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Vernissage: 7.12.2006, 19.00 Uhr Ausstellungsdauer: Bis 6.1.2007
In den Weihnachtsfeiertagen (27.-30. Dezember 2006 und 2.- 6. Jänner
2007) ist jeweils ein Mitglied der Gruppe 77 in der Ausstellungshommage von
14-18 Uhr anwesend, sodass auch persönlich mit und über die Kunst Gerhard
Lojens gesprochen werden kann.
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In Interviews hat Dr. Kerstin Braun
die KünstlerInnen zu Gerhard Lojen befragt, die im begleitenden
Katalogbuch neben weiteren Texten von Dr. Christa Steinle und
Dr. Johannes Rauchenberger dokumentiert sind.
Zum Katalogtext von J.
Rauchenberger
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„So abstrakt Lojens Bilder auch scheinen
mögen, die er in 45 Jahren zwischen informellem Materialbild und
geometrischer Abstraktion bis hin zum Nullpunkt entwickelt hat, in
Wirklichkeit sind Lojens abstrakten Bilder Symbiosen von Erfahrungen im
Widerstand gegen das provinzielle Vergessen“ (Christa Steinle).
So klar und entschieden lautete das Resumée des Eröffnungstextes zu den
„Werken 1955-2000“ anlässlich der großen Retrospektive Gerhard Lojens in
der Neuen Galerie Anfang 2001. Fünf Jahre später, am 16. Dezember 2005,
starb Lojen an der Folge einer heimtückischen Krankheit, einige Tage nach
seiner Ausstellung im Künstlerhaus, wo die schier unerschöpflichen Bilder
auch der letzten fünf Jahre im Arrangement von Werner Fenz zu sehen waren.
Fenz hat Lojen dabei nach Fabian als „nunmehrigen Doyen der abstrakten
Malerei in der Steiermark“ bezeichnet.
In Würdigung seines Lebenswerkes veranstaltet die Gruppe 77, deren
Gründungsmitglied er war, in den Minoriten Galerien eine „Hommage a
Gerhard Lojen“. In dieser Ausstellung werden Arbeiten aus
unterschiedlichsten Schaffensperioden von Gerhard Lojen gezeigt und so die
Weite seines künstlerischen Ansatzes dokumentiert, angefangen von seiner
Inspiration durch Kurt Weber in der Grazer Sezession, über die Entwicklung
des Materialbildes, die geometrischen Formen, die Randzonenbilder, die
Gemeinschaftsarbeiten mit Hans Bischoffshausen, bis zu den Buchobjekten
und den Arbeiten in Weiß.
Jedes Gruppenmitglied hat ein Werk aus Lojens Oeuvre ausgesucht und
reagiert darauf mit einer eigenen künstlerischen Arbeit. Eine bewusst
persönliche Auseinandersetzung mit seinem Werk und seiner Person wird
dabei gesucht.
An dieser Hommage beteiligen sich folgende Künstler und Künstlerinnen:
Sigi Amtmann, Fria Elfen, Elisabeth Gort, Hans Jandl, Peter Hauser,
Richard Hirschbäck, Dietmar Kiffmann, Luise Kloos, Claudia Klucaric,
Andrea Knecht, Hans Kuhness, Erwin Lackner, Erika Lojen, Stefan Maitz,
Aurelia Meinhart, Heribert Michl, Alois Neuhold, Ingeborg Pock, Wolfgang
Rahs, Pascal Raich, Klaus Reisinger, Werner Schimpl, Kurt Stadler, Edith
Temmel.
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