| << home >> | PROGRAMM APRIL 2008 | |
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Laufende Ausstellung Minoriten Galerien im
Stiegenaufgang zum Minoritensaal
Geöffnet während Abendveranstaltungen im Minoritensaal u.n.V. 0316711133 |
BAUCHSCHNITTE |
Seit Jahren beschäftigt sich der aus der Oststeiermark stammende Künstler Herwig Kienzl beinahe ausschließlich mit einer einzigen Tierart: der Schlange. In riesigen, für den Raum neu angefertigten neuen Schlangengemälden wird er für den barocken Stiegenaufgang zum Minoritensaal einen malerisch-animalen Kontrapunkt mit der Haut jenes Tieres setzen, dessen Ästhetik, Form aber auch Eleganz Künstler von der Antike bis zur Gegenwart fasziniert hat. |
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VERNISSAGE
Öffnungszeiten |
Jörg Auzinger |
Jörg Auzinger beschäftigt sich in seinen künstlerischen Arbeiten mit den gesellschaftspolitischen Aspekten einer technologiebasierten Kommunikationsgesellschaft. In interaktiven Installationen, photographischen Arbeiten, sowie in Videos und Filmen analysiert der 1972 geborene Künstler die Funktion von neuen und alten Medien und deren Konstruktion von Wirklichkeiten und die damit einhergehenden Veränderungen unseres Realitätsbegriffs. |
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FR, 4. April
Kleiner Minoritensaal |
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Die Lyrik nimmt innerhalb der Literatur einen oftmals vernachlässigten Platz ein. Um dem entgegenzuwirken, hat das Österreichische Kulturforum Budapest gemeinsam mit dem Collegium Hungaricum in Wien und dem Kortina Verlag eine Lyrikreihe ins Leben gerufen, die sich laut Projektkonzept mit »modernen Klassikern« in der ungarischen bzw. deutschsprachigen Lyrik befasst. Ungarische Dichterinnen und Dichter werden eingeladen, sich ein deutschsprachiges Pendant, einen »Seelenverwandten« zu wählen. Gemeinsame Lesungen und Werkstattgespräche sowie der bibliophil ausgestattete, zweisprachige Band mit angeschlossenem Hörbuch, der jedem Dichterpaar gewidmet wird, sollen eine intensive und grenzüberschreitende Lyrikvermittlung ermöglichen. |
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SA 5. April
| Kleiner Minoritensaal Gruppen ab 10 Pers.: EUR 4,50 INFO + KARTEN: (0316)711133-31 |
KAsperl und der verflixte schlüssel
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Ein Maskenball ist vorzubereiten. Der Kasperl bekommt ein Handy, den Generalschlüssel und immer wieder Anweisungen. Die Prinzessin neckt ihn mit einer Hexenmaske, die sie am Abend tragen möchte. Da ist es nicht verwunderlich, dass Kasperl in der Hektik die verkleidete Prinzessin mit der echten Hexe verwechselt. So kommt der Schlüssel zur Schatzkammer in falsche Hände. Wenn da nicht im letzten Augenblick noch Kasperls Hund zu Hilfe gekommen wäre, der die „falsche Hex“ erschnüffelt, nicht auszudenken! |
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Vernissage
KÜNSTLERGESPRÄCH SA 12. April |
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Mythologische,
religiöse oder schlicht alltägliche Gegenstände der Lebensbewältigung wie
Krücken, Urinale, Roll- oder Kinderstühle veredelt der kroatische Künstler
Kristian Kožul zu Kunstwerken, die in einen beträchtlichen Widerspruch zu
ihrer eigentlichen Bestimmung geraten. Keuschheitsgürtel etwa sind kostbar
vergoldet und nach innen verziert, Baby- und Kinderstühle mit Spikes
versehen und mit Nietketten versperrt. Kožuls Arbeiten sind im wahrsten
Sinne des Wortes frech, gleichzeitig fordern sie aber zu einem
geistreichen Spiel auf, über die Potenzialität des Lebens und seiner in
Anspruch genommenen oder behinderten Freiheit nachzudenken.
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SA, 12. April | 20.00 Uhr Kleiner Minoritensaal Eintritt: 6,50 /3,50 |
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Bewegung ist unsere Daseinsform, alles Leben ist Bewegung. Auch das Schreiben ist ein Abenteuer der Bewegung – man weiß nie vorher, in welche Dimensionen es einen trägt. So vielfältig die Stimmen der slowakischen Autoren, so mannigfaltig sind auch ihre Zugänge zum ewigen Thema Bewegung – und hier präsentiert sich nur ein kleiner, wenn auch hochkarätiger Ausschnitt aus der reichen slowakischen Gegenwartsliteratur. Es gibt noch viel zu entdecken… |
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SO, 13. April | 15.00-20.00 Uhr Minoritensaal Eintritt (inkl. Buffet) 1 Performance: 12,-/6,- 5 Performances: 26,-/13,- KURATORIN: Eveline Koberg TECHNIK: Sabine Wiesenbauer |
In der Slowakei war
der „Beginn“ zeitgenössischer Tanzkunst vorerst durch geschlossene Grenzen
und damit weitgehend einen nicht existenten Kulturaustausch geprägt.
