dessen vielfältige Kombinationstöne sich im großen Minoritensaal beispielhaft entfalten, gesellten sich Klaus Langs Bearbeitung seines eigenen Werkes der weißbärtige mann. der frosch am mond. für zwei Akkordeons (im Original für Hammondorgel), das sich wie der Großteil seines Oevres durch extreme dynamische Zurücknahme auszeichnet, sowie ein Werk des niederländischen Komponisten Jacob ter Veldhuis. |
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SA 10. Oktober 09,
Mariahilferplatz 3 |
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musikprotokoll,
steirischer herbst
22.00 Uhr | Kreuzgang:
24.00 Uhr | Mariahilferkirche |
Beim heurigen
musikprotokoll-Puzzle aus großer Form, intermedialen Experimenten und
präziser Kammermusik kommt auch das Klavierprojekt der „Seven Last Words“
bei den Minoriten zur Aufführung. |
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FR 23. Oktober 09 20.00 Uhr
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HAUER und dann? |
Der dreiteilige Abend
brachte einen repräsentativen Querschnitt durch Hauers Frühwerk und seine
mittlere Schaffensphase, eine Auswahl an „Zwölftonspielen“, sowie vom
Kulturzentrum bei den Minoriten initiierten musikalische Grußkarten bzw.
Statements von zeitgenössischen Komponisten, die auf die eine oder andere
Art von Hauers Werk beeinflusst wurden: Peter Ablinger, Hans Florey,
Florian Geßler, Peter Lackner, Maximilian Hendler, Heimo Puschnigg.
InterpretInnen: |
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SA 24. Oktober 09 18.00 Uhr
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mino | Riten IV
Julia PURGINA (Viola) |
Einen mehr als würdigen Abschluss unserer neuen Reihe bildete Peter Lackners knapp einstündiges Werk „KANON für drei Bratschen. 31. Dezember 1991“, ist es doch geradezu beispielhaft für den programmatischen Ansatz der zugrunde liegenden Konzeption. Denn das in nahezu vollkommener Ausgewogenheit durchstrukturierte Klangkontinuum entfaltet mit der Zeit so etwas wie ein intensives, zutiefst mystisches Leuchten: Rationalität und Versenkung zugleich.
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MO 7. Dezember 09 20.00 Uhr
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die andere saite
präsentiert |
Klangliche Erkundungen der ungewöhnlichen Art bis in die tiefsten Tiefen des akustischen Universums. Es entspricht einer Tradition der Konzertreihe die andere saite, kleine unorthodoxe Besetzungen zu programmieren. Das Fagott-Duo wird hier gleich um zwei Exemplare des Kontraforte erweitert: ein von Benedikt Eppelsheim, München, und Guntram Wolf, Kronach, neu entwickeltes Kontrafagott, dessen Möglichkeiten die beteiligten KomponistInnen besonders inspirierte und ‑ wahrscheinlich überhaupt erstmals ‑ in einer derartigen Konstellation erklingen wird.
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| Kuratorin: Dr. Eveline Koberg |
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Eintritt frei |
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THE REAL THING - NEUE CHOREOGRAPHIE, KONZEPTE UND GEGENWARTSKUNST
Helmut PLOEBST (A) Anne JUREN (CH) |
Heutiger Tanz ist anders; der bewegte Körper im Raum hat Gesellschaft bekommen. Warum gilt der Tanz derzeit als offenste, sich am schnellsten entwickelnde Kunst? Was ist „richtiger“ Tanz? Warum wird im Tanz zuweilen nur wenig getanzt? Und was unterscheidet ihn auch dann von Theater und Performancekunst? Ein Blick in die progressive Choreografie. „Warum ist das Tanz?“ Crashkurs, Vortrags- und Vorführreihe im Vorfeld der Choreographic Plattform Austria in Graz (www.choreographicplatformaustria.at) |
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Eintritt frei |
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TANZTHEATER - NACHGELASSENES
Daniel ASCHWANDEN (A) Peter STAMER (D/A) |
In Avantgardezirkeln ist Tanztheater so tot wie das Krokodil bei Pina Bausch: sein ausgestopften Maul ist aufgerissen, aber nicht mehr gefährlich. Seine zeitgenössischen Kinder scheinen sich dennoch nicht von den (deutschen) Über-Müttern abgenabelt zu haben. Vielmehr wird ihr dramaturgischer Nachlass geordnet, der aufführungspraktisch die Avantgarde befeuert. Familienähnlichkeiten oder tatsächlich tiefenstrukturelle Parallelen? „Warum ist das Tanz?“ Crashkurs, Vortrags- und Vorführreihe im Vorfeld der Choreographic Plattform Austria in Graz (www.choreographicplatformaustria.at) |
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BUKAREST – GRAZ im SZENENWECHSEL + FREIRAUM |
SA, 28. März, 19.00 – 22 Uhr |
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RUMÄNIEN
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KünstlerInnen Bukarest |
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BUKAREST . |
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TänzerInnen Graz |
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CHRISTINA MEDINA Die international erfolgreiche, mit wichtigen Preisen ausgezeichnete Wahl-Grazerin CHRISTINA MEDINA – sie zeigt bei der heuer erstmals in Graz stattfindenden Choreographic Platform Austria die als zu einer der 10 besten Österreichischen Produktionen der letzten zwei Jahre gekürten Performance das in diesem Haus im vorigen Jahr innerhalb von tanz schritt weise vorgestellte Solo - wird heuer zwei Choreographische Arbeiten zeigen; vorgeführt von herausragenden jungen Künstlerinnen ihres Tanzunterrichts in Graz.
