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PROGRAMM MINORITEN KULTUR GRAZ im DEZEMBER 2006 12/2006 >>
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Kleiner Minoritensaal l |
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FR, 1. Dezember,
20.00 UHR, Kleiner Minoritensaal |
Bei Hammers Gedichtfolge „aus einer un/geschlossenen Abteilung“ handelt es sich um eine Poesie, die in psychische Randzonen führt, in Grauzonen, die von Fabel- und Mischwesen, halb Mensch und halb Tier, bevölkert sind. Wie bereits in etlichen früheren Bänden des Autors gelangt auch hier eine starke, instinktive Skepsis allen gesetzten Normen und Ordnungen, allem vermeintlich Natürlichen gegenüber zu eigenem und eigenwilligem Ausdruck. |
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FINSTERNIS
SONNE ICH
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jeweils um 16.00 Uhr in der MINORITEN Galerie Graz,
Mariahilferplatz 3, 2. Stock DAUER 60 Minuten EINTRITT €6 (eine Begleitperson frei) |
FR, 1. und SA, Dezember, 16.00 UHR, MINORITEN Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock REGIE Edith Draxl BÜHNENBILD Andrea Markart |
Wir freuen uns: Die TheaterKunstTage in den MINORITEN Galerien werden auch dieses Jahr um eine weitere Produktion reicher. Abermals erwartet das junge Publikum eine herrlich seltsame Welt in den Räumen der Galerie. Und das heißt: eine Bühne soweit das Auge reicht, flauschige Buchstabenwürmer da und dort und mitten drin ganz einfach Schnickschnack. Die fantastisch absurden Geschichten und Gedichte des russischen Autors Daniil Charms liefern diesmal die Bausteine für ein Spiel zwischen Hier und Anderswo. Denn sie alle erzählen von den traumhaften Momenten, die für Augenblicke die Wirklichkeit aus der Bahn werfen: Und da kann es dann schon einmal sein, dass die Wände spazieren gehen, der Stuhl sich zwei Paar Stiefel kauft und ein Mensch im Hand Umdrehen (!) plötzlich ein anderer ist. |
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Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock
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Donnerstag, 7. Dezember | 19.00 Uhr Öffnungszeiten: |
Gerhard Lojen wird von der Gruppe 77, deren Gründungsmitglied er war, in einer Hommage zu seinem ersten Todestag (+16.12.2005) geehrt. Dabei werden Arbeiten aus unterschiedlichsten Schaffensperioden von Gerhard Lojen gezeigt und so die Weite seines künstlerischen Ansatzes dokumentiert. |
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HOMMAGE À GERHARD LOJEN |
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jeweils um 16.00 Uhr in der MINORITEN Galerie Graz,
Mariahilferplatz 3, 2. Stock DAUER 45 Minuten EINTRITT €2 |
SA 9., SO 10. Dezember, SA 16., SO 17. Dezember, 16.00 UHR, MINORITEN Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock |
Der Nussknacker ist Maries schönstes Weihnachtsgeschenk. Und er scheint ein ganz besonderes Geheimnis zu verbergen. Denn in der Nacht taucht plötzlich der niederträchtige Mausekönig auf. Ein wildes Treiben bricht aus. Mutig und liebevoll steht Marie dem Nussknacker bei - und gelangt so in das Reich der wunderbaren und kleinen Dinge, die nur erblickt, wer Augen dafür hat. Und Ohren, die Martin Horn beim Lesen dieses weltberühmten Kunstmärchens lauschen.
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NUSSKNACKER UND MAUSEKÖNIG
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Minoritensaal EINTRITT €15,-/7,- |
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Samstag, 9. Dezember | 20.00 Uhr KAMMERMUSIK 1958 für Tenor, Gitarre und acht Solo-Instrumente über die Hymne "In lieblicher Bläue" von Friedrich Hölderlin
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Die „Kammermusik 1958“ beschwört die antike Welt und Kultur, den bewunderten Dichter Friedrich Hölderlin und dessen Griechenlandbild. Für Henze ist Hölderlins Prosahymne „In lieblicher Bläue“ eine „Begegnung von Deutschland und Griechenland in der Vision eines Dichters, dessen Haupt der Wahnsinn umwölkt, der in Bruchstücken stammelt, mit herrlichen scheinbar zusammenhanglosen Phrasen.“ INTERPRETiNNEN: Tamas Rolik, Tenor und |
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HANS WERNER HENZE |
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Dienstag, 12. Dezember | 20.00 Uhr TRIO TRITONOUS |
Morton Feldman wäre heuer 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass bieten die Minoriten ein besonderes Schmankerl in der Vorweihnachtszeit. Das Trio „Tritonous“ aus Graz mit den jungen Musikern Maria Mylaraki (Klavier), Kathrin Lenzenweger (Violine) und Philipp Comploi (Violoncello) spielen das achtzigminütige Klaviertrio von Morton Feldman aus dem Jahr 1980. |
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MORTON FELDMAN:
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Kleiner Minoritensaal EINTRITT €3,- Mit freundlicher Unterstützung von der Kulturvermittlung Steiermark |
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DONNERSTAG, 14. Dezember | Kleiner Minoritensaal |
Seit einigen Jahren tun sich Mieze Medusa und Markus Köhle als umtriebige SprachperformerInnen auf dem literarischen Feld um und ernten für ihr lyrisch-politisch-witziges Programm Applaus von allen Seiten. Im Textgepäck findet sich in 5-Minuten-Sequenzen gegliedert gerappte Sozialkritik, Stabreimparaden aus dem Alltagsleben, Schnellsprechprosa aus der Magengrube, interaktives Hausbauen, HipHop-affine Liebeslyrik im Kampf gegen Windmühlen und einiges mehr. Die eigenwilligen und gegensätzlichen Stile von Mieze Medusa und Markus Köhle ergänzen sich und ergeben ein kompakt-vertracktes Hörerlebnis.
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