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Fragen nach der Bildlichkeit der Bilder sind eine Leitlinie des Minoriten Galerien Programms 2007. Joseph Marsteurer beginnt mit dieser Fragestellung mit einer ausladenden und durchdachten Installation. |
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Kurator: Johannes Rauchenberger
Vernissage: Mittwoch, 17. Jänner 2007, 19 Uhr Ausstellungsdauer: Bis 14.2.2007 geöffnet von MO-FR 10-18 Uhr u.n.V.
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Welche Funktion hat ein Bild, das seiner äußeren Erscheinung nach ein Bild ist, dessen innere Konstitution jedoch dazu in Widerspruch gerät? Oder anders gefragt: Gibt es Formmaterial, das im Zusammenspiel mit einer Bildfläche seine Umfunktionierung zu Bildmaterial verhindert? Ein Zustand, der sowohl Noch-nicht-Bild als auch Nicht-Mehr Bild ist, der dem Bild ausschließlich Rahmenfunktion zugesteht, ihm seine eigentliche Funktion als Medium abspricht. Der Wiener Künstler Joseph Marsteurer geht in seiner künstlerischen Arbeit mit einer vergleichbar seltenen Konsequenz dem „Sein des Bildes“ nach. Zeitgenössische Debatten über das Bild finden sich bei Marsteurer in einer radikal konstruierten künstlerischen Arbeitsweise wieder. Fragen nach Bildraum und Betrachterraum, nach Virtualität und Realität, nach Medialität und Funktion werden in Installationen erprobt und mit ihren Ausdrucksmittel auch behauptet. Der Betrachter kann so leibhaftig durch das Bild „durchgehen“, ein Raum wird angeschnitten, ein anderer verschoben, Pinselstriche werden als Medium vom Trägermedium gelöst und eingeschweißt – und als solche verpackte wieder auf die weiße Bildfläche gelegt, die man eben dabei ist zu durchgehen. In einem anderen Raum, der virtuell verschoben wurde und dessen neuer Denkraum sich doch mit dem ursprünglichen verschneidet, finden sich Farbflecken auf verschiedenen Stoffen, eine Art Sammlung oder Ansammlung. Sie sind teilweise wie Bilder an der Wand präsentiert und befinden sich doch zum Großteil in einem Wühlkorb. |
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Joseph MARSTEURER, |
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WILLKOMMEN in den MINORITEN GALERIEN Graz!
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