ALEXANDER DEUTINGER und MARTA NAVARIDAS begannen durch ihren sehr beachteten und gelobten Auftritt bei tanz schritt weise 07 eine international erfolgreiche Karriere. Heuer sind sie, als Duo UNICORN, wieder mit dabei: Ihr primäres Merkmal ist die kontinuierlich eingesetzte Kombination von Text und Bewegung, Fragen nach Beeinflussbarkeit der Rezeption durch kommentierende Off-Elemente. Good! VERY GOOD! lautet der Titel ihres Stückes, einem Spiel im Spiel, das u. a. mit Versatzstücken aus dem Filmskript von Szenen einer Ehe (Ingmar Bergmann) arbeitet: der Theaterraum wird zum Therapieraum, therapiert werden alle -> Partizipation ist alles, ist Voyeurismus …
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FREIRAUM |
SA, 28. März, 19.00 – 22 Uhr |
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ELISABETH CARTELLIERI,
CHRISTINE SCHERZER: . |
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| Programmverantwortlicher und Kurator: Mag. Matthias Opis |
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2009 ziehen wir mit „Medien“ eine neue Schiene in das
Programm des Kulturzentrums bei den Minoriten ein: In zwei komplementären, sich
womöglich auch konterkarierenden Formaten plant der neue Kurator
Matthias Opis,
Reflexionen über Medien und ihre Theorie(n) zur Diskussion zu stellen,
andererseits Medienschaffenden und ihren Projekten eine
Präsentationsplattform zu bieten. |
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Die digitale Gesellschaft und Vortrag: UProf. Dr. Norbert BOLZ Lesen Sie das Interview in der Kleinen Zeitung am 16. Juni 09 mit Norbert Bolz
Lesen Sie das Interview in der PRESSE vom 17. Juni 09 mit Norbert Bolz
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„Die Welt ist flach, klein, leer und bodenlos.“ Mit diesem Satz beginnt Norbert Bolz das „ABC der Medien“ zu buchstabieren. Eine seiner Thesen ist, dass der Gegensatz „vernetzt vs. nicht vernetzt“ bald mächtiger sein wird als jener zwischen arm und reich. Der „digital divide“ führt zu sozialer Polarisierung – und er scheidet die Geister. Die Fraktion der „digital natives“ wird täglich größer, während die digitalen Analphabeten zunehmend geächtet und aus der Gesell-schaft ausgeschlossen werden. Welche guten Gründe gibt es, um gegen die Digitalisierung zu Felde zu ziehen? Wer sind die Digitalisierungsgegner und ‑verweigerer unserer Tage und was treibt sie an? Welche Visionen setzen die neuen Fundis, Realos und Kassandras der Vernetzung der Welt entgegen?
UProf. Dr. Norbert Bolz, geboren 1953 in Ludwigshafen geboren; studierte in Mannheim, Heidelberg und Berlin Philosophie, Germanistik, Anglistik und Religionswissenschaften; Doktorarbeit über die Ästhetik Adornos bei dem Religionsphilosophen Jacob Taubes; Habilitation über „Philosophischen Extremismus zwischen den Weltkriegen“; 1992-2002 Universitätsprofessor für Kommunikationstheorie am Institut für Kunst- und Designwissenschaften der Universität GH Essen; ab 2002 Universitätsprofessor an der TU Berlin, Fakultät I Geisteswissenschaften, Institut für Sprache und Kommunikation, Fachgebiet Medienwissenschaft. Forschungsschwerpunkte: Netzwerklogik, Theorie der Massenmedien, Mediengeschichte, Kommunikationstheorie. Publikationen (u. a.): Das konsumistische Manifest, München 2002; Blindflug mit Zuschauer, München 2005; Bang Design, Hamburg 2006; Das ABC der Medien, München 2007. (http://www.medienberatung.tu-berlin.de/)
UProf. Dr. Manfred Prisching,
geboren 1950 in Bruck/Mur; Studium der Rechtswissenschaften
und der Volkswirtschaftslehre; Habilitation für Soziologie 1985;
Verleihung des Innitzer-Preises (1985), des
Josef-Krainer-Forschungspreises (1994), des
Wilfried-Haslauer-Forschungspreises für Zeitgeschichte (1996). 1987/88 an
der Rijksuniversiteit Limburg (Maastricht, NL); Gastprofessor an den
Universitäten Salzburg, Innsbruck, Linz, Klagenfurt; 1995/96
Schumpeter-Gastprofessur an der Harvard University (Cambridge/Boston);
Visiting Scholar u. a. an den Universitäten von New Orleans, Little Rock,
Las Vegas; 1997-2001 wissenschaftlicher Leiter der Technikum Joanneum GmbH
(steirische Fachhochschulen); Korr. Mitglied der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften.
Publikationen (u. a.): Die McGesellschaft, Graz
1998;
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MEDIEN©MACHER I |
DO, 25. Juni, 18.30 Uhr |
Eintrittspreis: 6 ,50 Euro / 3,50 Euro / Ö1-Mitglieder 5 Euro |
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Web 2.0-Pioniere mit Mag. Dieter RAPPOLD
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Das Web 2.0 boomt. Vor allem die Social Networks wie Facebook, My Space und Twitter. Wie und wo hat das alles angefangen und wohin wird sich dieses Phänomen, das zwischen peinlicher Selbstdarstellung und intelligenter Informationsvermittlung aufgespannt ist, entwickeln? Auf welchen Feldern und warum hängt das Web 2.0 andere Medien ab? Welche Bedeutung hat es für Politik und Wirtschaft? Dieter Rappold und Christoph Chorherr werden ihre persönlichen Web 2.0-Projekte präsentieren und zur Diskussion stellen. Kommunikativ, kritikfähig, risikofreudig. Web 2.0 einmal offline und in der Meta-Version.
Mag. Dieter RAPPOLD, |
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Web 2.0-Pioniere mit Mag. Dieter RAPPOLD
Sehen Sie zur Nachlese das Videoclip der Kleinen Zeitung >> Lost and Found... Notizen aus Graz über soziale Medien und Journalismus im Web >> |
Das Web 2.0 boomt. Vor allem die Social Networks wie Facebook, My Space und Twitter. Wie und wo hat das alles angefangen und wohin wird sich dieses Phänomen, das zwischen peinlicher Selbstdarstellung und intelligenter Informationsvermittlung aufgespannt ist, entwickeln? Auf welchen Feldern und warum hängt das Web 2.0 andere Medien ab? Welche Bedeutung hat es für Politik und Wirtschaft? Dieter Rappold und Christoph Chorherr werden ihre persönlichen Web 2.0-Projekte präsentieren und zur Diskussion stellen. Kommunikativ, kritikfähig, risikofreudig. Web 2.0 einmal offline und in der Meta-Version.
