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PROGRAMM MINORITEN KULTUR GRAZ im NOVEMBER 2006 12/2006 >>
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Minoriten-Galerien, II. Stock In Kooperation mit der Akademie Graz |
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MONTAG, 30. OKTOBER, 19 Uhr_ DIENSTAG, 31. OKTOBER MITTWOCH, 1. NOVEMBER |
Getreu der Maxime Kierkegaards, dass der Unglücklichste derjenige ist, der entweder in der Vergangenheit (Erinnerung) oder in der Zukunft (Hoffnung) leben muss, ist es an der Zeit, sich auch der zweiten Gestalt des modernen unglücklichen Bewusstseins, die sich als unbedingter Wille zum Neuen, zur Zukunftsoffenheit, zur Zukunftsfitness, zu Zukunftsmärkten, zum zukünftigen Wettbewerb, schlicht zur Zukunft und ihrem Kommen maskiert, ein wenig unter die Lupe zu nehmen. Ist vom „kommenden Gott“ der Chiliasten, Romantiker und Utopisten in der Spätmoderne nur das „Kommen“ übrig geblieben? Wie geht es den Menschen, deren Daseinsmodus zentral durch dieses Warten und den Anspruch auf Zukunft bestimmt ist? |
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HERBSTVORLESUNG |
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Freitag, 3.11.
| 18.00 Uhr,
Sa 4.11. | 16.00 Uhr Weitere Termine: 16./17./18./21.11. | 16.00 Uhr_ |
Frau Sophie ist Sängerin. Täglich übt sie von morgens bis tief in die Nacht. Und das zum Leidwesen ihrer Nachbarin Frau Margarethe, die nichts mehr liebt als Ruhe und Gemütlichkeit. In ihrer Verzweiflung kramt Frau Margarethe nach ihrer alten Gitarre. Spielend nimmt sie den Kampf mit ihrer singenden Nachbarin auf, bis - wie könnte es anders sein - die Mauer, die die beiden von einander trennt, einstürzt. Nun steht dem gemeinsamen Musizieren nichts mehr im Wege... |
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MEZZANIN Theater:
VIEL LÄRM UM MUSIK |
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Schauspiel: Hanni Westphal, Verena Kiegerl REGIE: Martina Kolbinger-Reiner KOSTÜME: Bianca Fladerer MUSIK: Bernd Heinrauch Licht/Design: Gerhard Michl |
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Kleiner Minoritensaal EINTRITT €8/€4,-,- In Kooperation mit der Akademie Graz |
DI 7. NOVEMBER, 19.00 Uhr, MO 13. NOVEMBER, 19.00 Uhr, DO 23. NOVEMBER, 19.00 Uhr, MI 29. NOVEMBER, 19.00 Uhr Kleiner Minoritensaal |
Spiritualität gilt Zukunftsforschern als attraktiver Markt – der
Wellness-Boom inkludiert mittlerweile auch spirituelle Befriedigung. Ein
Indiz für Gutgläubige von einer „Rückkehr der Religion“ zu sprechen – in
der Großwetterlage fast flächendeckender Säkularisierung. |
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LIFESTYLE RELIGION
Zerstreuung und Versammlung - |
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Kleiner Minoritensaal EINTRITT €8/€4,-,- In Kooperation mit der Akademie Graz |
DI, 7. NOVEMBER, 19.00 UHR, Kleiner Minoritensaal |
Die spätmoderne Sinnsuche entsteht im globalen Empire, das die bewohnbare
Welt vereint oder doch durch transnationale Informationsströme vernetzt.
