|
|
||
|
<< Home >>
|
Wir freuen uns: Die TheaterKunstTage in den MINORITEN Galerien werden auch dieses Jahr um eine Produktion reicher. Abermals erwartet das junge Publikum eine herrlich seltsame Welt in den Räumen der Galerie. Und das heißt: eine Bühne soweit das Auge reicht, flauschige Buchstabenwürmer da und dort und mitten drin ganz einfach Schnickschnack. Die fantastisch absurden Geschichten und Gedichte des russischen Autors Daniil Charms liefern diesmal die Bausteine für ein Spiel zwischen Hier und Anderswo. Denn sie alle erzählen von den traumhaften Momenten, die für Augenblicke die Wirklichkeit aus der Bahn werfen: Und da kann es dann schon einmal sein, dass die Wände spazieren gehen, der Stuhl sich zwei Paar Stiefel kauft und ein Mensch im Hand Umdrehen (!) ein anderer ist. |
|
|
|
GESAMTKONZEPT+IDEE: Edith Draxl |
|
|
|
Daniil Charms,
eigentlich Daniil Iwanowitsch Juwatschow, wurde 1906 in Petersburg
geboren. Er trat von 1925-1930 als wichtigstes Mitglied der
avantgardistischen Gruppe Oberiu (Vereinigung für reale Kunst) bei
öffentlichen Darbietungen auf. Seine absurden, nachfuturistischen Werke
wurden unterdrückt. Charms wich in die Kinderliteratur als
Existenzgrundlage aus. Die Geschichten erzählten trotzdem von seinen
Positionen. 1941 wurde er verhaftet. Charms starb 1942 in der Haft.
Vermutlich ließ man ihn während der Blockade Leningrads verhungern. |
|
|
|
||
|
|
WILLKOMMEN bei MINORITEN für JUNGES PUBLIKUM Graz! | |
|
|
||