Mag. Dieter RAPPOLD, |
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UNDERSTANDING MEDIA II |
DO, 12. November, 19.30 Uhr |
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Alte Medien! Wozu noch Bücher? Vortrag: UProf. Dr. Jochen Hörisch
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Der Medienumbruch vom typographischen zum digitalen Zeitalter kennt keine Sentimentalität. Die Aufmerksamkeitskultur läuft der Gedächtniskultur den Rang ab. Das Buch, „Gründungsmedium“ des Druckzeitalters, ist auf dem Weg zum Nischenprodukt, so scheint es. So wie der Computer das Schreiben revolutioniert hat, könnten nun die elektronischen Bücher das Lesen revolutionieren. Die flächendeckende Digitalisierung der Weltliteratur und die Möglich-keit zum Download dieses Erbes werden, ähnlich dem Musikkonsum, auch den Lesekonsum verändern. Diese Veränderung betrifft die private Lektüre ebenso wie die berufliche. Im Zug und am Flughafen werden schon jetzt kaum mehr Bücher aufgeschlagen, sondern Laptops geöffnet. Brockhaus hat vor Wikipedia kapituliert. Wozu also noch gedruckte Bücher? |
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MEDIEN©MACHER II |
MO, 23. November, 19.30 Uhr |
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Büchermacher mit Dr. Rainer WEISS
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Bibliophilie gilt
heute fast schon als Kavaliersdelikt, Bücherlesende sind Angehörige einer
verlorenen Zeit. Gibt es überhaupt noch einen Markt für Bücher? Wer soll
das alles lesen, was verlegt wird? Das Internet überschwemmt uns mit frei
verfügbaren Texten, das E-Book unterbricht den Trend zum Zweitbuch. Ist,
wer in dieser Situation einen Buchverlag betreibt oder gar neu gründet,
noch bei Sinnen? Wie geht sich das aus und warum tut man sich das an?
Fragen über Fragen an Menschen, die unbeirrt Bücher machen. Für sich und
für andere. |
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| Ressortleitung: Dr. Johannes Rauchenberger 0316/711133-29 Projektmanagement: Mag. Elisabeth Wimmer |
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MONTAG, 2. Februar 2009 |
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SIBYLLE LEWITSCHAROFF: POETISCHE THEORIE
Sibylle Lewitscharoff, bei ihrer Lesung über Rembrandt bei den Minoriten, Foto: G. Neuhold |
Ausgehend von Rembrandts letztem Bild hat Sibylle Lewitscharoff eine poetische Theorie entwickelt, wie das Leuchten des Kindgesichts Jesu auf den alten Simeon zu einer aktuellen Metapher der Auf-Klärung und Erkenntnis werden kann.
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Rembrandt
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MITTWOCH,
18. MÄRZ 2009 |
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ELISABETH VON SAMSONOW KULTURTHEORETISCHER DISKURS
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Den schillernden Begriff FLEISCH – als Nahrung, Hülle,
Lust, Gefängnis, Schmerz, Verfall – beleuchtet die Wiener
Kulturphilosophin Elisabeth Samsonow. Fleisch, wie auch immer man es
denkt, kann seine Relation zum Leib, zur Seele, zum Geist nicht negieren.
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DIE AKTUELLE PUBLIKATION DER WISSENSCHAFTSGSPRÄCHE Elisabeth Pernkopf/Johannes Rauchenberger (Hg.): Wissenschaften Machenschaften. Gespräche zwischen Forschung und Öffentlichkeit. Königshausen&Neumann: Würzburg 2009 Mit Beiträgen von: Wolfgang Engel - Reinhold Esterbauer - Dirk Evers - Christian Fazekas - Erwin Fiala - Sabine Gruber - Christoph Kratky - Niki Laber - Elisabeth List - Elisabeth Pernkopf - Walter Schaupp - Hans Sünkel .
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Wissenschaft auf den Marktplatz kultureller und gesellschaftlicher Öffentlichkeit einzuladen, sie anzufragen und zu hinterfragen hat bei den Minoriten einen guten Boden. Das erfolgreiche Modell der "Wissenschaftsgespräche bei den Minoriten" das seit 2003 in Kooperation mit Lehrenden aus den Grazer Universitäten zu den Themen Mensch, Leben, Zukunft, Überlebensstrategien und Toleranz und Widerstand bestritten wurde, stand im Jahre 2008 unter dem Thema "WISSENSCHAFTEN MACHENSCHAFTEN". Eine Publikation erschien im Verlag Königshausen&Neumann. Noch vor der ausbrechenden
Finanzkrise im Vorjahr haben wir uns für 2009 für das Thema "Schubumkehr"
entschieden. Aktueller kann ein Zusammenspiel von Forschung und
Öffentlichkeit nicht sein. |
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jeweils dienstags 19-21 Uhr, 21. April - 26.
Mai
2009 VERANSTALTUNGSORT: |
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SCHUBUMKEHR: Die Wissenschaftsgespräche bei den Minoriten
2009 machen sich Gedanken über den Rückbau – aber als Vision gedacht. Wie
kann man die Finanzkrise analytisch nutzen? Wie kann eine Gesellschaft
gedacht werden, die Ressourcen aufzuteilen in der Lage ist – gerade dann,
wenn sie spärlicher werden? Wie können Werte geschätzt werden, die nicht
nur an mir selbst Maß nehmen? Was ist eigentlich eine Kultur des
Schenkens? Wie können Modelle des Rückbaus konkret aussehen? Was meint
Intensitätsgewinn? Wie kann ein Rückbau gedacht werden, bei dem nicht das
Gefühl verloren zu haben leitend ist? |
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SCHUBUMKEHR!