Wenn wir beständig mit anderen Optionen, mit fremden Zugehörigkeiten
konfrontiert werden, und also die Identität "wählen" müssen, verlieren
unsere eigenen "Identitäten" ihre Selbstverständlichkeit. Wer sind wir
eigentlich selber? |
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Zerstreuung und
Versammlung
VORTRAG UProf. Otto KALLSCHEUER/Berlin Moderation: UProf. Rainer Bucher |
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EINTRITT FREI |
SONNTAG, 12. NOVEMBER, 15.00 – 18.00 Uhr, Minoritensaal |
PROGRAMM |
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LESEFEST
SÜDOSTEUROPA
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Kleiner Minoritensaal EINTRITT €8/€4,-,- In Kooperation mit der Akademie Graz |
MO, 13. NOVEMBER, 19.00 UHR, Kleiner Minoritensaal |
Noch in den 70er-Jahren galt die These von der Säkularisierung, dem allmählichen Verschwinden der Religion aus unserer Gesellschaft, als sichere Prognose. Doch jüngste Forschungen zeigen, dass diese falsch sei: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind religiöse Themen in neuen Gewändern mit Sinn- und Heilsbotschaften wiedergekehrt. Ausgerechnet im urbanen Milieu sei der Trend einer „Respiritualisierung“ zu beobachten: Dabei wollen individuelle Bedürfnismenüs Stillung finden und biografische Eigenkompositionen kreativ tätig werden – auch in Sachen Religion. Spiritualität bewegt sich damit auf dem freien Markt. Müssen/sollen die Kirchen dabei mitgehen? Wo liegt die Grenze einer solchen wettlaufenden Dynamik? |
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zeitgenössische
Spiritualität
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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Karl-Franzens Universität Graz, dem Institut für Romanistik und szene instrumental |
DO, 16. NOVEMBER, 20.00 UHR, Minoritensaal |
Autoren und Autorinnen, die mit literarischen Spielregeln arbeiten, stellen grundsätzlich und ganz unmetaphysisch das Wort an den Anfang. Sie nehmen das Wort als Ausgangspunkt, nicht ein Gefühl oder eine Erfahrung, und schon gar keine Botschaft, die sie mittels Sprache ausdrücken wollen.
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OULIPO & OPLEPO
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Kleiner Minoritensaal EINTRITT FREI!
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Mittwoch, 22. November | 20.00 Uhr Kleiner Minoritensaal |
Der slowenische Schriftsteller Andrej E. Skubic schreibt in seinen Texten über Helden im sozialen Abseits, das alltäg-liche Leben hinter vier Mauern, die junge Generation, die ziellos dahinlebt und über die kulturelle Vielfalt der Haupt-stadtbewohner des jungen Nachbar-staates. Seine Romanfiguren sprechen eine deftige Alltagssprache, den städtischen Slang der Jugendlichen, Zuwanderer, Emporkömmlinge und der alt gewordenen Hippies. Skubic geht mit Dialogen sparsam um, sein häufigstes Ausdrucksmittel ist der innere Monolog. Der Leser hat direkten Zugang zum Bewusstsein seiner Romanhelden, ihren Denk- und Betrachtungsweisen, ihrer Sehnsucht und Träume. |
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ANDREJ E.
SKUBIC |
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EINFÜHRUNG: Broza Prunc-Kiticic ÜBERSETZUNG: Studierende d. Instituts f. Slawistik, KF-Uni Graz |
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Kleiner Minoritensaal EINTRITT €8/€4,-,- In Kooperation mit der Akademie Graz |
DONNERSTAG, 23. NOVEMBER, Kleiner Minoritensaal |
In der Esoterikbewegung spiegelt sich das Lebensgefühl der Postmoderne: individuelle Sinnsuche, Flexibilität, Spontaneität, Erlebnis- und Konsumorientierung. Welche subjektiven Motive stehen hinter der esoterisch-spirituellen Sinnsuche? Und inwieweit sind in der gegenwärtigen New-Age-Szene nach wie vor gesellschaftskritische Werthaltungen vorzufinden – entstand sie doch in den 1960er Jahren als gegenkulturelle Reaktion auf das Unbehagen in der Modernität und die Vorherrschaft des rationalen Denkens und Planens in der modernen Gesellschaft? |
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Spirituelle
Wanderer
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jeweils um 16.00 Uhr in der MINORITEN Galerie Graz,
Mariahilferplatz 3, 2. Stock DAUER 60 Minuten EINTRITT €6 (eine Begleitperson frei) |
DO, 23. NOVEMBER, 16.00 UHR, MINORITEN Galerien, Mariahilferplatz 3, 2.
