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Wir freuen uns: Die TheaterKunstTage in den MINORITEN Galerien werden auch dieses Jahr um eine Produktion reicher. Abermals erwartet das junge Publikum eine herrlich seltsame Welt in den Räumen der Galerie. Und das heißt: eine Bühne soweit das Auge reicht, flauschige Buchstabenwürmer da und dort und mitten drin ganz einfach Schnickschnack. Die fantastisch absurden Geschichten und Gedichte des russischen Autors Daniil Charms liefern diesmal die Bausteine für ein Spiel zwischen Hier und Anderswo. Denn sie alle erzählen von den traumhaften Momenten, die für Augenblicke die Wirklichkeit aus der Bahn werfen: Und da kann es dann schon einmal sein, dass die Wände spazieren gehen, der Stuhl sich zwei Paar Stiefel kauft und ein Mensch im Hand Umdrehen (!) ein anderer ist.


PREMIERE: 23. NOVEMBER, 16.00 Uhr
TERMINE AM NACHMITTAG 24., 25., 27.,
28., 29., 30. NOVEMBER + 01., 02. DEZEMBER, jeweils 16.00 Uhr

VORMITTAGSTERMINE FÜR SCHULEN 24., 27., 28., 29., 30. NOVEMBER+ 01. DEZEMBER, jew. 10.30 Uhr

SPIELORT MINORITEN Galerien, Mariahilferplatz 3/2. Stock
DAUER 60 Minuten
 

GESAMTKONZEPT+IDEE: Edith Draxl
ALLES SICHTBARE:
KONZEPT und DURCHFÜHRUNG Andrea Markart
ALLES HÖRBARE:
TEXT von Daniil Charms, MUSIK von Bert Dittrich
VIDEO: IDEE und STORYBOARD von Andrea Markart; ANIMATION: Julia Laggner
SCHAUSPIEL: Karin Gschiel
GESAMTLEITUNG: Edith Draxl
BESONDEREN DANK AN: Thomas Markart, Adnan Kuljuh, Arnel Buljubasic, Servenay Jessie, Andrea Stumpfl, Michael Stumpfl, Lore Hindinger, Barbara Rauchenberger,
und an die kleine Feli, die ihrer Mama für die Arbeit genügend freie Zeit gegeben hat.



 

Daniil Charms, eigentlich Daniil Iwanowitsch Juwatschow, wurde 1906 in Petersburg geboren. Er trat von 1925-1930 als wichtigstes Mitglied der avantgardistischen Gruppe Oberiu (Vereinigung für reale Kunst) bei öffentlichen Darbietungen auf. Seine absurden, nachfuturistischen Werke wurden unterdrückt. Charms wich in die Kinderliteratur als Existenzgrundlage aus. Die Geschichten erzählten trotzdem von seinen Positionen. 1941 wurde er verhaftet. Charms starb 1942 in der Haft. Vermutlich ließ man ihn während der Blockade Leningrads verhungern.
1956, im Zuge der Entstalinisierung wurde Charms offiziell rehabilitiert - dies galt allerdings nur für seine Kinderbücher

 
   

 

 
 
WILLKOMMEN bei  MINORITEN für JUNGES PUBLIKUM  Graz!