Wie alljährlich findet auch eine thematisch orientierte Ausstellung in den betreffenden Räumen statt. Arnold Reinisch zeigt surreale Werkzeuge der Schubumkehr zwischen Genmanipulation und Immobilienblase. Klaus Schafler steuert Zukunftsblicke aus seinem transnationalen Projekt 2050 bei, die geopolitische und sozialökonomische Phänomene, Transformationen und Visionen zeigen....
Konzept und wissenschaftliche Leitung
Koordination + Information
0316/711133-29
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Die Wissenschaftsgespräche bei den Johannes Rauchenberger
DI, 21. April:
Vom Wert sich zu Verkleinern
DI, 28. April:
Welche Analysen die Finanzkrise notwendig
macht: Eine Tiefenbohrung
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DI 21. April 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Vom Wert sich zu verkleinern. Plädoyers nach einer Ära
schrankenlosen Wachstums
Dr.h.c. Franz Küberl, geboren 1953 in Graz, begann seine berufliche
Laufbahn als Diözesansekretär der Katholischen Arbeiterjugend der
Steiermark. 1976 wurde er Bundessekretär der Katholischen Jugend
Österreichs. 1982 kam Franz Küberl als Referent im Katholischen
Bildungswerk wieder nach Graz zurück und bekleidete von 1986-1993 die
Funktion des Generalsekretärs der Katholischen Aktion Steiermark. 1994
wurde Franz Küberl von Bischof Johann Weber zum Direktor der Caritas der
Diözese Graz-Seckau bestellt, seit 1995 ist er auch Präsident der Caritas
Österreich. Franz Küberl lebt in Graz. Er ist verheiratet und hat zwei
Söhne. Moderation |
Für Andreas Exner ist der Kapitalismus endlich, sein Wachstumsmodell stößt an ökonomische und ökologische Grenzen. Parallel dazu verschärft sich das psycho-soziale Leiden. Eine Gesellschaftskrise wächst sich sichtbar aus. Soziale Bewegungen müssen aktiv werden, die eine Ökonomie der Solidarität und den freien Zugang zu Gemeineigentum materiell realisieren. Das Leben nach dem Kapitalismus beginnt hier und jetzt. Wenn wir den Nachkommen unsere ungelösten Probleme aufhalsen, wird es laut Franz Küberl keine Nachhaltigkeit geben können. Ein zukunftsfähiges Sozialmodell muss daran gemessen werden können, inwieweit es eine Balance in der sozialen Architektur der Gesellschaft herstellen kann.
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DI 28. April 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Welche Analysen die Finanzkrise notwendig macht –
AoUniv.Prof. Mag.Dr. Richard Sturn, geboren 1956 in Bregenz, ist
seit 1997 Professor am Institut für Finanzwissenschaft in Graz. Von 2004
bis 2007 war er Forschungsdekan der Sozial- und
wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz. Richard Sturn
ist Mitglied in diversen wissenschaftlichen Vereinigungen, u.a. der
Ausschüsse „Wirtschaftswissenschaften und Ethik“ und „Dogmengeschichte“
des Vereins für Sozialpolitik/Gesellschaft für Wirtschaftswissenschaften,
des Editorial Board des „European Journal of the History of Economic
Thought“. Weiters ist er Mitherausgeber des „Jahrbuchs für normative und
institutionelle Grundlagen der Ökonomik.“ In seinen Forschungen
beschäftigt er sich aktuell mit Steuer- und Transfersystemen, Politischer
Ökonomie sozialer Sicherung, Ökonomie der Normen und Rechte und
öffentlichen Gütern.
Moderation |
Für Erich Kitzmüller ist ein Umbau des Wirtschaftssystems längst fällig: Die Vorherrschaft der Finanzindustrie über alle Felder des Lebens und der Kultur muss beendet werden. Schrumpfen soll, was das Leben schädigt: die großen Vermögen, die Finanzindustrie, die Leben schädigenden Teile von Industrie und Konsum. Wachsen könnten dadurch wieder lebensfreundliche Tätigkeiten und Güter. Richard Sturn tritt naiven Schelten des Geldes entgegen: Wo Arbeitsteilung stattfindet, kommt man ohne Geld nicht aus. Die moderne Wirtschaft ist anfällig für Blasenbildung. Vor allem dann, wenn die Gläubigkeit an den Markt und Schwäche der Politik zusammenfallen, können diese schließlich platzen. Märkte bringen von sich heraus keine Regeln hervor. Sie brauchen diese aber, um krisenträchtige Eigenläufigkeiten zu bremsen: ein Appell an die Politik.
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MITTWOCH
(!) 6. Mai 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Transformation in eine neue
Bundesminister a.D. NRAbg.
Dr. Martin Bartenstein, geboren 1953 in Graz, trat nach seinem
Chemiestudium in das Familienunternehmen Lannacher Heilmittel GmbH ein,
dessen Alleingeschäftsführung er 1980 übernahm. Er war 1988-1992 im
Bundesvorstand der Jungen Industrie Österreich und hatte verschiedene
Funktionen in der Kammer der gewerblichen Wirtschaft Steiermark und in der
Bundeswirtschaftskammer inne. Er war Staatssekretär im Bundesministerium
für öffentliche Wirtschaft und Verkehr 1994–1995. Von 2000–2008
Bundesminister im Wirtschaftsministerium. 1991–1994, 1996, 1999–2000,
2002-2003, 2006-2007 und seit 2008 ist er Abgeordneter zum
österreichischen Nationalrat.
Moderation |
Stephan Schulmeister stellt die Frage, wie eine neue Wirtschaftsordnung aussehen wird. Der Übergang von einer finanz- zu dieser realkapitalistischen Wirtschaftsordnung hat mit dem Ausbruch der Finanzkrise bereits begonnen. Nun steht die Überwindung des neoliberalen Weltbildes an, dessen Schwächen von der Entfesselung der Finanzmärkte bis hin zur Schwächung des Sozialstaats reichen. Als langjähriger politischer Hauptverantwortlicher in Wirtschaftsfragen in der Republik Österreich reagiert Martin Bartenstein auf diese Forderung. Wohin wir gehen werden, fragt der lang dienende Wirtschaftsminister aus Sicht der Politik. Er kommentiert Visionen für eine neue Wirtschaftsordnung mitten in der Weltwirtschaftskrise.