Lediglich ein paar wenige durften für kurze Zeit „hinaus“, kamen „voll
bepackt“ zurück und wurden die ersten Lehrer zeitgenössischer
Tanz-Entwicklungen. |
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DI, 15. April | 15.00 + 17.00 Uhr Minoritensaal
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Ein musikalisch-spaciges Weltraumabenteuer für Kinder von 6 bis 12! |
Rocca Raccheti ist eine verwegene Astronautin. Ihren Dienst versieht sie auf der Raumstation SPIFF2. Ihre Aufgabe ist es, den zwölf Sternbildern des Tierkreises ihre Geheimnisse zu entlocken und sie zu erforschen. Die Musik für die fantastischen Klänge der Sternbilder liefern Klarinetten, Akkordeon, eine Spieluhr und die geheimnisvoll aus der Galaxie tönenden Melodien des Komponisten Karlheinz Stockhausen. |
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17. April | 19.30 Uhr Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3 / 2. Stock Eintritt: 6,-/3,-
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EUROPAS IDENTITÄT UND DIE RELIGIONEN |
Mit seiner brillanten Analyse „Europa. Eine exzentrische Identität“ (2003) lenkte Rémi Brague seinen Blick auf die Anfänge Europas außerhalb seiner selbst und auf den Entstehungsprozess von Kulturen, die sich zumeist aus bestehenden Kulturen heraus entwickeln. Wenn die Wurzeln Europas außerhalb des europäischen Raumes liegen, so liegt der Kern europäischer Identität in der steten und erneuten Selbsterfindung in Beziehung zu anderen Kulturtraditionen. Wie stark aber ist die Identität stiftende Kraft zu Renaissancen in der Gegenwart angesichts virulenter Konfliktlinien entlang der Religionen?
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19._26.April | 16.00 Uhr 25.04. ausverkauft Kleiner Minoritensaal Eintritt: 6,00 Gruppen ab 10 Pers.: EUR 4,50 INFO + KARTEN: (0316)711133-31 |
für schleckermäuler und schokolade-narren ab 5! |
Eine "tarte au chocolat" ist rund, schokoladig und gut. Aber was passiert, wenn bei Zirkus-Clown Jean-Paul und seinem Neffen Erwin das Ei nicht so will, wie die Köche es wollen? Wenn der Teig davonrennt und der Zucker spinnt? Zwei Meisterköche auf der Suche nach dem richtigen Rezept backen im Duett und liefern ein durch und durch komisches Slapstick-Stück. Man darf auf eine weiter legendäre KumEina-Produktion gespannt sein. |
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DO, 24. April
| 20.00 Uhr Kleiner Minoritensaal Eintritt: EUR 3,00 |
Die Poetry von Xóchil A. Schütz bewegt sich zwischen Lied und Gedicht. In
einfacher Sprache versucht sie der Komplexität des Leben und der Welt
gerecht zu werden. In ihren Slam-Stories sucht sie nach Tempo und
treffenden Bildern für die Absurditäten des alltäglichen Lebens.
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DI 01._08._15._ 22._29. April
_ 06. Mai | 19.00 Uhr Minoriten Galerien Mariahilferplatz 3, 2. Stock Eintritt: 5,- / 3,- |
Wir thematisieren die Bedingungen der Wissenschaften selbst, ihre Freiheit, ihren Anspruch, ihr Vermögen, ihre Hybris und ihre Grenzen. Die Wissenschaftsgespräche bei den Minoriten 2008 fragen nach der Machbarkeit von Leben, Wissen und Sinn. Sie bringen mit einer unbekümmerten Frechheit Wissenschaften mit Machenschaften in Verbindung. Sie kratzen am Image der Freiheit. Sie fordern sie damit heraus, zu widersprechen, ihre Bedingungen offen zu legen und ihre Abhängigkeiten zu benennen. |
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DI, 29. April
| 20.00 Uhr Kleiner Minoritensaal Eintritt: EUR 6,50/3,50 |
LITERATUR-PLATTFORM POETRO
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Ein Abend, an dem die eigene Gallenblase zum Schachspiel lädt, Paula sich zu ihrem Museumsdasein bekennt und die Literatur gefragt wird, wie viel Musik eigentlich in ihr steckt. Diese räuspert sich und hüstelt verlegen. Unter uns gesagt: genauso machen das auch junge Mädchen. |
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Vernissage Minoriten Galerien im
Stiegenaufgang zum Minoritensaal
Geöffnet während Abendveranstaltungen im Minoritensaal u.n.V. 0316711133 |
AUFSTIEGSHILFEN |
Die Kärntner Künstlerin Gertrud Weiss-Richter, die in behutsamer Manier grandios die Techniken der Grafik, der Malerei und der plastischen Gestaltung beherrscht, wird für den Stiegenaufgang zum Minoritensaal eine Installation entwickeln, die das zentrale Thema ihrer letzten Jahre zum Thema hat: „Aufstiegshilfen". Immer wieder erscheint in den Arbeiten das Stufenmotiv, mit dem sich die Künstlerin bereits seit 10 Jahren auch in Fotografien intensiv beschäftigt. Am Vorabend zum Himmelfahrtstag wird sie diese Intervention eröffnen |
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HERZLICH WILLKOMMEN IM KULTURZENTRUM BEI DEN MINORITEN | |