Stock WEITERE TERMINE 24., 25., 27., 28., 29., 30. NOVEMBER + 01. und 02. DEZEMBER, 16.00 Uhr GESAMTKONZEPT IDEE
+ GESAMTLEITUNG: Edith Draxl |
Wir freuen uns: Die TheaterKunstTage in den MINORITEN Galerien werden auch dieses Jahr um eine weitere Produktion reicher. Abermals erwartet das junge Publikum eine herrlich seltsame Welt in den Räumen der Galerie. Und das heißt: eine Bühne soweit das Auge reicht, flauschige Buchstabenwürmer da und dort und mitten drin ganz einfach Schnickschnack. Die fantastisch absurden Geschichten und Gedichte des russischen Autors Daniil Charms liefern diesmal die Bausteine für ein Spiel zwischen Hier und Anderswo. Denn sie alle erzählen von den traumhaften Momenten, die für Augenblicke die Wirklichkeit aus der Bahn werfen: Und da kann es dann schon einmal sein, dass die Wände spazieren gehen, der Stuhl sich zwei Paar Stiefel kauft und ein Mensch im Hand Umdrehen (!) plötzlich ein anderer ist. |
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bAHn
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Montag, 27. November | 20.00 Uhr Programm: 1+1=1 (2006) für zwei Bassklarinetten Legno. Erdre III (2003) UA für Fagott Legno. Erdre V (2004) für Fagott |
Mit dem 1960 geborenen Pierluigi Billone widmen die Minoriten einem der ungewöhnlichsten und zugleich originärsten italienischen Komponisten der Gegenwart ein großes Portraitkonzert. Ausgangspunkt seines kompositorischen Oeuvres ist immer die intensive Auseinandersetzung mit den jeweiligen penibel ausgewählten Instrumenten. So entstanden in den letzten Jahren Werke mit oft ungewöhnlichen Besetzungen, die durch ihre komplexe wie auch luzide Schönheit beeindrucken. INTERPRETiNNEN: Petra Stump, Bassklarinette Heinz-Peter Linshalm, Bassklarinette Lorelei Dowlin, Fagott |
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PIERLUIGI BILLONE |
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Kleiner Minoritensaal EINTRITT
€6,50/3,50 |
Dienstag, 28. November | 20.00 Uhr Kleiner Minoritensaal ÜBERSETZUNG: Harald Fleischmann |
„Jedes Volk hat
zumindest eine geniale Leistung – und das ist seine Sprache“
"(...) Rasanaŭ ist ein
Zauberer. In seinen Gedichten findet man eine gemütliche Kälte, eine
beruhigende Unruhe, ein unaufdringliches Licht. Rasanaus Philosophie
verändert viele Leser in Belarus. Rasanau bringt die belarussische
Literatur dorthin zurück, wo sie vor vielen Jahren verschwunden ist. Nach
Europa…" |
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LITERATUR AUS
WEIßRUSSLAND
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MITTWOCH, 29. NOVEMBER, 20.00 UHR, |
Was lange währt,
wird endlich gut. Diesmal war’s vielleicht gar zu lang und dafür wollen
wir uns bei unserem teuren und treuen Publikum entschuldigen. Es geht eben
nicht immer so, wie es sich der Veranstalter wünscht. Mit neuer
akkordeonistischer Kraft nun also zum dritten Mal angekündigt sei Daniel
Mayers neues Riesenwerk. TRIO EIS: |
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DANIEL MAYER |
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Kleiner Minoritensaal EINTRITT €8/€4,-,- In Kooperation mit der Akademie Graz |
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MITTWOCH, 29. NOVEMBER NOVEMBER, Kleiner Minoritensaal |
Nur wer in seinem Leben Sinn zu sehen vermag, wird Glück und Zufriedenheit finden. Die tiefe Sehnsucht des Menschen nach dem Gefühl des Eingebundenseins in einen Sinnzusammenhang hat neben philosophischen und religiösen auch psychologische Hintergründe, auf die Viktor Frankl hingewiesen hat. Er sah in der Sinnfindung eine ganz persönliche Aufgabe, die jeder Mensch täglich für sich selbst wahrzunehmen hat und die ihm von niemandem abgenommen werden kann. Vor dieser Frage erfährt sich der Mensch letztlich allein. Mehr >> |
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auf der Suche nach
Sinn.
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