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DI
12. Mai 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Kessel Gesundheit: Ein System vor
Mag. Andrea Hirschenberger, geboren 1963 in Hartberg, studierte
Rechtswissenschaften und ist seit 1988 in vielen Bereichen der
Steiermärkischen Gebietskrankenkasse Organisation tätig. Seit 2009 ist sie
Generaldirektorin der GKK Steiermark.
Moderation |
Die Sozialmedizinerin
Éva Rásky weiß, dass
soziokulturelle Faktoren die Gesundheit von
Frauen, Männern und Kindern entscheidend beeinflussen. Die große Zahl
chronischer Erkrankungen ist alarmierend. Gibt es Lösungsansätze, die eine
Zusammenarbeit der in
Gesundheitsberufen Tätigen einschließt? Rásky stellt fünf Thesen auf, die
eine Wende im Gesundheitswesen zum Besseren einleiten sollen.
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DI
19. Mai 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Modelle des Rückbaus –
Lisa Rücker, geboren 1965 in Salzburg, lebt seit 20 Jahren in Graz.
Sie ist diplomierte Sozialarbeiterin und wurde 2003 als Quereinsteigerin
für die Grünen in den Grazer Gemeinderat gewählt. Seit März 2008 ist sie
die erste Grüne Vizebürgermeisterin Österreichs und Stadträtin für
Verkehr, Umwelt und Wirtschaftsbetriebe. Lisa Rücker ist außerdem aktives
Mitglied bei der Grünen Wirtschaft und bei den Grünen Andersrum. Sie ist
alleinerziehende Mutter von 2 Töchtern im Teenageralter.
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Gesellschaften, Institutionen, Kirchen haben, wenn sie
zukunftsfähig handeln wollen, auf
Veränderungsprozesse zu reagieren. Dies kann
auch Rückbau bedeuten. Herbert
Beiglböck setzt dabei auf die Steuerung durch
Führungskräfte.
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DI
26. Mai 2009, 19.00-21.00 Uhr |
Eintritt:
5,-/3,- Abo: 18,-/10,- |
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SCHUBUMKEHR!
Klimawandel,
Vizekanzler a.D. Dipl. Ing. Dr. h.c. Josef Riegler,
geboren 1938 in Judenburg, studierte an der Universität für Bodenkultur in
Wien. Er war von 1965 bis 1972 Fachlehrer und Generalsekretär der Kath.
Aktion Steiermark. 1972 wurde er zum Direktor des steirischen, 1980 zum
Direktor des österr. Bauernbundes ernannt. Riegler war von 1975 bis 1983
und von 1991 bis 1993 Abgeordneter zum Nationalrat. Zwischen 1983 und 1987
war er Mitglied der stmk. Landesrgierung, anschließend wurde er
Landwirtschaftsminister. Von 1989 bis 1991 war er Vizekanzler der Republik
Österreich. Nach dem Ausscheiden aus der Parteipolitik engagierte sich
Riegler u.a. im Ökosozialen Forum Österreich und im Ökosozialen Forum
Europa und bekleidete dort seit 1991 das Amt des Präsidenten bzw. seit
2005 des Ehrenpräsidenten. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder und
Großvater von vier Enkelkindern.
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In einem Punkt sind sich
Andreas Wabl
und Josef Riegler
einig: Eine grundlegende Änderung der menschlichen Zivilisation im
Hinblick auf Konsum, Mobilität, |
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VERNISSAGE + KÜNSTLERGESPRÄCHE Klaus Schafler, 2050 pd, stageshot / c-print, 2007
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Die Wissenschaftsgepräche bei den
Minoriten sind in einen Kunstkontext eingebettet: Klaus Schafler und
Arnold Reinisch zeigen dabei in der gleichnamigen Ausstellung
künstlerische Beiträge, die die Herausforderungen und Absurditäten der
derzeitigen Krise und der sich laufend verändernden Weltordnung
reflektieren. Reinisch präsentiert surreale Bilder der Schubumkehr
zwischen Genmanipulation, Menschen als Maschine (Resurr۩tion) und
Immobilienblasen. Schafler steuert Zukunftsblicke aus seinem
transnationalen Projekt 2050 bei, die geopolitische und sozial- |
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Die traditionelle Frühlingsvorlesung in den ersten Kartagen
in der Minoriten-Galerie antwortet auf eine
Gegenwartstendenz, die immer ungemütlicher wird. Dem Fortschritt der
Moderne wohnt eine Verschleiß-Unruhe inne, wobei Vergangenheit zunehmend
entwertet, Zukunft ihrer Substanz beraubt wird. Wer gegen diesen Strom
schwimmen will, ermüdet rasch. Die Frühlingsvorlesungen sind vom Prinzip
Anachronie getragen, also von der Idee, dass engagierte Zeitgenossenschaft
mit dem Mut zur Vorsicht und der Leidenschaft für das Unzeitgemäße
verknüpft werden sollte.
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Dimitré Dinev: Barmherzigkeit |
6., 7., 8. April 2009 (Beginn der Karwoche) Minoritengalerie, Mariahilferplatz 3/II, 8020 Graz |
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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Akademie Graz, DIE PRESSE und Residenzverlag.
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Barmherzigkeit: Dimitré
Dinev recherchiert derzeit für eine Geschichte, die das Leben der
Bettelkinder thematisiert. Diese Kinder werden gezwungen, eine fremde
Schuld zu zahlen. Um das Überleben der Familie zu sichern, müssen sie
betteln gehen, oder sie werden überhaupt an kriminelle Organisationen
verkauft, die Kapital aus der Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit ihrer
Opfer schlagen (bekanntlich ist Menschenhandel einer der lukrativsten
„Wirtschaftszweige“ weltweit). Die Kinder werden dann nach Westeuropa
verschleppt, in Länder, Regionen und Orte, wo sie das meiste Geld
erbetteln können. Ihre Kindheit ist der Erfolgsgarant, sie ist das
Geschäft, sie ist das Kapital.
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Eintritt frei |
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KNOW HOW KNOW WHY - Vom Nutzen und Nachteil des Wissens für das Leben
Podiumsdiskussion mit UProf. Dr. Konrad Paul LIESSMANN UProf. Dr. Rainer BUCHER UProf. Dr. Rudolf EGGER Moderation Doris HELMBERGER
Eine Veranstaltung des Forum Glaube Wissenschaft Kunst und des Kulturzentrums bei den Minoriten
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Welche Vorstellungen von Wissen prägen unser Leben? Was ist an die Stelle des klassischen Wissenskanons getreten? Welches Wissen verspricht Erfolg und Zukunft? Welches nicht? Wer und was bestimmt eigentlich, was gewusst werden soll? Welche Auswirkungen haben diese (untergründig normativen) Vorstellungen auf unser Verständnis von Wissenschaften und ihrer sehr unterschiedliche Reputation? Brauchen wir Wissenschaft vielleicht nur mehr für die Forschung und ist Lehre obsolet geworden? |
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Konstitutiv für die Arbeit des Kulturzentrums bei den Minoriten ist auch die Theoriearbeit im Bereich von Kunst und Religion. Vorträge, Aufsätze, wissenschaftliche Artikel, Vorlesungen an und Kooperationen mit anderen Universitäten sind ein Teil davon. An der Universität Münster entsteht ein Handbuch der Bildtheologie, wo Dr. Johannes Rauchenberger mitarbeitet. Der Aufsatz:"Körperlichkeit - Materialität - Virtualität: Zeitgenössische Bilddiskurse im Spektrum christlicher Bildlichkeit" erscheint in Kürze im 3. Band des Handbuchs, der den Titel "Zwischen Zeichen und Präsenz" trägt. An der Universität Wien hält er Vorlesungen zu Religion und Gegenwartskunst, zu christlicher Ikonographie und Sakralarchitektur. "Religionsdebatten in der Kunst der Gegenwart" war das Thema im WS 2008/09, "Gottesbilder und Bilderverbot im Christentum" jenes des Sommersemesters 2009. Im WS 2009/10 wurde Johannes Rauchenberger gemeinsam mit Alois Kölbl für die Vorlesung "Kunstraum Liturgie" am Institut für Liturgiewissenschaft, christliche Kunst und Hymnologie der Universität Graz beauftragt. Für mehrere Vorträge im deutschsprachigen bzw. europäischen Kontext wurde Johannes Rauchenberger im Jahre 2009 eingeladen. In der Katholischen Akademie in Bayern hielt er zwei Mal einen Vortrag in der Reihe "Zumutung Glaube", in der das Credo ausgehend von Werken der Kunst von DogmatikerInnen beleuchtet wurde. Die Vorträge wurden jeweils im Kulturkanal Bayern Alpha jeweils in einer 30-minütigen Sendung gesendet. Die Titel der Vorträge lauteten:
Beim Symposium "Neue Avantgarde!? Die katholische Kirche in Deutschland und die zeitgenössische Kunst VI" vom 27.-29. Mai 2009, im KSI des Erzbistums Köln, Bad Honef (D) hielt Dr. Johannes Rauchenberger den Eröffnungsvortrag zum Thema: "Domestizierte Zeitgenossenschaft? Zum Idiom der Kirchenkunst um die zweite Jahrtausendwende." In der Katholischen Akademie in Berlin wurde Rauchenberger zu einem europäisch besetzten, geladenen Symposium zum Thema "Katholische Intellektualität" eingeladen, wo er über die Situation in Österreich referierte.
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KUNST UND KIRCHE 2/2009: Die Kunst zu sammeln
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Heft 2/2009 |
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Nach dem im steirischen herbst 2008 entstandenen Theorieheft: "TRANSKULTURALITÄT?
Religion und Migration neu denken" gestalteten Johannes Rauchenberger und
Alois Kölbl, das Redakteursduo von "Kunst und Kirche" Heft 2/2009 mit dem
Thema:
"Die Kunst zu sammeln.
Zwischen Leidenschaft und Musealisierung",
das im Juni 2009 erschien. |
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mOOm: MI, 1. APRIL, 19:30, KHG-Vortragssaal, Leechgasse 24 |
Eintritt frei |
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CHRISTLICHE IKONOGRAPHIE IN ZEITGENÖSSISCHER KUNST? ZWISCHEN TRADITIONSBRUCH, TRANSFORMATIONEN, WEITERENTWICKLUNGEN UND ZITATEN.
Eine Kooperation zwischen KHG, Kulturzentrum bei den Minoriten und Institut für Kunstgeschichte der KF-Uni Graz |
Man soll es ja eigentlich nicht tun: Propheten im eigenen Land zu befragen. Dennoch ist Graz in Bezug auf Kunst und Kirche im deutschsprachigen Raum ein ganz besonders kreatives Feld. In einem öffentlichen Expertengespräch diskutieren wir die Frage, ob und wie es christliche Ikonografie in der zeitgenössischen Kunst gibt – zwischen Traditionsbrüchen, Transformationen, Weiterentwicklungen und Zitaten. emUProf. Dr. Götz Pochat, langjähriger Institutsvorstand am Institut für Kunstgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz, hatte die Idee, über christliche Ikonografie ein Expertengespräch zu führen: mit HProf. DDr. Günter Rombold (Linz), UProf. Dr. Gerhard Larcher (Inst. f. Fundamentaltheologie), Dr. Johannes Rauchenberger (Kulturzentrum bei den Minoriten), HS Alois Kölbl (KHG), Pfarrer Hermann Glettler (AndrÄ Kunst)
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DIE EU IN DER WELT - Die Europäische Union als Global Player
Vortrag von Sonja PUNTSCHER-RIECKMANN in Kooperation mit Akademie Graz und Urania |
Die weltpolitische Landschaft ist in einem tief greifenden Wandel begriffen. Nicht mehr die USA und die EU beherrschen alleine die Weltpolitik, vielmehr entsteht gerade ein breiteres Ensemble von neuen und alten Großmächten, darunter vor allem die aufsteigenden Wirtschaftsmächte China und Indien, die sich mit einer neuen Form von Kolonialpolitik in Afrika profilieren. Welche Rolle wird Europa in diesem Kräftespiel der neuen Weltordnung einnehmen? |
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CulturalPolicySlam für Graz 09
Teil II
der Veranstaltung mit in Kooperation mit Akademie Graz und Urania
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„WIE SOLL
KULTURPOLITIK KONKRET AUSSEHEN?“ |
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IM BRENNPUNKT |
MO 23. März 09 19.30 Uhr |
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CulturalPolicySlam für Graz 09 Statements und Diskussion mit Ludwig Laher und Kulturstadtrat Wolfgang Riedler in Kooperation mit Akademie Graz und Urania |
Ludwig Laher gibt ein Stadtement über die Frage „Was ist/kann Kulturpolitik?“ (der Autor Laher ist engagiert in der europäischen Kulturpolitik und dort Vertreter der KulturproduzentInnen). Daran schließt sich eine Diskussion mit Kulturstadtrat Riedler zum Thema an, basierend auf dem Zusammenschnitt der interessantesten Beiträge des cultural policy slam vom 2. März. |
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ZUR ZUKUNFT DES ABENDLANDES |
Otto Kallscheuer, Politikwissenschaftler und Philosoph, eröffnet die neue Reihe, die zentrale Debatten zum abendländischen Erbe in den Blick nimmt: Fest steht, dass sich Europäer viel eher über ihre Ängste verständigen können als auf eine gemeinsame Identität. Darüber vergessen sie leicht ihre Geschichte. Doch die Zukunft des Abendlandes ist älter der Mauerfall vor 20 Jahren, älter auch als der Kalte Krieg.
Veranstaltungstipp am
folgenden Tag: |
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IM BRENNPUNKT EUROPA II |
Die
großen Herausforderungen der Zukunft sind nur im globalen und europäischen
Horizont anzugehen und zu lösen. Umso erschreckender sind so manche
Entwicklungen der Werthaltungen von Österreicher/innen: steigende
Fremdenfeindlichkeit, zunehmende Sicherheitsorientierung im Verein mit
einer Einengung des Lebenshorizontes auf Familie und Heimat. Ausgehend vom
Befund der Österreichischen Wertestudie 2008 werden Denk- und
Handlungsperspektiven für die Zukunft entwickelt und zur Diskussion
gestellt. Regina Polak, Mag. phil., Dr. theol., MAS, geboren 1967. Von 1997 bis 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Boltzmann-Institut für Werteforschung. Seit 2000 am Institut für Praktische Theologie der Universität Wien, derzeit Institutsvorständin |
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"FAST ALLE TERRORISTEN SIND MUSLIME" |
Das Islambild der
verkürzenden Auslandsberichterstattung ist in den westlichen
Gesellschaften inzwischen auf die eigenen islamischen Gemeinschaften
übertragen worden. Über Muslime wird zunehmend als Fremdkörper diskutiert
und Misstrauen scheint allgegenwärtig. Aufgeregte Debatten entzünden sich
sowohl an Aussagen Einzelner als auch an Statistiken.
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Kulturzentrum bei den Minoriten, Mariahilferplatz 3/I.
STOCK, in Kooperation mit der GIBIS |
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ANNE FRANK -
Schulklassen werden gebeten sich unter der GIBS Nummer
0316/771050 oder per email
(mpfist27@gibs.at) anzumelden |
Das Tagebuch der Anne Frank wurde provokant als das „Coca-Cola des Holocaust“ bezeichnet. Die vom Anne-Frank-Haus konzipierte Ausstellung geht von Annes Geschichte aus, um aktuelle Themen wie Minderheitenrechte, sowie die Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten zu diskutieren. Im Rahmen des Projektes Crossing Borders arbeitet die GIBS mit Schulen in Kärnten, Slowenien und der Steiermark unter der Schirmherrschaft des Anne-Frank-Hauses an einem Brückenschlag zwischen Anne Franks Geschichte und dem Europa des 21. Jahrhunderts. Dem Gedanken der Begegnung und der Peer Education folgend, werden SchülerInnen die Ausstellungsführungen übernehmen und den Dialog anregen. |
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| Ressortleitung: Mag. Barbara Rauchenberger 0316/711133-29 |
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Seit Jahren übernimmt das junge Publikum bei den Minoriten
nicht nur eine kleine Nebenrolle. |
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DIE GROSSE NACHT
(Szenenfotos. J. Rauchenberger)
Sprecher:
Daniel DOUJENIS,
Regie + Konzept:
Idee + Text, Produktionsleitung:
Barbara RAUCHENBERGER,
CHOR:
Grazer Kapellknaben,
DIRIGENT:
ORCHESTER:
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Was geschah in
dieser großen Nacht? Der Himmel, ein Stern, der Engel und Bachs wundersame
Weihnachtsmusik werden von dieser einzigartigen Nacht erzählen. Dabei wird
erstmals das Weihnachtsoratorium in einer Fassung für Kinder zu erleben
sein, die nicht nur die verschiedenen Charakteristika der Instrumente zur
Wort kommen lässt, sondern auch musikalische Motive, Stimmungen und Bilder
vorstellen wird.
Zum konzeptionellen Ausgangspunkt für dieses
Vermittlungskonzert wurde der Fachartikel „In diesen Geschichten bin ich
gemeint“ der Theaterpädagogik der UdK Berlin gewählt. In diesem Artikel
wurde darauf hingewiesen, dass Kinder in ihrem eigenen Spiel sehr
komplexe, fragmentarische mit Sprüngen, Wechseln und Brüchen operierende
Erzählweisen praktizieren. Und deshalb auch das Theater diese Erzählweisen
aufgreifen sollte. Vorraussetzung dafür ist die Erdung in einem Thema,
welches die Kinder existentiell bewegt. Diese Überlegungen waren für
Schüddekopf und Rauchenberger Grundlage für die Vermittlung des
Weihnachtsoratoriums, so dass verschiedene Fragmente / Elemente in die
Moderation eingebunden und die Geschichte an kindliche Erfahrungen
gekoppelt wurden. Als Erzähler wurde die Figur eines Engels eingeführt,
der lange schon nicht mehr auf Erden war, aus einer anderen Zeit zu kommen
schien und „im Wissen“ wieder leuchtender werden wollte. Dieser Engel war
zunächst einmal nicht in der Lage sich an die Weihnachtsgeschichte zu
erinnern und brauchte dafür die Musik. Doch er hatte die Gabe Dinge in der
Musik zu hören, die man beim ersten Hinhören vielleicht nicht hören
konnte. Dies gab ihm die Möglichkeit sich über Bachs Musik an die
Weihnachtsnacht zu erinnern. Und er liebte die Nacht, konnte sie sehr
sinnlich und gut sprachlich beschreiben, aber wusste nicht wie sie sich
anfühlt. Er war fasziniert vom Schlaf, weil er selbst nicht schlafen
konnte. Doch im Laufe der musikalischen Geschichte erinnerte er sich mehr
und mehr daran welche Rolle er in dieser großen Nacht spielte: Er war der
Engel, der den Hirten die frohe Botschaft brachte.
SOPRAN:
Ursula LANGMAYR,
ALT:
Margot OITZINGER,
BASS:
TENOR: |
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THEATER MUNDWERK:
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TERMINE |
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Eine Slapstick-Komödie nach einer Erzählung von Michael
Ende für Kinder ab 6!
Weitere TERMINE
23.10.2009 10.00 Uhr + 16.00 Uhr |
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Figurentheater
TÖBINGER |
TERMINE |
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DAUER
60 Minuten |
Es war einmal ein kleines Mädchen, das hatte jedermann
lieb, am allerliebsten aber ihre Großmutter. Einmal schenkte sie ihm ein
Käppchen von rotem Samt, und weil es nichts anderes mehr tragen wollte,
hieß es von nun an Rotkäppchen. Der Wolf frisst sie beide: das Käppchen
und das Mädchen. Aber hätte Rotkäppchen auch die schönen Blumen gesehen,
wenn der Wolf sie nicht entdeckt hätte?
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Figurentheater
GINGGANZ |
TERMINE |
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Dass Panama ganz wunderbar ist, weiß jedes Kind seit Janoschs Kinderbuchklassiker „Oh wie schön ist Panama“. Aber dass Bär und Tiger von der Bananensuppe für jede Altergruppe, vom Bananenbrot im Abendrot oder den Sandalen aus Bananenschalen träumen, hätte man wohl nie erfahren, wäre da nicht das Figurentheater Gingganz gewesen, welches sich Bär und Tiger fest ans Herz gedrückt hat. DAUER 50 Minuten |
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Figurentheater
Anne-Kathrin Klatt |
TERMINE |
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Ein poetisches Theater mit Figuren, Objekten und Tanz für Kinder ab 4, inspiriert von Nikolai Gogols „Die Nase“.
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Was tun eigentlich Nasen, wenn sie nicht im Gesicht sitzen?
Sich rümpfen oder Schnupfen haben? Tragen sie schöne Kleider, gehen sie in
die Nasenschule oder machen sie sich auf die Suche nach dem schönsten Duft
der Welt?
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Puppentheater
BAVASTEL |
TERMINE |
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Das Moped bringt Kasperl zu seiner neuen Arbeitsstelle als Zahnarzthelfer. Die Hexe ist mit Verwünschungen hinter ihm her, aber es ist nicht ihr bester Tag, und so hext sie sich selber Zahnschmerzen. Zahnarztgehilfe Kasperl geht mit Bohrer, Hammer und großer Zange ans Werk. Ganz schön gefährlich für die Hexe und am Ende auch für den Kasperl.
WEITERE TERMINE
14.5.2009 10.00 Uhr
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Puppentheater
BAVASTEL |
TERMINE |
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Mit der Jause im Rucksack bricht der Kasperl zum
Schwammerlsuchen auf. Im Wald sind aber auch Räuber und Hexe. Als es
knallt, fällt der Kasperl um und schimpft mit dem Räuber: “Jetzt bin ich
tot!“. „Lüge nicht, du redest noch!“ daraufhin der Räuber: „Ich muss dir
ja sagen, dass ich tot bin, sonst weißt du es nicht!“ wiederum der
Kasperl. Daraufhin antwortet der Räuber „Achso“ und ist zufrieden. Klar,
dass der Kasperl den Räuber fängt und die Hexe dazu. |
WEITERE TERMINE
21.11.2008 16.00 Uhr
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MEZZANIN Theater |
TERMINE |
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Eine „tarte au chocolat“ ist rund, schokoladig und gut.
Aber was passiert, wenn bei Zirkus-Clown Jean-Paul und seinem Neffen Erwin
das Ei nicht so will, wie die Köche es wollen? Wenn der Teig davon rennt
und der Zucker spinnt?
WEITERE TERMINE
19.10.2009 10.00 Uhr + 16.00 Uhr |
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Theater MUNDWERK |
TERMINE |
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In einer kalten Winternacht stapft der hungrige Wolf durch
den Schnee. Als er auf ein argloses Schaf trifft, kann er es zu einer
gemeinsamen Schlittenfahrt überreden - mit einem klaren Ziel: Er will das
Schaf fressen! Doch der Ausflug gerät zu einer lustigen und spannenden
Reise durch die Nacht. Und nimmt schließlich eine überraschende Wendung.
Ein wunderbares Theaterstück im Winter über eine Freundschaft, die wärmt
und wohliges Vertrauen schenkt. |
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